Office 3295556 1920

Die Gewerb­lich­keit der Tätig­keit eines Ren­ten­be­ra­ters

Der Ren­ten­be­ra­ter übt kei­ne Tätig­keit aus, die einem der in § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG genann­ten Kata­log­be­ru­fe ‑ins­be­son­de­re dem des Rechts­an­walts bzw. Steu­er­be­ra­­ters- ähn­lich ist. Es fehlt an einer Ver­gleich­bar­keit von Aus­bil­dung und aus­ge­üb­ter Tätig­keit. Der Ren­ten­be­ra­ter erzielt auch kei­ne Ein­künf­te aus sons­ti­ger selb­stän­di­ger Tätig­keit gemäß § 18 Abs.

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Der Prüf­in­ge­nieur als Frei­be­ruf­ler

Prüf­in­ge­nieu­re, die Haupt­un­ter­su­chun­gen und Sicher­heits­prü­fun­gen durch­füh­ren, üben eine frei­be­ruf­li­che Tätig­keit i.S. des § 18 EStG aus. Der Frei­be­ruf­lich­keit der Tätig­keit eines Prüf­in­ge­nieurs steht die Mit­hil­fe fach­lich vor­ge­bil­de­ter Arbeits­kräf­te nicht ent­ge­gen, wenn er wei­ter­hin lei­tend und eigen­ver­ant­wort­lich i.S. des § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 3 EStG tätig ist. An einer eigen­ver­ant­wort­li­chen Tätig­keit

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Ren­ten­be­ra­ter – und ihre gewerb­li­che Tätig­keit

Ren­ten­be­ra­ter sind nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs nicht frei­be­ruf­lich i.S.d. § 18 EStG tätig, son­dern erzie­len gewerb­li­che Ein­künf­te. Sie üben weder einen dem Beruf des Rechts­an­wal­tes oder Steu­er­be­ra­ters ähn­li­chen Beruf aus (§ 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG) noch erzie­len sie Ein­künf­te aus selb­stän­di­ger Arbeit gem. § 18 Abs. 1 Nr. 3 EStG. Der

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Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft – als not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen

Bei einem Ein­zel­ge­wer­be­trei­ben­den gehört eine Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen, wenn sie dazu bestimmt ist, die gewerb­li­che (bran­chen­glei­che) Betä­ti­gung des Steu­er­pflich­ti­gen ent­schei­dend zu för­dern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Pro­duk­ten oder Dienst­leis­tun­gen des Steu­er­pflich­ti­gen zu gewähr­leis­ten. Maß­ge­bend für die Zuord­nung einer Betei­li­gung zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen

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Zuge­winn­aus­gleich – und die Bewer­tung einer frei­be­ruf­li­chen Pra­xis

Der Bewer­tung einer frei­be­ruf­li­chen Pra­xis zum Stich­tag kann im Rah­men des Zuge­winn­aus­gleichs regel­mä­ßig der Zeit­raum der letz­ten drei bis fünf Jah­re zugrun­de gelegt wer­den. Eine Zwi­schen­bi­lanz zum Stich­tag ist grund­sätz­lich nicht erfor­der­lich . Für die Bewer­tung frei­be­ruf­li­cher Pra­xen im Rah­men des Zuge­winn­aus­gleichs ist nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs das modi­fi­zier­te

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Der Auto­di­dakt als frei­be­ruf­li­cher Unter­neh­mens­be­ra­ter – und die Gren­zen der Wis­sens­prü­fung

Eine erfolg­reich bestan­de­ne Wis­sens­prü­fung führt nur dann zur Aner­ken­nung einer frei­be­ruf­s­ähn­li­chen Tätig­keit, wenn sie den Rück­schluss auf den Kennt­nis­stand des Steu­er­pflich­ti­gen in frü­he­ren Jah­ren zulässt; ob inso­weit Zwei­fel bestehen, hat die Tat­sa­chen­in­stanz unter Wür­di­gung aller Umstän­de des Ein­zel­falls zu beur­tei­len. Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er jeder ste­hen­de

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EDV-Auto­di­dak­ten als Frei­be­ruf­ler

Der Gewer­be­steu­er unter­liegt jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird (§ 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG). Gewer­be­be­trieb in die­sem Sin­ne ist ein gewerb­li­ches Unter­neh­men i.S. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (§ 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG). Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb erzielt gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG, wer sich selb­stän­dig, nach­hal­tig und mit Gewinn­erzie­lung

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Der EDV-Auto­di­dakt als Frei­be­ruf­ler

Gemäß § 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG unter­liegt der Gewer­be­steu­er jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb, soweit er im Inland betrie­ben wird. Gewer­be­be­trieb in die­sem Sin­ne ist ein gewerb­li­ches Unter­neh­men i.S. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (§ 2 Abs. 1 Satz 2 GewStG). Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb erzielt gemäß § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 Satz 1 EStG, wer ein gewerb­li­ches Unter­neh­men betreibt. Dies

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Der Apo­the­ker in der Part­ner­schafts­ge­sell­schaft

Die Aus­übung des selb­stän­di­gen Berufs des Apo­the­kers stellt bei nur gut­ach­ter­li­cher und fach­lich bera­ten­der Tätig­keit die Aus­übung eines Frei­en Berufs im Sin­ne von § 1 Abs. 1 und Abs. 2 PartGG dar. Zwar fin­det sich der Beruf des Apo­the­kers nicht unter den aus­drück­lich benann­ten Bei­spie­len des § 1 Abs. 2 Satz 2 PartGG. Nach § 1 Abs.

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Dar­lehns­ver­lus­te eines Frei­be­ruf­lers

Dar­le­hens­ver­lus­te eines Frei­be­ruf­lers füh­ren dann nicht zu (Sonder)Betriebsausgaben, wenn das Geld­ge­schäft ein eige­nes wirt­schaft­li­ches Gewicht hat. Dies kann der Fall sein, wenn mit der Dar­le­hens­hin­ga­be ein Geschäft finan­ziert wird, bei dem die Erzie­lung eines Spe­ku­la­ti­ons­ge­winns nicht aus­ge­schlos­sen ist. Eine damit ggf. ver­bun­de­ne För­de­rung einer Man­dats­be­zie­hung berührt als ledig­lich erwünsch­ter Neben­ef­fekt

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Frei­be­ruf­ler­pra­xis – und die Mit­un­ter­neh­merstel­lung des Schein­so­zi­us

Erhält ein (Schein-)Gesellschafter eine von der Gewinn­si­tua­ti­on abhän­gi­ge, nur nach dem eige­nen Umsatz bemes­se­ne Ver­gü­tung und ist er zudem von einer Teil­ha­be an den stil­len Reser­ven der Gesell­schaft aus­ge­schlos­sen, kann wegen des danach nur ein­ge­schränkt bestehen­den Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­kos eine Mit­un­ter­neh­merstel­lung nur bejaht wer­den, wenn eine beson­ders aus­ge­präg­te Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve vor­liegt. Hier­an fehlt

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Der Arzt als Frei­be­ruf­ler – und sei­ne ange­stell­ten Ärz­te

Selb­stän­di­ge Ärz­te üben ihren Beruf grund­sätz­lich auch dann lei­tend und eigen­ver­ant­wort­lich aus, wenn sie ärzt­li­che Leis­tun­gen von ange­stell­ten Ärz­ten erbrin­gen las­sen. Vor­aus­set­zung dafür ist, dass sie auf­grund ihrer Fach­kennt­nis­se durch regel­mä­ßi­ge und ein­ge­hen­de Kon­trol­le maß­geb­lich auf die Tätig­keit ihres ange­stell­ten Fach­per­so­nals ‑pati­en­­ten­be­zo­gen- Ein­fluss neh­men, so dass die Leis­tung den "Stem­pel

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Die Ein­künf­te des Poli­tik­be­ra­ters

Poli­tik­be­ra­ter sind kei­ne Frei­be­ruf­ler, ihre Berufs­tä­tig­keit ist viel­mehr als gewerb­lich ein­zu­stu­fen. Liegt der Schwer­punkt der Berufs­tä­tig­keit eines Steu­er­pflich­ti­gen in der umfang­rei­chen Infor­ma­ti­ons­be­schaf­fung rund um spe­zi­el­le aktu­el­le Gesetz­ge­bungs­vor­ha­ben und der dies­be­züg­li­chen Bericht­erstat­tung gegen­über sei­nen Auf­trag­ge­bern, erzielt er damit Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb. Er übt weder eine schrift­stel­le­ri­sche noch eine wis­sen­schaft­li­che oder eine

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Schein­selb­stän­dig­keit im Kran­ken­haus

Hat eine Fach­kran­ken­pfle­ge­rin mit einem Kran­ken­haus eine Ver­ein­ba­rung über eine frei­be­ruf­li­che Hono­rar­tä­tig­keit getrof­fen, ist aber in die Arbeits­or­ga­ni­sa­ti­on des Kran­ken­hau­ses ein­ge­glie­dert und arbei­tet nach Wei­sun­gen der pfle­ge­ri­schen Lei­tung und der ange­stell­ten Ärz­te, liegt eine abhän­gi­ge Beschäf­ti­gung vor. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Dort­mund in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Hei­mi­scher Tele­ar­beits­platz des Mit­un­ter­neh­mers

In der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist bereits geklärt, dass es für die Qua­li­fi­zie­rung eines Rau­mes als "häus­li­ches Arbeits­zim­mer", den ein Mit­un­ter­neh­mer im betrieb­li­chen Inter­es­se der Gesell­schaft nutzt, nicht erheb­lich ist, ob der Raum auch eine Betriebs­stät­te i.S. des § 12 AO ist. "Häus­li­ches Arbeits­zim­mer" gemäß § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 6b

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Gewerb­li­che und frei­be­ruf­li­che Tätig­keit eines Kran­ken­gym­nas­ten

Eine auf­grund eige­ner Fach­kennt­nis­se eigen­ver­ant­wort­lich aus­ge­üb­te Tätig­keit eines Kran­ken­gym­nas­ten liegt nur vor, wenn er – hin­aus­ge­hend über Erst­ge­spräch, gele­gent­li­che Kon­trol­len und Abrech­nungs­kon­trol­le – bei jedem ein­zel­nen Pati­en­ten auf die Behand­lung Ein­fluss nimmt und dazu jeweils selbst zumin­dest die Ana­mne­se und zwi­schen­zeit­li­che Kon­trol­len durch­führt. Ein Kran­ken­gym­nast kann neben­ein­an­der eine gewerb­li­che (als

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Gewerb­li­che Ein­künf­te eines Anla­ge­be­ra­ters

In der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist geklärt, dass ein Anla­ge­be­ra­ter auch mit aka­de­mi­scher Aus­bil­dung eine gewerb­li­che und kei­ne frei­be­ruf­li­che Tätig­keit als bera­ten­der Betriebs­wirt und auch kei­nen dem bera­ten­den Betriebs­wirt ähn­li­chen Beruf aus­übt . Es ist nicht ersicht­lich, inwie­fern dies bei ande­ren Anla­ge­be­ra­tern nicht eben­falls der Fall gewe­sen sein soll­te. Der

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Die Attrak­ti­vi­tät der frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit

Jedes Jahr ent­schei­den sich mehr Bür­ger dafür, ihr Geld als Frei­be­ruf­ler zu ver­die­nen. Das wird auch durch die aktu­el­le Sta­tis­tik des Bun­des­ver­ban­des der frei­en Beru­fe bestä­tigt. Offen­bar wer­den bei der Berufs­wahl vie­le von einer frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit ange­zo­gen. So ist die Zahl der Frei­be­ruf­ler auf ca. 1.192.000 zum Jah­res­be­ginn gestie­gen. Der

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IT-Bera­ter als Frei­be­ruf­ler

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einer Viel­zahl von Ent­schei­dun­gen Rechts­grund­sät­ze ent­wi­ckelt, anhand derer zu beur­tei­len ist, wann ein Steu­er­pflich­ti­ger einen der in § 18 Abs. 1 Nr. 1 Satz 2 EStG auf­ge­führ­ten "Kata­log­be­ru­fe" oder einen "ähn­li­chen Beruf" aus­übt . Vie­le die­ser Ent­schei­dun­gen betref­fen spe­zi­ell die Abgren­zungs­fra­ge, ob Steu­er­pflich­ti­ge, die –wie der Klä­ger– in der

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Soft­ware­ent­wick­ler als Gewer­be­trei­ben­der oder Frei­be­ruf­ler ein­zu­ord­nen

Die Tätig­keit als selb­stän­di­ger Soft­ware­ent­wick­ler und Daten­bank­ver­wal­ter ist als Gewer­be ein­zu­ord­nen. Dabei ist es uner­heb­lich, dass die Ein­künf­te des Klä­gers als frei­be­ruf­li­che Tätig­keit besteu­ert wer­den. So hat das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Diplom-Wir­t­­schafts­­in­­for­­ma­­ti­ker (FH), der selb­stän­dig mit "Soft­ware­ent­wick­lung (Schwer­punkt Inter­net), Daten­ban­ken und Mul­ti­me­dia" beschäf­tigt ist. Nach

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Ver­äu­ße­rungs­ge­winn aus der Ein­brin­gung einer frei­be­ruf­li­chen Ein­zel­pra­xis in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft

Wird die Ein­zel­pra­xis eines Arz­tes in eine GbR ein­ge­bracht und wer­den deren Wirt­schafts­gü­ter erst in einem spä­te­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum als dem der Ein­brin­gung in der Eröff­nungs­bi­lanz der GbR erfasst, stellt die Erstel­lung und Ein­rei­chung der Eröff­nungs­bi­lanz ein Ereig­nis mit steu­er­li­cher Wir­kung für die Ver­gan­gen­heit i.S. des § 175 Abs. 1 Satz 1 Nr.

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Frei­be­ruf­ler im Zuge­winn­aus­gleich

Im Zuge­winn­aus­gleich ist grund­sätz­lich auch der Ver­mö­gens­wert einer frei­be­ruf­li­chen Pra­xis zu berück­sich­ti­gen. Bei der Bewer­tung des Good­will ist ein Unter­neh­mer­lohn abzu­set­zen, der den indi­vi­du­el­len Ver­hält­nis­sen des Pra­xis­in­ha­bers ent­spricht. Der Unter­neh­mer­lohn hat ins­be­son­de­re der beruf­li­chen Erfah­rung und der unter­neh­me­ri­schen Ver­ant­wor­tung Rech­nung zu tra­gen sowie die Kos­ten einer ange­mes­se­nen sozia­len Absi­che­rung zu

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Der Steu­er­be­ra­ter, die Ver­pach­tung sei­nes Man­dan­ten­stamms und die Betriebs­auf­spal­tung

Pacht­ein­nah­men, die ein Steu­er­be­ra­ter aus der Ver­pach­tung des Man­dan­ten­stamms sei­ner frei­be­ruf­li­chen Ein­zel­pra­xis an die von ihm beherrsch­te Steu­er­be­ra­­tungs-GmbH erzielt, unter­lie­gen der Gewer­be­steu­er, weil inso­weit eine frei­be­ruf­li­che Betriebs­auf­spal­tung anzu­neh­men ist. In der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist geklärt, dass der Man­dan­ten­stamm eines Steu­er­be­ra­ters als eigen­stän­di­ges Wirt­schafts­gut Gegen­stand eines Pacht­ver­trags sein kann und

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Die Ein­künf­te eines Mili­tär­be­ra­ters

Ein Mili­tär­be­ra­ter ist gewerb­lich tätig und nicht – ana­log der Tätig­keit eines bera­ten­den Betriebs­wirts – frei­be­ruf­lich. Die selb­stän­di­ge nach­hal­ti­ge Betä­ti­gung als Mili­tär­be­ra­ter ist ein Gewer­be­be­trieb (§ 2 Abs. 1 Satz 1 GewStG). Sie ist nicht als eine den Kata­log­be­ru­fen des § 18 EStG ähn­li­che Tätig­keit anzu­se­hen. Sei­ne Betä­ti­gung ist ins­be­son­de­re nicht der des

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Insol­venz­ver­wal­ter und die Gewer­be­steu­er­pflicht

Insol­venz­ver­wal­ter mit qua­li­fi­zier­ten Mit­ar­bei­tern sind in der Regel nicht gewer­be­steu­er­pflich­tig. Der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schied jetzt, dass Insol­venz­ver­wal­ter nicht auto­ma­tisch gewer­be­steu­er­pflich­tig wer­den, wenn sie meh­re­re qua­li­fi­zier­te Mit­ar­bei­ter beschäf­ti­gen und gab damit die bis­her ver­tre­te­ne "Ver­viel­fäl­ti­gungs­theo­rie" auf. Der neu­en Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs lag der Fall von zwei zu einer Gesell­schaft zusam­men­ge­schlos­se­ne Rechts­an­wäl­te zugrun­de,

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Good­will einer Frei­be­ruf­ler-Pra­xis im Zuge­winn­aus­gleich

Der Good­will einer frei­be­ruf­li­chen Pra­xis ist als imma­te­ri­el­ler Ver­mö­gens­wert grund­sätz­lich in den Zuge­winn­aus­gleich ein­zu­be­zie­hen. Bei der Bemes­sung eines sol­chen Good­will ist im Rah­men der modi­fi­zier­ten Ertrags­wert­me­tho­de ein Unter­neh­mer­lohn abzu­set­zen, der sich an den indi­vi­du­el­len Ver­hält­nis­sen des Inha­bers ori­en­tiert. Die stich­tags­be­zo­ge­ne Bewer­tung einer Inha­ber­pra­xis im Zuge­winn­aus­gleich setzt eine Ver­wert­bar­keit der Pra­xis

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