Grund­stücks­schen­kung ans Kind – bei anschlie­ßen­der Weit­er­schen­kung als Zuwen­dung an das Enkel­kind

Über­trägt ein Groß­el­tern­teil ein Grund­stück schenk­wei­se auf ein Kind und schenkt das bedach­te Kind unmit­tel­bar im Anschluss an die aus­ge­führ­te Schen­kung einen Grund­stücks­teil an das Enkel­kind wei­ter, ohne zur Weit­er­schen­kung ver­pflich­tet zu sein, liegt schen­kungsteu­er­recht­lich kei­ne Zuwen­dung des Groß­el­tern­teils an das Enkel­kind vor. Auch dass die Wei­ter­über­tra­gung in einem gemein­schaft­li­chen

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Der Bru­der des GmbH-Gesell­schaf­ters – und das gezahl­te über­höh­te Ent­gelt

Die Zah­lung über­höh­ter ver­trag­li­cher Ent­gel­te durch eine GmbH an eine dem Gesell­schaf­ter nahe­ste­hen­de Per­son ist kei­ne gemisch­te frei­ge­bi­ge Zuwen­dung der GmbH i.S. des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG an die nahe­ste­hen­de Per­son, wenn der Gesell­schaf­ter beim Abschluss der Ver­ein­ba­rung zwi­schen der GmbH und der nahe­ste­hen­den Per­son mit­ge­wirkt hat. In einem sol­chen

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Unent­gelt­li­che Über­tra­gung eines Kom­man­dit­an­teils unter Nieß­brauchs­vor­be­halt

Die frei­ge­bi­ge Zuwen­dung eines Kom­man­dit­an­teils unter Nieß­brauchs­vor­be­halt ist nach § 13a Abs. 4 Nr. 1 ErbStG a.F. nur steu­er­be­güns­tigt, wenn der Bedach­te Mit­un­ter­neh­mer wird. Behält sich der Schen­ker die Aus­übung der Stimm­rech­te auch in Grund­la­gen­ge­schäf­ten der Gesell­schaft vor, kann der Bedach­te kei­ne Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve ent­fal­ten. Die Über­tra­gung und Abtre­tung des Kom­man­dit­an­teils unter­liegt nach

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Nied­ri­ge­re Bewer­tung eines „gekün­dig­ten Kom­man­dit­an­teils“ aus Bil­lig­keits­grün­den

Ein Kom­man­dit­an­teil, der zum Zeit­punkt des Erb­falls bereits gekün­digt war, ist für Zwe­cke der Erb­schaft­steu­er auch dann mit dem sich aus dem Bewer­tungs­ge­setz erge­ben­den Wert anzu­set­zen, wenn der Erbe tat­säch­lich nur eine nied­ri­ge­re Abfin­dung erhält; die Fest­stel­lung eines nied­ri­ge­ren Werts aus Bil­lig­keits­grün­den ist nach Ansicht des FInanz­ge­richts Müns­ter nicht mög­lich.

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Über­tra­gung einer Kom­man­dit­be­tei­li­gung als frei­gie­bi­ge Zuwen­dung

Wird eine Kom­man­dit­be­tei­li­gung im Wege einer frei­ge­bi­ge Zuwen­dung über­tra­gen, so ist eine nach ding­li­chem Voll­zug erfolg­te Ver­trags­neu­fas­sung schen­kungsteu­er­recht­lich unbe­acht­lich. Gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG gilt als Schen­kung unter Leben­den jede frei­ge­bi­ge Zuwen­dung, soweit der Bedach­te durch sie auf Kos­ten des Zuwen­den­den berei­chert wird. Sie setzt in objek­ti­ver Hin­sicht vor­aus, dass

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Über­tra­gung einer Kom­man­dit­be­tei­li­gung unter Nieß­brauchs­vor­be­halt

Wird eine Kom­man­dit­be­tei­li­gung unter Nieß­brauchs­vor­be­halt über­tra­gen, führt eine feh­len­de Mit­un­ter­neh­merstel­lung des Erwer­bers zur Ver­sa­gung der Steu­er­ver­güns­ti­gung nach § 13a Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 und Abs. 2 ErbStG. Die Über­tra­gung und Abtre­tung des Kom­man­dit­an­teils unter­liegt nach § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG der Schen­kungsteu­er. Gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG gilt als Schen­kung unter Leben­den jede

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Frei­ge­bi­ge Zuwen­dung an Neu­ge­sell­schaf­ter bei der Kapi­tal­erhö­hung

Wird im Zuge einer Kapi­tal­erhö­hung einer GmbH ein Drit­ter zur Über­nah­me des neu­en Gesell­schafts­an­teils zuge­las­sen, kann eine frei­ge­bi­ge Zuwen­dung der Alt­ge­sell­schaf­ter an den Drit­ten vor­lie­gen, wenn der gemei­ne Wert des Anteils die zu leis­ten­de Ein­la­ge über­steigt. Eine frei­ge­bi­ge Zuwen­dung der Gesell­schaf­ter von Alt­ge­sell­schaf­tern an den Drit­ten kommt nicht in Betracht.

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Der vor­zei­ti­ge Ver­zicht auf ein vor­be­hal­te­nes Nieß­brauch­recht

Der vor­zei­ti­ge unent­gelt­li­che Ver­zicht auf ein vor­be­hal­te­nes Nieß­brauchs­recht erfüllt als Rechts­ver­zicht den Tat­be­stand des § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG. § 25 Abs. 1 ErbStG a.F. steht dem nicht ent­ge­gen. Eine Dop­pel­erfas­sung des Nieß­brauchs­rechts ‑sowohl bei der Nicht­be­rück­sich­ti­gung als Abzugs­pos­ten nach § 25 Abs. 1 Satz 1 ErbStG a.F. oder nach § 10 Abs. 6 Satz

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Das zins­lo­se Dar­lehn für den Lebens­ge­fähr­ten – und die Schen­kungsteu­er

Gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG gilt als Schen­kung unter Leben­den jede frei­ge­bi­ge Zuwen­dung unter Leben­den, soweit der Bedach­te durch sie auf Kos­ten des Zuwen­den­den berei­chert wird. Eine frei­ge­bi­ge Zuwen­dung setzt in objek­ti­ver Sicht vor­aus, dass die Leis­tung zu einer Berei­che­rung des Bedach­ten auf Kos­ten des Zuwen­den­den führt und die Zuwen­dung

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Das Feri­en­haus als Schen­kung vom Ehe­part­ner

Ein zu eige­nen Wohn­zwe­cken genutz­tes Gebäu­de, in dem sich nicht der Mit­tel­punkt des fami­liä­ren Lebens der Ehe­leu­te befin­det, ist kein steu­er­be­güns­tig­tes Fami­li­en­wohn­heim im Sin­ne des § 13 Abs. 1 Nr. 4a Satz 1 ErbStG. Nicht begüns­tigt sind des­halb Zweit­woh­nun­gen oder Feri­en­woh­nun­gen. In dem jetzt vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall schenk­te der Klä­ger im

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Die Schen­kungsteu­er und der Ver­kauf eines Bes­se­rungs­scheins

Tritt nach dem Ver­kauf einer For­de­rung mit Bes­se­rungs­schein zum Ver­kehrs­wert der Bes­se­rungs­fall ein, ver­wan­delt sich der Ver­kauf nicht in eine frei­ge­bi­ge Zuwen­dung. Im Ver­hält­nis einer Kapi­tal­ge­sell­schaft zu ihren Gesell­schaf­tern oder zu den Gesell­schaf­tern einer an ihr betei­lig­ten Kapi­tal­ge­sell­schaft gibt es neben betrieb­lich ver­an­lass­ten Rechts­be­zie­hun­gen ledig­lich offe­ne und ver­deck­te Gewinn­aus­schüt­tun­gen sowie

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