Verzicht auf Mehrstimmrechte

Ver­zicht auf Mehr­stimm­rech­te

Ver­zich­tet ein Gesell­schaf­ter einer GmbH auf ein ihm per­sön­lich zuste­hen­des Mehr­stimm­recht, liegt dar­in auch dann kei­ne frei­ge­bi­ge Zuwen­dung an die ande­ren Gesell­schaf­ter der GmbH, wenn sich der Wert von deren Antei­len an der GmbH dadurch erhöht. Der Schen­kungsteu­er unter­liegt als Schen­kung unter Leben­den (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG) jede frei­ge­bi­ge Zuwen­dung,

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Schenkungsteuer für das gelöschte Wohnrecht

Schen­kungsteu­er für das gelösch­te Wohn­recht

Die Ein­wil­li­gung in die Löschung eines ding­li­chen Wohn­rechts unter­liegt als frei­gie­bi­ge zuwen­dung zuguns­ten des mit dem Wohn­recht belas­te­ten Grund­stücks­ei­gen­tü­mers der Schen­kungsteu­er, ent­schied jetzt das Nie­der­säch­si­sche Finanz­ge­richt. Der Schen­kungsteu­er unter­liegt als Schen­kung unter Leben­den (§ 1 Abs. 1 Nr. 2 ErbStG) jede frei­ge­bi­ge Zuwen­dung unter Leben­den, soweit der Bedach­te durch sie auf Kos­ten des

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Zuwendungen in der nichtehelichen Lebensgemeinschaft

Zuwen­dun­gen in der nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft

Hat der gemein­schafts­be­zo­ge­nen Zuwen­dung in einer nicht­ehe­li­chen Lebens­ge­mein­schaft die Vor­stel­lung oder Erwar­tung zugrun­de gele­gen, die Lebens­ge­mein­schaft, deren Aus­ge­stal­tung sie allein gedient hat, wer­de Bestand haben, ent­fällt die Geschäfts­grund­la­ge nicht dadurch, dass die Lebens­ge­mein­schaft durch den Tod des Zuwen­den­den ein natür­li­ches Ende gefun­den hat. Hat der Zuwen­den­de das Ver­mö­gen des ande­ren

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Vermögensübertragungen auf rechtsfähige Stiftungen

Ver­mö­gens­über­tra­gun­gen auf rechts­fä­hi­ge Stif­tun­gen

Über­nimmt eine (mit­tel­bar) zum Ver­mö­gen einer rechts­fä­hi­gen Stif­tung gehö­ren­de GmbH im Zuge einer Kapi­tal­erhö­hung bei einer ande­ren Gesell­schaft den neu­en Geschäfts­an­teil zu einer Ein­la­ge weit unter Wert, lie­gen dar­in kei­ne (schen­kungsteu­er­pflich­ti­ge) frei­ge­bi­gen Zuwen­dun­gen an die Begüns­tig­ten der Stif­tung. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 9. Juli 2009 – II R 47/​07

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Rente für die Eltern und die Schenkungsteuer

Ren­te für die Eltern und die Schen­kungsteu­er

Räu­men Kin­der, denen ein Eltern­teil Ver­mö­gen über­tra­gen hat, in der­sel­ben Urkun­de bei­den Eltern als Gesamt­gläu­bi­gern ein Ren­ten­stamm­recht ein, liegt dem nur inso­weit eine schen­kungsteu­er­lich rele­van­ten frei­ge­bi­ge Zuwen­dung des über­tra­gen­den Eltern­teils an den ande­ren zugrun­de, als der ande­re Eltern­teil über die ein­ge­hen­den Zah­lun­gen im Innen­ver­hält­nis recht­lich und tat­säch­lich end­gül­tig frei ver­fü­gen

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Mehrere Schenkungen

Meh­re­re Schen­kun­gen

Ein meh­re­re frei­ge­bi­ge Zuwen­dun­gen zusam­men­fas­sen­der Schen­kungsteu­er­be­scheid, der die ein­zel­nen der Besteue­rung unter­wor­fe­nen Lebens­sach­ver­hal­te nicht kon­kret bezeich­net, ist man­gels hin­rei­chen­der inhalt­li­cher Bestimmt­heit nich­tig. Aber: Blei­ben dem Finanz­amt die Umstän­de, die es ihm ermög­li­chen wür­den, die Steu­er für die Ein­zel­zu­wen­dun­gen getrennt fest­zu­set­zen, des­halb unbe­kannt, weil der Steu­er­pflich­ti­ge sei­ne Mit­wir­kungs­pflich­ten (§ 90 AO),

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