Freiheitsberaubung  - Täterschaft oder Teilnahme

Frei­heits­be­rau­bung – Täter­schaft oder Teil­nah­me

Die Vor­schrift des § 239 Abs. 1 StGB bestraft als Grund­tat­be­stand der Frei­heits­be­rau­bung den Ein­griff in die per­sön­li­che Bewe­gungs­frei­heit, durch den das Opfer des Gebrauchs der per­sön­li­chen Frei­heit beraubt wird . Tat­be­stands­mä­ßig im Sin­ne des § 239 Abs. 1 StGB ist ein Ver­hal­ten, durch das ein Mensch dar­an gehin­dert wird, sei­nen gegen­wär­ti­gen

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Freiheitsberaubung mittels versperrter Wohnungstür - im Erdgeschoss

Frei­heits­be­rau­bung mit­tels ver­sperr­ter Woh­nungs­tür – im Erd­ge­schoss

Die Fest­stel­lung, dass der Täter die Tür zu sei­ner im Erd­ge­schoss eines Hau­ses lie­gen­den Woh­nung abschloss und der betref­fen­den Geschä­dig­ten dadurch die Mög­lich­keit nahm, die Woh­nung auf die­sem Wege zu ver­las­sen, trägt für sich genom­men die Schuld­sprü­che wegen Frei­heits­be­rau­bung nicht. Der Tat­be­stand des § 239 Abs. 1 StGB setzt vor­aus, dass

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Freiheitsberaubung - und der Raub

Frei­heits­be­rau­bung – und der Raub

Die Frei­heits­be­rau­bung (§ 239 StGB) tritt im Wege der Geset­zes­kon­kur­renz hin­ter den Tat­be­stand des Rau­bes (§ 249 StGB) zurück, wenn die Frei­heits­be­rau­bung nur das tat­be­stand­li­che Gewalt­mit­tel zur Bege­hung des Rau­bes ist . So liegt es jedoch nicht, wenn der Täger sein Tat­op­fer wäh­rend des mehr­ak­ti­gen Raub­ge­sche­hens über einen Zeit­raum von

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Entziehung Minderjähriger - und die Dauer der Entziehung,

Ent­zie­hung Min­der­jäh­ri­ger – und die Dau­er der Ent­zie­hung,

Ein Ent­zie­hen im Sin­ne des § 235 Abs. 1 StGB liegt vor, wenn der Täter den wesent­li­chen Inhalt des Rechts auf Per­so­nen­sor­ge, näm­lich Pfle­ge, Erzie­hung und Auf­ent­halts­be­stim­mung (§ 1631 BGB) durch räum­li­che Tren­nung von gewis­ser Dau­er beein­träch­tigt . Den Eltern "ent­zo­gen" ist ein Min­der­jäh­ri­ger dabei schon dann, wenn das Recht zur

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Der Wettermoderator, seine Ex-Freundin - und ein Gericht mit deutlichen Worten

Der Wet­ter­mo­de­ra­tor, sei­ne Ex-Freun­din – und ein Gericht mit deut­li­chen Wor­ten

Das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt am Main hat die Ex-Freun­­­din des Wet­ter­mo­de­ra­tors Jörg Kachel­mann ver­ur­teilt, Scha­den­er­satz für Kos­ten zu leis­ten, die die­sem dadurch ent­stan­den sind, dass er auf­grund eines von ihr erho­be­nen Ver­ge­wal­ti­gungs­vor­wurfs in Unter­su­chungs­haft genom­men wur­de. Die Ex-Freun­­­din hat­te den Wet­ter­mo­de­ra­tor am 9. Febru­ar 2010 mit der Behaup­tung ange­zeigt, sie am

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