Der Minijob im Familienbetrieb - und die Nutzung des Firmenwagens

Der Mini­job im Fami­li­en­be­trieb – und die Nut­zung des Fir­men­wa­gens

Die Über­las­sung eines Dienst­wa­gens zur unbe­schränk­ten und selbst­be­tei­li­gungs­frei­en Pri­vat­nut­zung des Arbeit­neh­mers ist im Rah­men eines gering­fü­gi­gen ‑zwi­schen Ehe­gat­ten geschlos­­se­­nen- Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis­ses (§ 8 Abs. 1 Nr. 1 SGB IV) frem­dun­üb­lich. Der Arbeits­ver­trag ist daher, wie nun der Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­den hat, steu­er­lich nicht anzu­er­ken­nen. Ein Arbeit­ge­ber wird bei lebens­na­her und die unter­neh­me­ri­sche Gewinn­erwar­tung ein­zu­be­zie­hen­der Betrach­tungs­wei­se

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Angehörigendarlehen - und ihre Abzinsung

Ange­hö­ri­gen­dar­le­hen – und ihre Abzin­sung

Unver­zins­li­che (betrieb­li­che) Ver­bind­lich­kei­ten aus Dar­le­hen, die ein Ange­hö­ri­ger einem Gewer­be­trei­ben­den, Selb­stän­di­gen oder Land- und Forst­wirt gewährt, sind nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG abzu­zin­sen, wenn der Dar­le­hens­ver­trag unter Her­an­zie­hung des Fremd­ver­gleichs steu­er­recht­lich anzu­er­ken­nen ist. Ver­fas­sungs­recht­li­che Beden­ken hier­ge­gen bestehen für den Bun­des­fi­nanz­hof nicht. Nach § 6 Abs. 1 Nr. 3 EStG sind (betrieb­li­che) Ver­bind­lich­kei­ten unter

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Wirtschaftsüberlassungsvertrag - und der Fremdvergleich

Wirt­schafts­über­las­sungs­ver­trag – und der Fremd­ver­gleich

Sind ein­zel­ne Rege­lun­gen in einem Wirt­schafts­über­las­sungs­ver­trag nach Fremd­ver­gleichs­grund­sät­zen ertrag­steu­er­lich nicht anzu­er­ken­nen, führt dies nicht ohne wei­te­res dazu, dem gesam­ten Wirt­schafts­über­las­sungs­ver­trag die steu­er­li­che Aner­ken­nung zu ver­sa­gen. Eine sol­che Rechts­fol­ge darf nur gezo­gen wer­den, wenn der dem Fremd­ver­gleich nicht stand­hal­ten­den ver­trag­li­chen Rege­lung ein der­ar­ti­ges Gewicht zukommt, dass dies unter Berück­sich­ti­gung des Gesamt­bilds

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Das Mietverhältnis mit einer von nahestehenden Personen beherrschten GmbH

Das Miet­ver­hält­nis mit einer von nahe­ste­hen­den Per­so­nen beherrsch­ten GmbH

Es ist höchst­rich­ter­lich geklärt und damit nicht mehr von grund­sätz­li­cher Bedeu­tung, wann ein Miet­ver­trag mit einer nahe­ste­hen­den Per­son vor­liegt und dass die­ser einem Fremd­ver­gleich zu unter­wer­fen ist . Dies gilt auch für den Fall der Ver­mie­tung an eine von einer nahe­ste­hen­den Per­son beherrsch­ten GmbH . Bun­des­fi­nanz­hof, Beschluss vom 22. März

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Weitergeleitetes Konzerndarlehen - und der Drittvergleich

Wei­ter­ge­lei­te­tes Kon­zern­dar­le­hen – und der Dritt­ver­gleich

Nach § 8a Abs. 1 Satz 1 KStG 2002 n.F. sind Ver­gü­tun­gen für Fremd­ka­pi­tal, das eine Kapi­tal­ge­sell­schaft nicht nur kurz­fris­tig von einem Anteils­eig­ner erhal­ten hat, der zu einem Zeit­punkt im Wirt­schafts­jahr wesent­lich am Grund- oder Stamm­ka­pi­tal betei­ligt war, auch vGA, wenn die Ver­gü­tun­gen ins­ge­samt mehr als 250.000 EUR betra­gen und wenn eine

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Mietverhältnisse zwischen nahen Angehörigen - und der Fremdvergleich

Miet­ver­hält­nis­se zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen – und der Fremd­ver­gleich

Ein Miet­ver­hält­nis zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen ent­spricht nicht den Kri­te­ri­en des Fremd­ver­gleichs, wenn es in zahl­rei­chen Punk­ten von den zwi­schen frem­den Drit­ten übli­chen Ver­trags­in­hal­ten abweicht. In dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof ent­schie­de­nen Fall war der Sohn Eigen­tü­mer einer Dop­pel­haus­hälf­te. Das Haus bewohn­te er zunächst selbst. Im Juni 2002 schloss der Sohn mit

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Eltern-Kind-Mietverhältnisse - und die Verrechnung der Miete mit Unterhaltsansprüchen

Eltern-Kind-Miet­ver­hält­nis­se – und die Ver­rech­nung der Mie­te mit Unter­halts­an­sprü­chen

Bei der Ver­mie­tung einer Woh­nung an das eige­ne Kind fehlt es an der für die Beja­hung einer Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht erfor­der­li­chen Fremd­ver­gleich­bar­keit, wenn der Miet­zins­an­spruch mit Unter­halts­an­sprü­chen ver­rech­net wird. Ein­künf­te aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung (§§ 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6, 21 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG) erzielt, wer ein Grund­stück, Gebäu­de oder Gebäu­de­teil in

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Provisionszahlungen an eine beteiligungsidentische GmbH

Pro­vi­si­ons­zah­lun­gen an eine betei­li­gungs­iden­ti­sche GmbH

Auch bei Pro­vi­si­ons­zah­lun­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft an betei­li­gungs­iden­ti­sche GmbH ist ein Betriebs­kos­ten­ab­zug aus­ge­schlos­sen, soweit es an der dafür erfor­der­li­chen Fremd­üb­lich­keit fehlt. Bei der Ermitt­lung der Ein­künf­te sind Auf­wen­dun­gen als Betriebs­aus­ga­ben (§ 4 Abs. 4 EStG) abzu­zie­hen, wenn sie durch die Ein­künf­te­er­zie­lung ver­an­lasst sind. Eine sol­che Ver­an­las­sung ist gege­ben, wenn die Auf­wen­dun­gen mit der

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Steuerlicher Fremdvergleich bei der Beteiligung einer GbR

Steu­er­li­cher Fremd­ver­gleich bei der Betei­li­gung einer GbR

Die steu­er­li­che Aner­ken­nung von Ver­trags­ver­hält­nis­sen zwi­schen nahe ste­hen­den Per­so­nen ist u.a. davon abhän­gig, dass die Ver­trä­ge bür­ger­­lich-rech­t­­lich wirk­sam ver­ein­bart wor­den sind und sowohl die Gestal­tung als auch die tat­säch­li­che Durch­füh­rung des Ver­ein­bar­ten dem zwi­schen Frem­den Übli­chen ent­spre­chen . Die Anfor­de­run­gen der Recht­spre­chung an die Aner­ken­nung von Ver­trä­gen zwi­schen nahe ste­hen­den

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Der Fremdvergleich und die steuerliche Anerkennung von Angehörigenverträgen

Der Fremd­ver­gleich und die steu­er­li­che Aner­ken­nung von Ange­hö­ri­gen­ver­trä­gen

Der Bun­des­fi­nanz­hof erneut klar­ge­stellt, dass bei der steu­er­recht­lich erfor­der­li­chen Prü­fung der Fremd­üb­lich­keit von zwi­schen nahen Ange­hö­ri­gen ver­ein­bar­ten Ver­trags­be­din­gun­gen groß­zü­gi­ge­re Maß­stä­be anzu­le­gen sind, wenn der Ver­trags­schluss (hier ein Dar­le­hen) unmit­tel­bar durch die Erzie­lung von Ein­künf­ten ver­an­lasst ist. , stand jetzt ein ein elter­li­ches Dar­lehn auf dem Prüf­stand: Dabei beton­te der Bun­des­fi­nanz­hof,

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Angemessene Einlagenrendite in der Familienpersonengesellschaft

Ange­mes­se­ne Ein­la­gen­ren­di­te in der Fami­li­en­per­so­nen­ge­sell­schaft

Ist ein Ange­hö­ri­ger als typisch stil­ler Gesell­schaf­ter an einer Fami­li­en­per­so­nen­ge­sell­schaft betei­ligt, so muss nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs eine zunächst ange­mes­se­ne Ren­di­te bei Ver­än­de­rung der tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se (hier: nicht erwar­te­ter Gewinn­sprung) nach dem Maß­stab des Fremd­ver­gleichs kor­ri­giert wer­den. Auch hier­bei ist dem Cha­rak­ter der stil­len Betei­li­gung als einer risi­ko­be­haf­te­ten

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