Die Gebühr zur Räu­mung einer Urne aus der Urnen­wand

Sieht eine Fried­hofs­ge­büh­ren­sat­zung für die zukünf­ti­ge Räu­mung einer Grab­stel­le nach Ablauf der Nut­zungs­zeit unab­hän­gig von der Art der Grab­stel­le stets die glei­che Gebühr vor, obwohl sich die Leis­tun­gen, wel­che die Kom­mu­ne bei einer Räu­mung erbrin­gen müs­se, deut­lich von­ein­an­der unter­schei­den, ver­letzt die­se Gebüh­ren­re­ge­lung den Gleich­heits­grund­satz und ist nich­tig. Mit die­ser Begrün­dung

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Kei­ne aus Kin­der­ar­beit stam­men­de Grab­stei­ne

Die Re­ge­lung in einer städ­ti­schen Fried­hofs­sat­zung, nach der nur Grab­ma­le auf­ge­stellt wer­den dür­fen, die nach­weis­lich in der ge­sam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te ohne aus­beu­te­ri­sche Kin­der­ar­beit im Sin­ne der ILO-Kon­­­ven­­­ti­on 182 her­ge­stellt wur­den, stellt eine Be­nut­zungs­re­ge­lung des kom­mu­na­len Fried­hofs dar. Es ver­letzt das rechts­staat­li­che Gebot der Nor­men­klar­heit und hin­rei­chen­den Be­stimmt­heit, wenn für den Norm­be­trof­fe­nen

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Ver­wen­dungs­ver­bot für Grab­ma­le aus aus­beu­te­ri­scher Kin­der­ar­beit

Ein Ver­wen­dungs­ver­bot für Grab­ma­le aus aus­beu­te­ri­scher Kin­der­ar­beit in einer städ­ti­schen Fried­hofs­sat­zung ist nur auf­grund einer gesetz­li­chen Rege­lung zuläs­sig. Die Bestim­mung in der Fried­hofs­sat­zung der Stadt Nürn­berg, der­zu­fol­ge Grab­ma­le „nach­weis­lich in der gesam­ten Wert­schöp­fungs­ket­te ohne aus­beu­te­ri­sche Kin­der­ar­beit“ her­ge­stellt wor­den sein müs­sen, ver­stößt daher gegen höher­ran­gi­ges Recht. In dem jetzt vom Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt

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Die Höhe der Bestat­tungs­grund­ge­bühr

Sind in die der Bestat­tungs­grund­ge­bühr Asche zugrun­de lie­gen­de Gebüh­ren­be­darfs­be­rech­nung Kos­ten des Frie­d­hofs- und Bestat­tungs­be­triebs ein­ge­flos­sen, die jeden­falls zu ihrem wesent­li­chen Anteil nicht der Bestat­tungs­grund­ge­bühr zuzu­ord­nen gewe­sen wären, so ist die­se Bedarfs­be­rech­nung feh­ler­haft. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Saar­lan­des in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Beru­fung gegen die Höhe

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Son­der­ge­neh­mi­gung für einen Grab­stein

Die Ermes­sens­ent­schei­dung über das Auf­stel­len eines Grab­steins, der nicht in Brei­te und Tie­fe nicht die ört­li­che Fried­hofs­sat­zung ein­hält, ist dann feh­ler­haft, wenn der Abstand zu den Nach­bar­grä­bern, der erfor­der­lich ist, um hin­ter das Grab tre­ten zu kön­nen, bei dem Grab­stein nur gering­fü­gig klei­ner ist, als es die Fried­hofs­sat­zung selbst in

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Ver­bot von Erd­be­stat­tun­gen

Die Bestim­mun­gen der Fried­hofs­sat­zung der Stadt Land­au, wel­che Erd­be­stat­tun­gen in wei­ten Tei­len des Orts­teil­fried­hofs Queich­heim ver­bie­ten, sind nach einer Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts Rhein­­land-Pfalz in Koblenz unwirk­sam. In eini­gen Berei­chen des Queich­hei­mer Fried­hofs wur­den von Fried­hofs­be­schäf­tig­ten wie­der­holt so genann­te „Wachs­lei­chen“ gefun­den, deren Zer­set­zung auch nach Ablauf der Ruhe­zei­ten nicht in dem

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Ver­bot von Erd­be­stat­tun­gen

Das grund­sätz­li­che Ver­bot der Erd­be­stat­tung greift in unver­hält­nis­mä­ßi­ger Wei­se in bestehen­de Grab­nut­zungs­rech­te ein und ver­stößt daher gegen höher­ran­gi­ges Recht. So hat jetzt das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz das Ver­bot von Erd­be­stat­tun­gen auf dem Queich­hei­mer Fried­hof in Land­au für unwirk­sam erklärt. Im hier vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­den­den Fall änder­te der Stadt­rat die Fried­hofs­sat­zung,

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