Einmal kiffen - und der Führerschein

Ein­mal kif­fen – und der Füh­rer­schein

Der erst­ma­li­ge Ver­stoß eines gele­gent­li­chen Can­na­bis­kon­su­men­ten gegen das Gebot des Tren­nens von Kon­sum und Fah­ren führt nach einer aktu­el­len Ent­schei­dung des Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richts regel­mä­ßig nicht unmit­tel­bar zum Ent­zug der Fahr­erlaub­nis. Die Fahr­erlaub­nis­be­hör­de darf bei einem gele­gent­li­chen Kon­su­men­ten von Can­na­bis, der erst­mals unter der Wir­kung von Can­na­bis ein Kraft­fahr­zeug geführt hat, in

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Vorzeitige Wiedererteilung der Fahrerlaubnis

Vor­zei­ti­ge Wie­derertei­lung der Fahr­erlaub­nis

Grund­sätz­lich kann trotz erfolg­rei­cher Nach­schu­lung (z. B. nach den sog. Model­len "Leer‑E" bzw. "TÜV-Nord") kei­ne vor­zei­ti­ge Auf­he­bung der rechts­kräf­tig ver­häng­ten Sper­re für die Wie­derertei­lung der Fahr­erlaub­nis gem. § 69 a Abs. 7 StGB bei vor­sätz­li­cher Trun­ken­heits­fahrt und einer fest­ge­stell­ten Blut­al­ko­hol­kon­zen­tra­ti­on von mehr als 1,6 ‰ erfol­gen, wenn kei­ne glaub­haf­te, wenigs­tens 6monatige Alko­hol-Absti­­nenz

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8 Punkte - und die Verwarnung der Fahrerlaubnisbehörde

8 Punk­te – und die Ver­war­nung der Fahr­erlaub­nis­be­hör­de

Eine Fahr­erlaub­nis ist auch dann wegen des Errei­chens von acht oder mehr Punk­ten zu ent­zie­hen, wenn die­ser Punk­te­stand bereits bei Ver­war­nung des Fahr­erlaub­nis­in­ha­bers gege­ben, der Fahr­erlaub­nis­be­hör­de aber noch nicht bekannt war. Eine Ver­rin­ge­rung des Punk­te­stan­des auf sie­ben Punk­te, die vor­ge­se­hen ist, wenn die Fahr­erlaub­nis­be­hör­de einen Fahr­erlaub­nis­in­ha­ber trotz Errei­chens von acht

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Führerscheinverlust durch Kiffen - ab 1,0 Nanogramm THC pro ml Blutserum

Füh­rer­schein­ver­lust durch Kif­fen – ab 1,0 Nano­gramm THC pro ml Blut­se­rum

Füh­rer­schein­in­ha­ber müs­sen wei­ter­hin schon bei einer Blut­kon­zen­tra­ti­on von 1,0 ng Tetra­hy­dro­can­na­bi­nol (THC) pro ml Blut­se­rum mit einem Ent­zug ihrer Fahr­erlaub­nis rech­nen. Die sog. Grenz­wert­kom­mis­si­on, ein fach­über­grei­fen­de Arbeits­grup­pe, die die Bun­des­re­gie­rung berät und von der Deut­schen Gesell­schaft für Rechts­me­di­zin, der Deut­schen Gesell­schaft für Ver­kehrs­me­di­zin und der Gesell­schaft für Foren­si­sche und Toxi­ko­lo­gi­sche

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Unbewusster Drogenkonsum - und der Führerschein

Unbe­wuss­ter Dro­gen­kon­sum – und der Füh­rer­schein

Dem bewuss­ten Kon­sum har­ter Dro­gen gleich­zu­stel­len ist der Vor­gang, dass der Betrof­fe­ne im gefahr­ge­neig­ten Umfeld nicht beson­ders Vor­sor­ge trifft, um einen unbe­wuss­ten Dro­gen­kon­sum aus­zu­schlie­ßen, und so unge­wollt Dro­gen zu sich nimmt. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Schwe­rin ent­schie­de­nen Fall hat­te die zustän­di­ge Behör­de eine Fahr­erlaub­nis gemäß § 3 Abs. 1 S. 1 StVG

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Alkoholabhängigkeit, Führerschein - und das medizinisch-psychologische Gutachten

Alko­hol­ab­hän­gig­keit, Füh­rer­schein – und das medi­zi­nisch-psy­cho­lo­gi­sche Gut­ach­ten

Die Anord­nung eines medi­zi­­nisch-psy­cho­­lo­gi­­schen Gut­ach­tens auf der Grund­la­ge von § 13 Satz 1 Nr. 2 Buchst. e 2. Alt. FeV kommt ledig­lich dann in Betracht, wenn durch die Begut­ach­tung fest­ge­stellt wer­den soll, ob eine in der Ver­gan­gen­heit alko­hol­ab­hän­gi­ge Per­son die Fahr­eig­nung des­halb wie­der­erlangt hat, weil sie (jeden­falls) jetzt nicht mehr alko­hol­ab­hän­gig ist.

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