Die Abfin­dung ver­steu­ern – wor­auf soll­ten Arbeit­neh­mer achten?

Bei Been­di­gung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses wird oft eine Abfin­dung gewährt. Die­se ein­ma­li­ge Geld­zah­lung, die vom Arbeit­ge­ber unter gewis­sen Vor­aus­set­zun­gen an den Arbeit­neh­mer geleis­tet wird, ist im deut­schen Arbeits­recht ver­an­kert. Bei Abfin­dun­gen müs­sen jedoch auch steu­er­li­che Aspek­te berück­sich­tigt wer­den. Unter­liegt die Abfin­dungs­sum­me der Steu­er­pflicht? Meist rech­nen Arbeit­neh­mer nach einer Kün­di­gung durch den

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Trans­fer­kurz­ar­bei­ter­geld

Ein­nah­men aus einer Auf­sto­ckung des Trans­fer­kurz­ar­bei­ter­gel­des sind nach einer Ent­schei­dung des Finanz­ge­richts Düs­sel­dorf nur tarifer­mä­ßigt nach der „Fünf­tel­re­ge­lung“ des § 34 Abs. 1 EStG zu besteu­ern, da es sich bei dem Trans­fer­kurz­ar­bei­ter­geld um eine Ent­schä­di­gung für ent­ge­hen­de Ein­nah­men und damit um außer­or­dent­li­che Ein­künf­te han­delt. Die Anwen­dung der sog. Fünf­tel­re­ge­lung setzt voraus,

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Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne 2001

Nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­fi­nanz­hofs ist es ver­fas­sungs­recht­lich und euro­pa­recht­lich nicht zu bean­stan­den, wenn der Gesetz­ge­ber einen steu­er­ba­ren, im Ver­an­la­gungs­zeit­raum 2001 noch nicht dem Halb­ein­künf­te­ver­fah­ren unter­lie­gen­den Ver­äu­ße­rungs­ge­winn nach § 17 EStG ledig­lich nach der Fünf­tel­re­ge­lung des § 34 Abs. 1 EStG, nicht aber nach § 34 Abs. 3 EStG begüns­tigt. Nach

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Pro­gres­si­ons­vor­be­halt und außer­or­dent­li­che Einkünfte

Sind in dem zu ver­steu­ern­den Ein­kom­men bestimm­te, in § 34 Abs. 2 EStG im Ein­zel­nen auf­ge­führ­te außer­or­dent­li­che Ein­künf­te ent­hal­ten, so ist die auf alle im Ver­an­la­gungs­zeit­raum bezo­ge­nen außer­or­dent­li­chen Ein­künf­te ent­fal­len­de Ein­kom­men­steu­er zuguns­ten des Steu­er­pflich­ti­gen nach einer geson­der­ten Berech­nungs­me­tho­de („Fünf­tel­re­ge­lung“, § 34 Abs. 1 EStG) zu berech­nen, mit der die ansons­ten durch diese

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