Fuß­ball­trai­ner schlägt Fußballspieler

Das drei­ma­li­ge Schla­gen mit dem Hand­bal­len der Hand auf die Stirn eines Fuß­ball­spie­lers recht­fer­tigt die frist­lo­se Kün­di­gung des Arbeits­ver­hält­nis­ses des Fuß­ball­trai­ners, wenn die­se mit eini­ger Hef­tig­keit aus­ge­führt wer­den. Auf äuße­re Ver­let­zun­gen des Spie­lers kommt es nicht an. Das ent­schied jetzt das Arbeits­ge­richt Kiel auf die Kün­di­gungs­schutz­kla­ge eines Fuß­ball­trai­ners, dem wegen eben

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Aus­bil­dungs­ent­schä­di­gung für ange­hen­de Fußballprofis

Fuß­ball­ver­ei­ne dür­fen für von ihnen aus­ge­bil­de­te Nach­wuchs­spie­ler eine Aus­bil­dungs­ent­schä­di­gung for­dern, wenn die­se Spie­ler ihren ers­ten Pro­fi­ver­trag mit einem Ver­ein eines ande­ren Mit­glied­staats schlie­ßen möch­ten. Die Höhe die­ser Ent­schä­di­gung ist unter Berück­sich­ti­gung der Kos­ten zu ermit­teln, die den Ver­ei­nen für die Aus­bil­dung sowohl der zukünf­ti­gen Berufs­spie­ler als auch der­je­ni­gen, die nie

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Bein­bruch beim Fußball

Dass bei einem Wett­kampf, etwa einem Fuß­ball­spiel, ein Spie­ler einen ande­ren ver­letzt, begrün­det für sich genom­men noch kei­nen Sorg­falts­pflicht­ver­stoß. Auch das Bestehen von Haft­pflicht­ver­si­che­rungs­schutz wirkt grund­sätz­lich nicht anspruchs­be­grün­dend. Die­se Grund­sät­ze sah sich der Bun­des­ge­richts­hof jetzt ver­an­laßt, noch­mals zu bekräf­ti­gen. Die Haf­tung eines Sport­lers aus § 823 Abs. 1 BGB setzt den

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Bun­des­wei­tes Sta­di­on­ver­bot für FC-Bayern-Fan

Gegen Hoo­li­gans kann ein bun­des­wei­tes Sta­di­on­ver­bot ver­hängt wer­den. Dies bestä­tig­te nun der Bun­des­ge­richts­hof in einem heu­te ver­kün­de­ten Urteil. Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te dabei zu ent­schei­den, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen gegen auf­fäl­lig gewor­de­ne Zuschau­er von Fuß­ball­spie­len ein bun­des­wei­tes Sta­di­on­ver­bot ver­hängt wer­den darf. Hin­ter­grund der Ent­schei­dung war ein Spiel in der Ers­ten Fuß­ball­bun­des­li­ga zwi­schen dem

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Fuß­ball staubtrocken

Das für das mor­gi­ge Fuß­ball­spiel zwi­schen dem 1. FC Köln und Borus­sia Mön­chen­glad­bach ver­häng­te Ver­bot des Alko­hol­aus­schanks bleibt bestehen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf hat den Antrag eines Gast­wir­tes aus Mön­chen­glad­bach – Rheydt auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes zurück­ge­wie­sen. Der Antrag des Gast­wirts wen­de­te sich gegen die sofor­ti­ge Voll­zie­hung einer All­ge­mein­ver­fü­gung des Oberbürgermeisters

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Ver­ein­wech­sel von Nach­wuchs­spie­lern im Profifußball

Vor eini­gen Jah­ren hat der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Gemein­schaf­ten bereits das Trans­fer­sys­tem bei Pro­fi­fuß­bal­lern gehö­rig durch­ein­an­der gewir­belt. Wie es aus­sieht, steht ein ähn­li­cher Umbruch nun der Nach­wuchs­för­de­rung im Pro­fi­fuß­ball ein ähn­li­cher Umbruch bevor. Aus­lö­ser hier­für ist ein Rechts­streit zwi­schen Olym­pi­que Lyon­nais und New­cast­le United sowie einem jun­gen Pro­fi­fuß­bal­ler: 1997 unterzeichnete

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Bri­ga­da Siegena

Der Beginn der bevor­ste­hen­den neu­en Fuß­ball­sai­son wirft sei­ne Schat­ten vor­aus: Ein 18jähriger „Fan“ der Sport­freun­de Sie­gen e.V. wird in der nächs­ten Sai­son kei­nes der Heim- oder Aus­wärts­spie­le der Sport­freun­de live ver­fol­gen kön­nen. Das Ver­wal­tungs­ge­richt Arns­berg bestä­tig­te in einem Eil­ver­fah­ren ein Betre­­tungs- und Auf­ent­halts­ver­bot (ver­bun­den mit Mel­de­auf­la­gen), mit dem die Kreispolizeibehörde

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Der Sport­un­fall und die gesetz­li­che Unfallversicherung

Bestimm­te Sport­ler sind für ihre Sport­un­fäl­le gesetz­lich abge­si­chert. Berufs­sport­ler, wie zB Fußball­profis, sind als Beschäf­tig­te ihres Ver­eins in der gesetz­li­chen Unfall­ver­si­che­rung ver­si­chert, fer­ner Schü­ler im Rah­men des Schul­sports (§ 2 Abs 1 Nr 1 und Nr 8b Sieb­tes Buch Sozi­al­ge­setz­buch – Gesetz­li­che Unfall­ver­si­che­rung – SGB VII). Auch nor­ma­le Beschäf­tig­te (= Arbeit­neh­mer) sind als

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„Schwarz­han­del“ mit Bundesligakarten

Der u.a. für das Wett­be­werbs­recht zustän­di­ge I. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat­te ges­tern dar­über zu ent­schei­den, ob der Ham­bur­ger Sport­ver­ein (HSV) ver­hin­dern kann, dass von ihm nicht auto­ri­sier­te Händ­ler Ein­tritts­kar­ten für Heim­spie­le des HSV anbie­ten. Der HSV ver­treibt die Ein­tritts­kar­ten in auto­ri­sier­ten Ver­kaufs­stel­len, nach tele­fo­ni­scher Bestel­lung und über das Inter­net. Nach

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