Fußball

Zwangs­ab­stieg – und der Scha­dens­er­satz­an­spruch des Fußballvereins

Der Bun­des­ge­richts­hof hat jetzt über den Anspruch des Fuß­ball­ver­eins auf Wie­der­zu­las­sung zur Teil­nah­me am Spiel­be­trieb in der Regio­nal­li­ga nach einem zu Unrecht ange­ord­ne­ten Zwangs­ab­stieg ent­schie­den: Dem zugrun­de liegt ein Rechts­streit zwi­schen dem SV Wil­helms­ha­ven und dem Nord­deut­schen Fuß­­ball-Ver­­­bands (NFV). Der beklag­te NFV führt als regio­na­ler Fuß­ball­ver­band den Spiel­be­trieb der bei

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Straf­be­stim­mun­gen in den Sta­tu­ten eines Fußballverbands

Sport­li­che Regeln eines Fuß­ball­ver­bands, die die Ein­satz­be­rech­ti­gung eines Spie­lers vom förm­li­chen Nach­weis sei­ner mate­ri­el­len Spiel­be­rech­ti­gung abhän­gig machen und des­sen Ein­satz bei unzu­rei­chen­dem Nach­weis (hier: nicht unter­schrie­be­ner Spie­ler­pass) mit Geld­stra­fe und Spiel­ver­lust sank­tio­nie­ren, sind im Rah­men der Inhalts­kon­trol­le nach § 242 BGB grund­sätz­lich nicht zu bean­stan­den. Die Sank­tio­nen sind aber dann

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„Super-Mana­ger“ – Das Internet-Fußballspiel

Fehlt es am Erwerb einer Gewinn­chan­ce gegen Ent­gelt, so liegt nach § 3 Abs.1 GlüStV kein Glücks­spiel vor. Eine Teil­nah­me­ge­bühr, die ledig­lich die Teil­nah­me am Spiel ermög­licht und anders als ein Spiel­ein­satz stets ver­lo­ren ist, stellt kein Ent­gelt für den Erwerb einer Gewinn­chan­ce dar. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs Baden-Wür­t­­te­m­­berg in dem

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Fuß­ball-Liga­spie­le und die ordent­li­chen Gerichte

Eine das Ein­spruchs­recht der „spiel­lei­ten­den Stel­le“ eines Fuß­ball­ver­ban­des gegen Spiel­wer­tun­gen regeln­de Bestim­mung muss als ver­fah­rens­recht­lich not­wen­di­ger Bestand­teil des ver­bands­recht­li­chen Straf­vor­schrif­ten­sys­tems so bestimmt for­mu­liert sein, dass sich die gewoll­ten Rechts­fol­gen (hier ins­be­son­de­re die Ein­spruchs­frist) unmiss­ver­ständ­lich aus ihr her­aus erge­ben. Zivil­ge­richt­lich ange­foch­te­ne Ver­eins­maß­nah­men (hier: Spiel­wer­tun­gen) kön­nen klar­stel­lend auf­ge­ho­ben bzw. ange­ord­net wer­den, wenn

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„Schwarz­han­del“ mit Bundesligakarten

Der u.a. für das Wett­be­werbs­recht zustän­di­ge I. Zivil­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat­te ges­tern dar­über zu ent­schei­den, ob der Ham­bur­ger Sport­ver­ein (HSV) ver­hin­dern kann, dass von ihm nicht auto­ri­sier­te Händ­ler Ein­tritts­kar­ten für Heim­spie­le des HSV anbie­ten. Der HSV ver­treibt die Ein­tritts­kar­ten in auto­ri­sier­ten Ver­kaufs­stel­len, nach tele­fo­ni­scher Bestel­lung und über das Inter­net. Nach

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