Kos­ten für Knall­kör­per­wür­fe im Fuß­ball­sta­di­um: ca. 20.000 €

20.340,00 € – das ist die Sum­me, die der 1. FC Köln von dem Wer­fer der Knall­kör­per wäh­rend eines Fuß­ball­spiels gegen den SC Pader­born erhält. Auf die­se Sum­me hat das Ober­lan­des­ge­richt Köln in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Anteil der Ver­bands­stra­fe fest­ge­legt, auf den das Ver­hal­ten des beklag­ten Fußßball-"Fans" zurück­zu­füh­ren war.

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Tri­bü­nen­böl­ler im Fuß­ball­sta­di­on – und die Ver­bands­stra­fe des DFB

Wirft ein Zuschau­er eines Fuß­ball­spiels einen gezün­de­ten Spreng­kör­per auf einen ande­ren Teil der Tri­bü­ne, kann er ver­trag­lich auf Scha­dens­er­satz für eine dem Ver­ein des­we­gen gemäß § 9a Nrn. 1 und 2 der Rechts- und Ver­fah­rens­ord­nung des Deut­schen Fuß­ball-Bun­­­des e.V. auf­er­leg­te Geld­stra­fe haf­ten. Die Klä­ge­rin des hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fal­les betreibt den

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Dis­zi­pli­nar­maß­nah­men im mehr­glied­ri­gen Ver­bands­we­sen

Die Umset­zung einer von einem über­ge­ord­ne­ten Dach­ver­band vor­ge­se­he­nen Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me gegen­über dem Mit­glied eines nach­ge­ord­ne­ten Ver­eins, das selbst nicht Mit­glied des Dach­ver­bands ist, bedarf ent­we­der einer Grund­la­ge in der Sat­zung des nach­ge­ord­ne­ten Ver­eins oder einer sons­ti­gen Aner­ken­nung die­ser Mög­lich­keit durch des­sen Mit­glied. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall begehrt der

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Der Knall­kör­per im Fuß­ball­sta­di­on

Der Bun­des­ge­richts­hof hat die Pflicht des Zuschau­ers eines Fuß­ball­spiels bejaht, dem ver­an­stal­ten­den Ver­ein die von die­sem gezahl­te Ver­bands­stra­fe wegen des Zün­dens eines Knall­kö­pers durch den Zuschau­er als Scha­dens­er­satz zu erstat­ten. Die­ser Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs lag ein Rechts­streit zwi­schen dem 1. FC Köln – bzw. der den Pro­fi­fuß­ball­be­reich des 1. FC

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Ama­teur­fuß­ball – und das FIFA-Regle­ment

Der Bun­des­ge­richts­hof hat der Kla­ge des SV Wil­helms­ha­ven e.V. gegen den Nord­deut­schen Fuß­ball­ver­band e.V. wegen der Anord­nung eines Zwangs­ab­stiegs statt­ge­ge­ben und dabei über die Gren­zen der Dis­zi­pli­nar­be­fug­nis eines Ver­eins ent­schie­den: Inhalts­über­sichtWas war gesche­hen?Die Ent­schei­dung des Bun­­­des­ge­­richts­hofs­FI­FA-Regeln – und die ver­eins­recht­li­che Dis­zi­pli­nar­stra­fen Was war gesche­hen?[↑] Der SV Wil­helms­ha­ven, der SV Wil­helms­ha­ven

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Aus­ga­be der Aus­wärts­dau­er­kar­te erst im Bus

Mit einer Aus­wärts­dau­er­kar­te hat der Kar­ten­be­sit­zer einen Anspruch auf den Erhalt einer Kar­te zu jedem Spiel des Fuß­ball­ver­eins. Ist die Mög­lich­keit von Auf­la­gen aus Sicher­heits­grün­den bei der Kar­ten­aus­ga­be ver­trag­lich nicht vor­ge­se­hen, liegt in der Kop­pe­lung von Kar­ten­aus­ga­be und der Ver­pflich­tung, einen Fan­bus zur Anrei­se zu benut­zen, eine Ver­trags­wid­rig­keit. So hat

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Die Sozi­al­ver­si­che­rungs­pflicht bei Ama­teur­fuß­bal­lern

Eine wei­sungs­ge­bun­de­ne Ein­glie­de­rung eines Fuß­ball­spie­lers und damit die Beja­hung eines Arbeits­ver­hält­nis­ses und die Pflicht Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge abzu­füh­ren rich­tet sich maß­geb­lich danach, ob der Sport­trei­ben­de unter Ein­set­zung sei­ner sport­li­chen Fähig­kei­ten pri­mär wirt­schaft­li­che Inter­es­sen ver­folgt. Ein abhän­gi­ges Beschäf­ti­gungs­ver­hält­nis besteht aber nicht schon dann, wenn dem Fuß­ball­spie­ler die Spiel­or­te vor­ge­ge­ben und die Anord­nun­gen des

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Wer­be­leis­tung für die Schweiz und die Umsatz­steu­er

Die in Deutsch­land für die Schweiz erbrach­te Wer­be­leis­tung bei Sport­ver­an­stal­tun­gen unter­liegt nicht der deut­schen Umsatz­steu­er, weil es auf die in der Schweiz zu ver­steu­ern­den Wer­be­leis­tun­gen und nicht auf die im Sta­di­on in Deutsch­land statt­fin­den­den Sport­ver­an­stal­tun­gen ankommt. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge

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Spie­ler­ver­mitt­ler im Pro­fi­fuß­ball – und der Vor­steu­er­ab­zug

Ein Vor­steu­er­ab­zug eines Pro­fi­fuß­ball­ver­eins aus ihm von Spie­ler­ver­mitt­lern erteil­ten Rech­nun­gen setzt vor­aus, dass der Ver­ein –und nicht etwa der betref­fen­de Spie­ler– Emp­fän­ger der in Rech­nung gestell­ten Leis­tun­gen ist. Ein Pro­fi­fuß­ball­ver­ein kann daher die Vor­steu­er aus Rech­nun­gen von Spie­ler­ver­mitt­lern nur abzie­hen, wenn (und soweit) der Ver­ein und nicht aus­schließ­lich der betref­fen­de

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Innen­stadt-Ver­bot für Hoo­li­gans bei Heim­spie­len

Nach dem Gesetz über die öffent­li­che Sicher­heit und Ord­nung ist eine Stadt berech­tigt, Auf­­en­t­halts- und Betre­tungs­ver­bo­te aus­zu­spre­chen. Sol­che Ver­bo­te für einen bestimm­ten ört­li­chen Bereich sind dann berech­tigt, wenn Tat­sa­chen die Annah­me recht­fer­ti­gen, dass eine Per­son in die­sem Bereich eine Straf­tat bege­hen wird. Für das Betre­tungs­ver­bot ist nicht zwin­gend erfor­der­lich, dass

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Die Ver­mu­tung einer dis­kri­mi­nie­ren­den Ein­stel­lungs­po­li­tik bei einem Pro­fi­fuß­ball­ver­ein

Wenn der "Patron" eines Pro­fi­fuß­ball­ver­eins homo­pho­be Äuße­run­gen ver­lau­ten lässt, kann das dazu füh­ren, dass dem Ver­ein die Beweis­last dafür obliegt, dass er kei­ne dis­kri­mi­nie­ren­de Ein­stel­lungs­po­li­tik betreibt. Für die Wider­le­gung des Anscheins einer Dis­kri­mi­nie­rung auf­grund der sexu­el­len Aus­rich­tung könn­te ein Bün­del über­ein­stim­men­der Indi­zi­en aus­rei­chend sein. So der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on

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Straf­be­stim­mun­gen in den Sta­tu­ten eines Fuß­ball­ver­bands

Sport­li­che Regeln eines Fuß­ball­ver­bands, die die Ein­satz­be­rech­ti­gung eines Spie­lers vom förm­li­chen Nach­weis sei­ner mate­ri­el­len Spiel­be­rech­ti­gung abhän­gig machen und des­sen Ein­satz bei unzu­rei­chen­dem Nach­weis (hier: nicht unter­schrie­be­ner Spie­ler­pass) mit Geld­stra­fe und Spiel­ver­lust sank­tio­nie­ren, sind im Rah­men der Inhalts­kon­trol­le nach § 242 BGB grund­sätz­lich nicht zu bean­stan­den. Die Sank­tio­nen sind aber dann

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Mak­ler­ho­no­rar des abge­lös­ten Spie­ler­be­ra­ters

Zwi­schen einem Fuß­ball­ver­ein und einem Spie­ler­be­ra­ter kommt nicht auto­ma­tisch ein Mak­ler­ver­trag dadurch zustan­de, dass der Ver­ein den Spie­ler­be­ra­ter als Ver­tre­ter eines Spie­lers ange­spro­chen hat. Es spricht auch nicht für eine mög­li­che Mak­ler­be­auf­tra­gung, dass ein Ver­ein im Fal­le einer ver­trag­li­chen Eini­gung mit einem Spie­ler regel­mä­ßig auch das Hono­rar des betei­lig­ten Spie­ler­be­ra­ters

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Das abge­leg­te Fuß­ball­tor

Befin­det sich ein Trai­nings­tor in hin­rei­chen­dem Abstand zum Spiel­feld­rand eines Fuß­ball­plat­zes und ist als indi­vi­du­el­les Hin­der­nis gut zu erken­nen, haf­tet der Fuß­ball­ver­ein nicht wegen Ver­sto­ßes gegen die Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht, wenn sich ein geg­ne­ri­scher Spie­ler wäh­rend eines Spiels an dem Trai­nings­tor ver­letzt. So die Ent­schei­dung des Ober­lan­des­ge­richts Koblenz in dem hier vor­lie­gen­den

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Fuß­ball-Liga­spie­le und die ordent­li­chen Gerich­te

Eine das Ein­spruchs­recht der "spiel­lei­ten­den Stel­le" eines Fuß­ball­ver­ban­des gegen Spiel­wer­tun­gen regeln­de Bestim­mung muss als ver­fah­rens­recht­lich not­wen­di­ger Bestand­teil des ver­bands­recht­li­chen Straf­vor­schrif­ten­sys­tems so bestimmt for­mu­liert sein, dass sich die gewoll­ten Rechts­fol­gen (hier ins­be­son­de­re die Ein­spruchs­frist) unmiss­ver­ständ­lich aus ihr her­aus erge­ben. Zivil­ge­richt­lich ange­foch­te­ne Ver­eins­maß­nah­men (hier: Spiel­wer­tun­gen) kön­nen klar­stel­lend auf­ge­ho­ben bzw. ange­ord­net wer­den, wenn

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FC St. Pau­li vs. Han­sa Ros­tock – Blau Weiss Rot gegen poli­zei­li­ches Kar­ten­ver­bot

Ange­sichts der gewalt­sa­men Aus­ein­an­der­set­zun­gen bei den vor­an­ge­gan­ge­nen Fuß­ball­spie­len zwi­schen dem FC Han­sa Ros­tock und dem FC St. Pau­li ist bei der Durch­füh­rung der Demons­tra­ti­on vor­aus­sicht­lich mit schwer­wie­gen­den Gefah­ren für die Indi­vi­du­al­rechts­gü­ter Leib, Leben und Gesund­heit zu rech­nen. Daher ist die Ent­schei­dung der Innen­be­hör­de, eine Demons­tra­ti­on abzu­leh­nen vorraus­sicht­lich recht­mä­ßig. Mit die­ser

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Ein­tritts­kar­ten für Ros­to­cker Fans in St. Pau­li

Weil die Poli­zei beim Zweit­­li­­ga-Fuß­bal­l­­spiel zwi­schen dem FC St. Pau­li und dem FC Han­sa Ros­tock mit dem "Auf­ein­an­der­tref­fen" von meh­re­ren hun­dert Pro­blem­fans und in der Fol­ge mit mas­si­ven Aus­schrei­tun­gen rech­net, durf­te die Ham­bur­ger Poli­zei es dem FC St. Pau­li unter­sa­gen, Gast­kar­ten für das statt­fin­den­de Spiel gegen FC Han­sa Ros­tock für

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Ver­kaufs­ver­bot für Ein­tritts­kar­ten zum St. Pau­li-Fuß­ball­spiel

Anläss­lich des Fuß­ball­spiels am 22. April 2012 zwi­schen dem FC St. Pau­li und dem FC Han­sa Ros­tock ist mit sehr hoher Wahr­schein­lich­keit beim Auf­ein­an­der­tref­fen von meh­re­ren hun­dert Pro­blem­fans davon aus­zu­ge­hen, dass es zu mas­si­ven Aus­schrei­tun­gen kom­men wird. Die Unter­sa­gungs­ver­fü­gung der Ham­bur­ger Poli­zei, nach der der FC St. Pau­li vor­läu­fig kei­ne

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Fuß­ball­spie­ler als Wirt­schafts­gut

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat aktu­ell sei­ne Recht­spre­chung aus dem Jahr 1992 bestä­tigt, nach der Ver­ei­ne der Fuß­ball-Bun­­­des­­li­­ga Ablö­se­zah­lun­gen an ande­re Ver­ei­ne für den Wech­sel von Spie­lern nicht sofort steu­er­wirk­sam als Betriebs­aus­ga­ben abset­zen kön­nen. Die Ver­ei­ne müs­sen viel­mehr in ihren Bilan­zen für die exklu­si­ve Nut­zungs­mög­lich­keit an dem jewei­li­gen Spie­ler ein imma­te­ri­el­les Wirt­schafts­gut

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Sperr­zeit für den Vor­stand eines Fuß­ball­ver­eins

Ein Vor­stands­vor­sit­zen­der eines Ver­eins, der eine Pro­fi­fuß­ball­mann­schaft unter­hält, kann einen wich­ti­gen Grund zur vor­zei­ti­gen Been­di­gung sei­nes Anstel­lungs­ver­hält­nis­ses haben, wenn er andau­ern­den Beschimp­fun­gen und Pro­tes­ten sei­tens des Fan­um­fel­des aus­ge­setzt ist. Die Fest­stel­lung einer zwölf­wö­chi­gen Sperr­zeit bei Arbeits­auf­ga­be, wäh­rend der ein Bezug von Arbeits­lo­sen­geld aus­ge­schlos­sen ist, ist dann nicht gerecht­fer­tigt. Einen sol­chen

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