Falsch­fah­ren am Zebrastreifen

§ 315c Abs. 1 Nr. 2 Buch­sta­be c StGB erfasst nur das Falsch­fah­ren an Fuß­gän­ger­über­we­gen im Sin­ne des § 26 StVO. Das sind allein die durch Zei­chen 293 (Zebra­strei­fen) mar­kier­ten Fahr­bahn­flä­chen, an denen zu Fuß Gehen­de und ihnen gleich­ge­stell­te Ver­kehrs­teil­neh­mer nach § 26 Abs. 1 Satz 1 StVO vor Fahr­zeu­gen unein­ge­schränkt Vor­rang haben und Fahr­zeug Fahrende

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Der Fahr­rad­fah­rer auf dem Zebrastreifen

Ein Zebra­strei­fen ist für Fuß­gän­ger da, nicht für Rad­fah­rer. Anders als Fuß­gän­ger haben Rad­fah­rer auf dem Zebra­strei­fen kei­nen Vor­rang. Viel­mehr müs­sen sie abstei­gen und das Fahr­rad schie­ben. Wol­len sie rad­fah­rend den Fuß­gän­ger­über­weg über­que­ren, sind sie dage­gen gegen­über dem kreu­zen­den Auto­ver­kehr war­te­pflich­tig. War­ten sie nicht und fah­ren über den Zebra­strei­fen ohne

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