Medi­zi­ni­sche Fuß­pfle­ge in der Umsatzsteuer

Bei medi­zi­nisch indi­zier­ten fuß­pfle­ge­ri­schen Leis­tun­gen i.S. des § 3 PodG, die Podo­lo­gen erbrin­gen, han­delt es sich um umsatz­steu­er­freie Heil­be­hand­lun­gen, wäh­rend „selbst­in­di­zier­te“ Behand­lun­gen kei­ne Heil­be­hand­lun­gen sind. Als Nach­weis des the­ra­peu­ti­schen Zwecks von Leis­tun­gen kön­nen nicht nur ärzt­li­che Ver­ord­nun­gen in Form eines Kas­­sen- oder Pri­vat­re­zepts die­nen, son­dern auch ande­re Unter­la­gen, die zum the­ra­peu­ti­schen Zweck

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Medi­zi­ni­sche Fußpflege

Die in § 1 PodG gere­gel­te Erlaub­nis­pflicht gilt nur im Hin­blick auf die Füh­rung der Bezeich­nung „Medi­zi­ni­sche Fußpflegerin/​Medizinischer Fuß­pfle­ger“ und ver­bie­tet nicht die Wer­bung für die erlaub­nis­freie Tätig­keit einer medi­zi­ni­schen Fuß­pfle­ge. In § 1 Abs. 1 PodG ist das Ver­bot gere­gelt, die Berufs­be­zeich­nung „Podo­lo­gin“ und „Medi­zi­ni­sche Fuß­pfle­ge­rin“ zu füh­ren. Die Bewer­bung von rechtlich

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„Pra­xis für medi­zi­ni­sche Fußpflege“

Eine Wer­be­an­zei­ge als „Pra­xis für medi­zi­ni­sche Fuß­pfle­ge“ kann irre­füh­rend sein, wenn sie nicht von einem Podo­lo­gen geführt wird. In einem aktu­ell ein vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall sind die Par­tei­en – in unmit­tel­ba­rer räum­li­cher Nähe – Mit­be­wer­be­rin­nen auf dem Dienst­leis­tungs­markt der Fuß­pfle­ge. Die Klä­ge­rin ist Podo­lo­gin, die Beklag­te ist als

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