Hin­zu­schät­zun­gen bei einem Döner-Imbiss

Eine Schät­zungs­be­fug­nis des Finanz­amts besteht bei über­wie­gen­den Bar­ge­schäf­ten, wenn kei­ne Ein­zel­auf­zeich­nun­gen vor­ge­legt wer­den und die Tagesend­sum­men­bons kei­ne Stor­nie­run­gen aus­wei­sen. Die Schät­zung kann auf einen exter­nen Betriebs­ver­gleich gestützt wer­den, wenn das Spei­sen­an­ge­bot sehr viel­fäl­tig ist, die Rele­vanz der ein­zel­nen Waren­grup­pen schwer ermit­tel­bar ist und die feh­len­den Über­prü­fungs­mög­lich­kei­ten von der Unter­neh­me­rin zu

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Der Alko­hol­kon­sum in Duis­burgs Innen­stadt

Das Ver­bot, in Duis­burg Alko­hol zu kon­su­mie­ren und mit sich zu füh­ren, ist rechts­wid­rig. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Kla­ge gegen das Alko­hol­kon­sum­ver­bot. Bereits am 8. Mai 2017 hat­te der Rat der Stadt Duis­burg in sei­ner Sit­zung die "Ord­nungs­be­hörd­li­che Ver­ord­nung zur Auf­recht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit

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Ein­grup­pie­rung einer Gas­tro­no­mie-Ser­vice­kraft

Für die Ein­grup­pie­rung einer Arbeit­neh­me­rin in die Bewer­tungs­grup­pe 6 des Ent­gelt­ta­rif­ver­trags für das Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be des Lan­des Hes­sen (ETV) ist in ers­ter Linie deren Tätig­keit und nicht deren Beschäf­ti­gungs­zeit maß­ge­bend. Das ergibt für das Bun­des­ar­beits­ge­richt die Aus­le­gung der ent­spre­chen­den Bestim­mun­gen des ETV . Tarif­ver­trags­par­tei­en sind bei der Ver­ein­ba­rung von Kri­te­ri­en

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Ein­grup­pie­rung einer Ser­vice­kraft in der Gas­tro­no­mie

Für die Ein­grup­pie­rung einer Arbeit­neh­me­rin in die Bewer­tungs­grup­pe 6 des Ent­gelt­ta­rif­ver­trags für das Hotel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be des Lan­des Hes­sen (ETV) ist in ers­ter Linie deren Tätig­keit und nicht deren Beschäf­ti­gungs­zeit maß­ge­bend. Das ergibt für das Bun­des­ar­beits­ge­richt die Aus­le­gung der ent­spre­chen­den Bestim­mun­gen des ETV . Tarif­ver­trags­par­tei­en sind bei der Ver­ein­ba­rung von Kri­te­ri­en

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Schät­zung per Zeit­rei­hen­ver­gleich

Schät­zungs­me­tho­de des "Zeit­rei­hen­ver­gleichs", die von der Finanz­ver­wal­tung im Rah­men von Außen­prü­fun­gen ins­be­son­de­re bei Gas­tro­no­mie­be­trie­ben zuneh­mend häu­fig ange­wandt wird, ist nur unter Ein­schrän­kun­gen zuläs­sig. Bei dem Zeit­rei­hen­ver­gleich andelt es sich um eine mathe­­ma­­tisch-sta­­tis­­ti­­sche Ver­pro­bungs­me­tho­de, bei der die jähr­li­chen Erlö­se und Waren­ein­käu­fe des Betriebs in klei­ne Ein­hei­ten ‑regel­mä­ßig in Zeit­räu­me von einer

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Rot für die Gas­tro-Kon­troll­am­pel

Die Wei­ter­ga­be von Kon­troll­ergeb­nis­sen aus der Lebens­mit­tel­über­wa­chung von Gast­stät­ten an die Ver­brau­cher­zen­tra­le NRW ist nach Ansicht des Ver­wal­tungs­ge­richts Düs­sel­dorf rechts­wid­rig. Vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf hat­ten vier Duis­bur­ger Gas­tro­no­mie­be­trie­be gegen die Stadt Duis­burg geklagt, die die im Rah­men einer Risi­ko­be­ur­tei­lung ermit­tel­ten Punk­te­be­wer­tun­gen der Gast­stät­ten an die Ver­brau­cher­zen­tra­le wei­ter­ge­ben woll­te. Die Ver­brau­cher­zen­tra­le,

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Die Din­ner-Show als ein­heit­li­che künst­le­ri­sche und Restau­ra­ti­ons­leis­tung

Bei Aus­gangs­leis­tun­gen, die ein Bün­del von Ein­zel­leis­tun­gen und Hand­lun­gen umfas­sen, im Rah­men einer Gesamt­be­trach­tung zu bestim­men, ob meh­re­re getrenn­te Umsät­ze vor­lie­gen oder ein ein­heit­li­cher Umsatz gege­ben ist. Ein ein­heit­li­cher Umsatz liegt nach der Recht­spre­chung des Gerichts­hofs der Euro­päi­schen Uni­on (EuGH), der sich der Bun­des­fi­nanz­hof bereits ange­schlos­sen hat , vor, wenn

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Meh­re­re par­al­lel geplan­te Gas­tro­no­mie­be­trie­be mit Geld­spiel­ge­rä­ten statt einer gro­ßen Spiel­hal­le

Für die Ein­ord­nung eines Betriebs mit Gas­tro­no­mie und Geld­spiel­ge­rä­ten als Ver­gnü­gungs­stät­te i.S.v. Bau­GB und BauN­VO ist auch auf die spe­zi­fi­schen Wir­kun­gen abzu­stel­len, die Ver­gnü­gungs­stät­ten typi­scher­wei­se ent­fal­ten; hier­bei kommt es nicht dar­auf an, ob die Wir­kun­gen des kon­kre­ten Betriebs für sich genom­men zuläs­sig oder z.B. nach § 15 BauN­VO unzu­läs­sig sind.

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Trep­pe ins Was­ser

Eine Trep­pe, die ins Was­ser führt und auf deren unte­ren Stu­fen auf­grund des Wel­len­gangs immer wie­der Was­ser schwappt, warnt vor sich selbst und begrün­det kei­ne dar­über hin­aus­ge­hen­de Ver­kehrs­si­che­rungs­pflicht. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Koblenz die Kla­ge einer Frau abge­wie­sen, die vom Betrei­ber eines Main­zer Rhein­stran­des Scha­dens­er­satz ver­langt hat, da

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Umsatz­steu­er beim Par­ty­ser­vice

Die Leis­tun­gen eines Par­­ty­­ser­vice-Unter­­neh­­mens stel­len grund­sätz­lich sons­ti­ge Leis­tun­gen (Dienst­leis­tun­gen) dar, die in der Umsatz­steu­er dem Regel­steu­er­satz von der­zeit 19% unter­lie­gen. Ande­res gilt nur dann, wenn der Par­ty­ser­vice ledig­lich Stan­dard­spei­sen ohne zusätz­li­ches Dienst­leis­tungs­ele­ment lie­fert oder wenn beson­de­re Umstän­de bele­gen, dass die Lie­fe­rung der Spei­sen der domi­nie­ren­de Bestand­teil des Umsat­zes ist. Die

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Ver­brau­cher­infor­ma­ti­on über die Lebens­mit­tel­über­wa­chung

Die für den Ver­brau­cher­schutz zustän­di­gen Minis­ter der Bun­des­län­der wol­len ein bun­des­ein­heit­li­ches Infor­ma­ti­ons­sys­tem für Ver­brau­cher über die Ergeb­nis­se der amt­li­chen Lebens­mit­tel­über­wa­chun­ge­in­zu­füh­ren. Mit dem neu­en Trans­pa­renz­sys­tem sol­len Ver­brau­cher künf­tig "sach­lich und ver­ständ­lich" über das aktu­el­le Ergeb­nis und zusätz­lich über die Ergeb­nis­se der letz­ten drei durch­ge­führ­ten Kon­trol­len infor­miert wer­den. Vor­ge­se­hen ist ein farb­lich

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Der Imbiss­wa­gen, der Par­ty­ser­vice und der Snack im Kino­foy­er

Die Abga­be von Spei­sen an Imbiss­stän­den oder in Kino­foy­ers zum sofor­ti­gen Ver­zehr stellt nor­ma­ler­wei­se eine Lie­fe­rung von Gegen­stän­den dar. In die­sem Fall han­delt es sich bei den zum sofor­ti­gen Ver­zehr zube­rei­te­ten Mahl­zei­ten um „Nah­rungs­mit­tel“, die einem ermä­ßig­ten Mehr­wert­steu­er­satz unter­lie­gen. Die Sechs­te Mehr­wert­steu­er­richt­li­nie unter­schei­det die „Lie­fe­rung von Gegen­stän­den“ von „Dienst­leis­tun­gen“ und

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