Gast­stät­te im Pro­be­be­trieb

Eine Gast­stät­te darf nicht vor­über­ge­hend erlaub­nis­frei betrie­ben wer­den, auch nicht unter Beru­fung auf einen angeb­li­chen "Pro­be­be­trieb" In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­de­nen Fall mel­det ein Gast­wirt im Früh­jahr 2016 beim zustän­di­gen Gewer­be­amt die Auf­nah­me eines Gast­stät­ten­ge­wer­bes an. Ohne dass ihm hier­für eine gast­stät­ten­recht­li­che Erlaub­nis erteilt wor­den war, eröff­ne­te er

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Der Wider­ruf der Gast­stät­ten­er­laub­nis

Der Wider­ruf der Gast­stät­ten­er­laub­nis wegen Unzu­ver­läs­sig­keit des allein­ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Geschäfts­füh­rers ist vor­aus­sicht­lich recht­mä­ßig, wenn die zugrun­de geleg­ten steu­er­straf­recht­li­chen Ver­feh­lun­gen gewer­be­be­zo­gen und nach Art und Dau­er sowie ange­rich­te­tem Scha­den von beson­ders gro­ßem Gewicht sind. So hat der Baye­ri­sche Ver­wal­tungs­ge­richts­hof in einem Ver­fah­ren des vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes ent­schie­den und den Wider­ruf der Gast­stät­ten­er­laub­nis einer

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Der nächt­li­che Alko­hol­ver­kauf in der Tank­stel­le

Bei einem Tank­stel­len­shop mit inte­grier­ten Imbiss­be­reich mit Gast­stät­ten­er­laub­nis han­delt es sich um einen gemisch­ten Betrieb, bei dem die Schank­wirt­schaft neben dem in dem­sel­ben Raum betrie­be­nen Ein­zel­han­del ihre recht­li­che Eigen­stän­dig­keit behält, mit der Fol­ge, dass der soge­nann­te Gas­sen­schank auch nach 22:00 Uhr erlaubt ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he

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Der grö­ße­re Neben­raum als Rau­cher­be­reich

Wenn der Rau­cher­be­reich in einer Gast­stät­te wesent­lich grö­ßer ist als der Nicht­rau­cher­be­reich, so han­delt es sich nicht um einen Neben­raum. Des­halb ist dort das Rau­chen nicht gestat­tet. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Stutt­gart in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines einst­wei­li­gen Recht­schutz­ver­fah­rens, mit dem sich die Betrei­be­rin eines Bow­­ling-Zen­­trums gegen die

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Schlie­ßung der größ­ten Dis­ko­thek Bre­mens

Die Auf­he­bung der Gast­stät­ten­er­laub­nis und die sofor­ti­ge Voll­zie­hung der Schlie­ßung des Betrie­bes ist recht­mä­ßig, wenn der Gast­stät­ten­be­trei­ber ledig­lich als sog. Stroh­mann fun­giert und er daher nicht die für den Gast­stät­ten­be­trieb erfor­der­li­che Zuver­läs­sig­keit besitzt. So das Ver­wal­tungs­ge­richt der Frei­en Han­se­stadt Bre­men in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, in dem sich die Stu­bu

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Erlaub­nis für Alko­hol­aus­schank auf Weih­nachts­markt

Für den Betrei­ber einer Rei­se­gast­stät­te in Nie­der­sach­sen, der beab­sich­tigt, auf einem Weih­nachts­markt Alko­hol aus­zu­schen­ken, ist auch nach dem Weg­fall des § 13 GastG a.F. eine Gestat­tung nach § 12 GastG erfor­der­lich. Sie ist auch nicht durch die Ein­füh­rung der Rege­lung in § 56 Abs. 1 Nr. 3 b GewO ent­fal­len. Bei der

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Biker's Farm im Nah­erho­lungs­ge­biet

Eine Gast­stät­te, die sich vom “Aus­flugs­lo­kal in einem Nah­erho­lungs­ge­biet” hin zu einem “Motor­rad­treff mit Event­cha­rak­ter” ent­wi­ckelt, ändert hier­durch nicht die erlaub­ten Betriebs­art der­art, dass des­we­gen die gast­stät­ten­recht­li­che Erlaub­nis wider­ru­fen wer­den kann. So ent­schied jetzt, , das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt für das Land Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len, dass die "Biker´s Farm" in Dül­men vor­läu­fig wei­ter geöff­net

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Biker‘s Farm – das Aus­flugs­lo­kal als Motor­rad­treff

Eine Gast­stät­te ent­wi­ckelt sich vom "Aus­flugs­lo­kal in einem Nah­erho­lungs­ge­biet" hin­zu einem "Motor­rad­treff mit Event­cha­rak­ter". Liegt hier­in eine sol­che Ände­rung der erlaub­ten Betriebs­art, dass des­we­gen die gast­stät­ten­recht­li­che Erlaub­nis wider­ru­fen wer­den kann? Das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter ver­nein­te dies nun zumin­dest im Rah­men eines vor­läu­fi­gen Rechts­schutz­ver­fah­rens und setz­te den von der Stadt Dül­men erlas­se­nen

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Gast­wirt mit Steu­er­schul­den

Ein Gast­wirt kann sei­ne Gast­stät­ten­kon­zes­si­on auch wegen Steu­er­schul­den ver­lie­ren. Dies zeig­te sich jetzt wie­der ein­mal in einem Ver­fah­ren vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Mainz, das befannd, dass die Stadt Mainz zu Recht die einem Gast­wirt (dem Antrag­stel­ler) erteil­te Gast­stät­ten­er­laub­nis unter Anord­nung des Sofort­voll­zugs wider­ru­fen hat, weil der Gast­wirt sei­ne steu­er­recht­li­chen Pflich­ten ver­letzt

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Kon­zer­te in der Gast­stät­te

Ist das Abhal­ten von Musik­ver­an­stal­tun­gen in einer Gast­stät­te eine Nut­zungs­än­de­rung, die den Wider­ruf der Gast­stät­ten­kon­zes­si­on recht­fer­tigt? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Karls­ru­he zu beschäf­ti­gen und dabei dem Eil­an­trag eines Betrei­bers einer Gast­stät­te in Rhein­­müns­­ter-Söl­­lin­gen statt­ge­ge­ben, der vor­läu­fi­gen Rechts­schutz gegen die mit Sofort­voll­zug ange­ord­ne­te Unter­sa­gung der Nut­zung sei­ner

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Nicht­rau­cher­schutz als Auf­la­ge zu einer Gast­stät­ten­er­laub­nis

Dem Betrei­ber einer Gast­stät­te kön­nen nach § 5 Abs. 1 Gast­stätt­enG nach­träg­lich Auf­la­gen zur Ver­wirk­li­chung der Anfor­de­run­gen des Lan­des­nicht­rau­cher­schutz­ge­set­zes erteilt wer­den. Der Schutz vor Gefähr­dun­gen der Gesund­heit durch Pas­siv­rau­chen ist geeig­net, Beschrän­kun­gen der Berufs­frei­heit von Gast­stät­ten­be­trei­bern zu begrün­den. Im Gast­stät­ten­ge­wer­be kann bei unter­schied­li­cher Betriebs­art der Raum einer Schank­wirt­schaft nicht als Neben­raum einer

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Alko­hol­ver­bot wegen Unzu­ver­läs­sig­keit

Wegen Unzu­ver­läs­sig­keit in Zusam­men­hang mit der Abga­be alko­ho­li­scher Geträn­ke kann einer Gast­stät­te die Erlaub­nis zum Aus­schank alko­ho­li­scher Geträn­ke wie­der ent­zo­gen wer­den. So lehn­te etwa das Ver­wal­tungs­ge­richt Stutt­gart jetzt den Eil­an­trag der Betrei­be­rin einer Erle­b­­nis-Gas­t­­stät­­te in Stutt­gart gegen den für sofort voll­zieh­bar erklär­ten Wider­ruf der Erlaub­nis in Bezug auf die Abga­be

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Jugend­schutz und Zuver­läs­sig­keit

Ver­stößt ein Gast­wirt mehr­fach gegen Bestim­mun­gen des Jugend­schutz­ge­set­zes, so kann dies den Ent­zug der Gast­stät­ten­er­laub­nis recht­fer­ti­gen. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt ent­schie­de­nen Fall betreibt der Antrag­stel­ler zwei Gast­stät­ten in Neu­stadt an der Wein­stra­ße. Bei ver­schie­de­nen nächt­li­chen Kon­trol­len der Stadt, unter ande­rem um 0.45 Uhr, 1.05 Uhr und 1.20 Uhr,

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