Preiserhöhungen in der Gas-Grundversorgung

Preis­er­hö­hun­gen in der Gas-Grund­ver­sor­gung

Dem Gericht steht bei der Beur­tei­lung, ob die Preis­er­hö­hun­gen des Ener­gie­ver­sor­gers des­sen (Bezugs)Kostensteigerungen (hin­rei­chend) abbil­den, ein Ermes­sen zu. Der Bun­des­ge­richts­hof hat in sei­ner frü­he­ren stän­di­gen Recht­spre­chung aus § 4 Abs. 1, 2 AVB­GasV bezie­hungs­wei­se aus § 5 Abs. 2 Gas­GVV ein nach bil­li­gem Ermes­sen (§ 315 BGB) bestehen­des Preis­än­de­rungs­recht des Gas­grund­ver­sor­gers ent­nom­men . Wie

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Strom- und Gasversorgung für ein Miethaus - nach Insolvenzeröffnung

Strom- und Gas­ver­sor­gung für ein Miet­haus – nach Insol­venz­eröff­nung

Nach dem maß­geb­li­chen objek­ti­ven Emp­fän­ger­ho­ri­zont rich­tet sich eine in der Bereit­stel­lung von Ver­sor­gungs­leis­tun­gen (Strom, Gas) lie­gen­de Real­of­fer­te eines Ver­sor­gungs­un­ter­neh­mens hin­sicht­lich eines mas­se­zu­ge­hö­ri­gen, voll­stän­dig fremd­ver­mie­te­ten Grund­stücks nach Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens nicht an den Schuld­ner per­sön­lich, son­dern ent­we­der an den Insol­venz­ver­wal­ter oder an die Mie­ter . Die Stadt­wer­ke ver­lan­gen Bezah­lung von nach

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Gaspreisänderung bei Gewerbekunden

Gas­preis­än­de­rung bei Gewer­be­kun­den

Anders als bei Haus­halts­kun­den steht dem Gas­grund­ver­sor­ger gegen­über Nicht-Haus­halts­kun­­­den im Sin­ne des Art. 2 Nr. 26 der Gas-Rich­t­­li­­nie 2003/​55/​EG, die auch nicht gemäß § 3 Nr. 22 Alt. 2 EnWG 2005 als Haus­halts­kun­den anzu­se­hen sind, gemäß § 4 Abs. 1 und 2 AVB­GasV auch nach dem Ablauf der bis zum 1.07.2004 rei­chen­den Umset­zungs­frist der Gas-Rich­t­­li­­nie 2003/​55/​EG

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Die steigenden Bezugskosten des Gasversorgers - und ihre Weitergabe an die Gaskunden

Die stei­gen­den Bezugs­kos­ten des Gas­ver­sor­gers – und ihre Wei­ter­ga­be an die Gas­kun­den

Der Gas­grund­ver­sor­ger ist ver­pflich­tet, die eige­nen Bezugs­kos­ten im Inter­es­se der Kun­den nied­rig zu hal­ten und nach Mög­lich­keit die güns­tigs­te Beschaf­fungs­al­ter­na­ti­ve zu wäh­len. Eine Stei­ge­rung der eige­nen (Bezugs-) Kos­ten kann nur in die­sem Rah­men an die Kun­den wei­ter­ge­ge­ben wer­den. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltDas bis­he­ri­ge Ver­fah­renDie Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs Der Aus­gangs­sach­ver­halt[↑] In dem hier

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Preisanpassungen - und die Transparenzanforderungen der Gas-Richtlinie

Preis­an­pas­sun­gen – und die Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen der Gas-Richt­li­nie

§ 4 Abs. 1 und 2 AVB­GasV ist mit den Trans­pa­renz­an­for­de­run­gen der Gas-Rich­t­­li­­nie 2003/​55/​EG nicht ver­ein­bar . § 4 Abs. 1 und 2 AVB­GasV kann daher ein gesetz­li­ches Recht des Gas­ver­sor­gungs­un­ter­neh­mens, gegen­über Tarif­kun­den die Prei­se ein­sei­tig nach bil­li­gem Ermes­sen zu ändern, nicht (mehr) ent­nom­men wer­den . Der Grund­satz der richt­li­ni­en­kon­for­men Aus­le­gung natio­na­len Rechts fin­det dort sei­ne

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Die Wohnungseigentümergemeinschaft als Verbraucher

Die Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft als Ver­brau­cher

Der Bun­des­ge­richts­hofs hat­te sich aktu­ell mit der Fra­ge zu befas­sen, ob eine in einem Gas­lie­fe­rungs­ver­trag ent­hal­te­ne for­mu­lar­mä­ßi­ge Preis­an­pas­sungs­klau­sel (Span­nungs­klau­sel), nach der sich der Arbeits­preis für die Lie­fe­rung von Gas zu bestimm­ten Zeit­punk­ten aus­schließ­lich in Abhän­gig­keit von der Preis­ent­wick­lung für Heiz­öl ändert, bei ihrer Ver­wen­dung gegen­über einer Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft der Inhalts­kon­trol­le nach

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