Klagezustellung an die GbR - und die Verjährungshemmung gegenüber den Gesellschaftern

Kla­ge­zu­stel­lung an die GbR – und die Ver­jäh­rungs­hem­mung gegen­über den Gesell­schaf­tern

Die Hem­mung der Ver­jäh­rung durch Zustel­lung der Kla­ge gegen­über einer GbR wirkt auch zu Las­ten ihrer Gesell­schaf­ter. § 129 Abs. 1 HGB gilt sinn­ge­mäß für die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts . Nimmt ein Gläu­bi­ger wegen einer Ver­bind­lich­keit der Gesell­schaft einen Gesell­schaf­ter ent­spre­chend § 128 HGB in Anspruch, so kann die­ser Ein­wen­dun­gen und

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Gewinnfeststellungsbescheide bei einer GbR - und die notwendige Beiladung der Mitgesellschafter

Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­de bei einer GbR – und die not­wen­di­ge Bei­la­dung der Mit­ge­sell­schaf­ter

Die wei­te­ren Mit­ge­sell­schaf­ter der Klä­ger, die als Fest­stel­lungs­be­tei­lig­te in den ange­foch­te­nen Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­den der Streit­jah­re genannt sind, sind zum Ver­fah­ren not­wen­dig bei­zu­la­den (§ 60 Abs. 3 FGO). Ein Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid ent­hält eine Viel­zahl selb­stän­di­ger und damit auch selb­stän­dig anfecht­ba­rer Fest­stel­lun­gen, die eigen­stän­dig in Bestands­kraft erwach­sen und des­halb für die im Bescheid getrof­fe­nen und

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Gerichtskosten - und der GbR-Gesellschafter als Kostenschuldner

Gerichts­kos­ten – und der GbR-Gesell­schaf­ter als Kos­ten­schuld­ner

Der als Kos­ten­schuld­ner in Anspruch genom­me­ne Gesell­schaf­ter einer GbR kann sei­ne Zah­lungs­pflicht nicht mit der Begrün­dung in Abre­de stel­len, er habe das Gericht nicht ange­ru­fen. Dies gilt auch dann, wenn das Gerichts­ver­fah­ren nicht von ihm per­sön­lich betrie­ben wur­den son­dern von der GbR, deren Gesell­schaf­ter er Kos­ten­schuld­ner ursprüng­lich war und deren

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Umsatzsteuerbescheid gegen eine GbR - und der Einspruch der Gesellschafter

Umsatz­steu­er­be­scheid gegen eine GbR – und der Ein­spruch der Gesell­schaf­ter

Rich­tet sich ein Umsatz­steu­er­be­scheid gegen eine Gemein­schaft als Steu­er­schuld­ne­rin, so ist grund­sätz­lich nur die­se ‑und nicht ein ein­zel­ner oder meh­re­re Gemein­­schaf­­ter- kla­ge­be­fugt. Die­sem Grund­satz ent­spre­chend muss eine Kla­ge im Namen der Gemein­schaft, und zwar gemäß § 744 Abs. 1 BGB durch alle Gemein­schaf­ter, erho­ben wer­den . Wur­de die Kla­ge ledig­lich von

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Der Abfindungsanspruch des ausscheidenden Sozius

Der Abfin­dungs­an­spruch des aus­schei­den­den Sozi­us

Der Abfin­dungs­an­spruch des aus einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts Aus­ge­schie­de­nen rich­tet sich umfas­send gegen die Gesell­schaft. Für einen von dem Abfin­dungs­an­spruch zu tren­nen­den Aus­gleichs­an­spruch gegen die in der Gesell­schaft ver­blie­be­nen Gesell­schaf­ter ist kein Raum. Inhalts­über­sichtKein Aus­gleichs­an­spruchAbfin­dungs­bi­lanzAbfin­dung in der Anwalts-GbR Kein Aus­gleichs­an­spruch[↑] Der Abfin­dungs­an­spruch rich­tet sich nach § 738 Abs. 1 Satz 2 BGB

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Klagebefugnis gegen einen Feststellungsbescheid

Kla­ge­be­fug­nis gegen einen Fest­stel­lungs­be­scheid

§ 48 Abs. 1 Nr. 1 FGO, wonach zur Ver­tre­tung beru­fe­ne Geschäfts­füh­rer Kla­ge gegen einen Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen erhe­ben kön­nen, ist dahin zu ver­ste­hen, dass die Per­so­nen­ge­sell­schaft als Pro­zess­stand­schaf­te­rin für ihre Gesell­schaf­ter und ihrer­seits ver­tre­ten durch ihre(n) Geschäfts­füh­rer Kla­ge gegen den Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid erhe­ben kann . Dar­über

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Geschlossener Immobilienfonds - und die ordnungsgemäße Beratung des Anlegers

Geschlos­se­ner Immo­bi­li­en­fonds – und die ord­nungs­ge­mä­ße Bera­tung des Anle­gers

Mit der Fra­ge der ord­nungs­ge­mä­ßen Bera­tung eines Anle­gers im Zusam­men­hang mit der Zeich­nung einer Betei­li­gung an einem geschlos­se­nen Immo­bi­li­en­fonds in der Rechts­form einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen. Kon­kret ging es um Fra­gen des Anla­ge­ziels, der Fun­gi­bi­li­tät, sowie des Haf­tungs­ri­si­kos als GbR-Gesel­l­­schaf­­ter: Im Rah­men der

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Die Forderung der GbR - und der Gegenanspruch gegen die Gesellschafter

Die For­de­rung der GbR – und der Gegen­an­spruch gegen die Gesell­schaf­ter

Dem von einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts erho­be­nen Zah­lungs­be­geh­ren kann der in Anspruch genom­me­ne Schuld­ner aus­nahms­wei­se einen ihm gegen die Gesell­schaf­ter zuste­hen­den Scha­dens­er­satz­an­spruch ent­ge­gen­hal­ten, wenn die Beru­fung der Gesell­schaft auf ihre Eigen­stän­dig­keit gegen Treu und Glau­ben ver­stößt. Die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts ist zwar kei­ne juris­ti­sche Per­son. Als Gesamt­hand ist sie aber

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Haftung und Gesamtschuldnerausgleich des GbR-Gesellschafters

Haf­tung und Gesamt­schuld­ner­aus­gleich des GbR-Gesell­schaf­ters

Die Vor­schrift des § 708 BGB schränkt die Haf­tung der Gesell­schaf­ter für ver­trags­wid­ri­ges Ver­hal­ten ein, indem sie an die Stel­le der nach § 276 Abs. 2 BGB maß­ge­ben­den ver­kehrs­er­for­der­li­chen Sorg­falt den Maß­stab der Sorg­falt in eige­nen Ange­le­gen­hei­ten setzt. An den Beweis, in eige­nen Ange­le­gen­hei­ten eine gerin­ge­re als die im Ver­kehr erfor­der­li­che

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Grunderwerbsteuer beim Wiedereintritt eines ausgeschiedenen Gesellschafters

Grund­er­werb­steu­er beim Wie­der­ein­tritt eines aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ters

Ein die Grund­er­werb­steu­er aus­lö­sen­der Wech­sel im Gesell­schaf­ter­be­stand ist nicht des­halb aus­ge­schlos­sen, weil ein zunächst aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­de­ner Gesell­schaf­ter inner­halb von fünf Jah­ren erneut eine Betei­li­gung an der Gesell­schaft erwirbt. Die Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft kann Grund­er­werb­steu­er aus­lö­sen. Vor­aus­set­zung hier­für ist, dass 95% der Antei­le am Ver­mö­gen der

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Die Unterlassungsverpflichtung einer GbR - und die Pflichten ihrer Gesellschafter

Die Unter­las­sungs­ver­pflich­tung einer GbR – und die Pflich­ten ihrer Gesell­schaf­ter

Besteht eine ver­trag­li­che Unter­las­sungs­ver­pflich­tung einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts, haf­ten ihre Gesell­schaf­ter regel­mä­ßig allein auf das Inter­es­se und nicht per­sön­lich auf Unter­las­sung, falls die Gesell­schaft das Unter­las­sungs­ge­bot ver­letzt. Wird eine Unter­las­sungs­er­klä­rung für eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts abge­ge­ben, nach­dem sie vom Gläu­bi­ger abge­mahnt wor­den ist, ist es grund­sätz­lich nicht treu­wid­rig, wenn sich

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Die nicht leistungsfähige Gesellschafterin und die Sittenwidrigkeit des GbR-Vertrags

Die nicht leis­tungs­fä­hi­ge Gesell­schaf­te­rin und die Sit­ten­wid­rig­keit des GbR-Ver­trags

Die im Gesell­schafts­ver­trag einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts begrün­de­te Ver­pflich­tung einer nicht leis­tungs­fä­hi­gen Gesell­schaf­te­rin zur Rück­zah­lung erheb­li­cher Beträ­ge, die der ande­re Gesell­schaf­ter ein­legt und die ver­ein­ba­rungs­ge­mäß dem im Inter­es­se der Gesell­schaft täti­gen Ehe­mann der Gesell­schaf­te­rin zuflie­ßen, ist nicht sit­ten­wid­rig, wenn die Ehe­frau auf­grund ihrer Gesell­schaf­ter­stel­lung ein adäqua­tes wirt­schaft­li­ches Eigen­in­ter­es­se an der

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Alleinvertretungsbefugnis für eine GbR -  und ihr Nachweis in Grundbuchsachen

Allein­ver­tre­tungs­be­fug­nis für eine GbR – und ihr Nach­weis in Grund­buch­sa­chen

Wird eine GbR bei Ver­kauf von Woh­nungs­ei­gen­tum durch einen allein­ver­tre­tungs­be­rech­tig­ten Gesell­schaf­ter ver­tre­ten, muss die­ser sei­ne Ver­tre­tungs­be­fug­nis in der Form des § 29 GBO nach­wei­sen. Die Vor­la­ge des Gesell­schafts­ver­trags und eines die­sen abän­dern­den Beschlus­ses, aus dem die Allein­ver­tre­tungs­be­fug­nis her­vor­geht, sind nicht aus­rei­chend. Grund­sätz­lich steht die Füh­rung der Geschäf­te den Gesell­schaf­tern gemein­schaft­lich

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Vorsteuerabzug des GbR-Gründungsgesellschafters

Vor­steu­er­ab­zug des GbR-Grün­dungs­ge­sell­schaf­ters

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on im Rah­men eines Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chens die Fra­ge vor­ge­legt, ob ein Gesell­schaf­ter einer Steu­er­be­ra­­tungs-GbR, der von der GbR einen Teil des Man­dan­ten­stam­mes nur zu dem Zweck erwirbt, die­sen unmit­tel­bar anschlie­ßend einer unter sei­ner maß­geb­li­chen Betei­li­gung neu gegrün­de­ten Steu­er­be­ra­­tungs-GbR unent­gelt­lich zur Nut­zung zu über­las­sen, zum

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Firmenstempel und Unterschrift des GbR-Gesellschafters

Fir­menstem­pel und Unter­schrift des GbR-Gesell­schaf­ters

Das Hin­zu­set­zen eines (Firmen-)Stempels zu einer Unter­schrift des Gesell­schaf­ters weist den­je­ni­gen, der die Unter­schrift geleis­tet hat, als unter­schrifts­be­rech­tigt für die Gesell­schaft aus. Eine so in den Ver­kehr gege­be­ne Erklä­rung erfüllt das Schrift­form­erfor­der­nis des § 550 BGB . Das Schrift­form­erfor­der­nis des § 550 BGB ist nicht erfüllt, wenn der für die

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Klagebefugnis von GbR-Gesellschaftern und GbR vor dem Finanzgericht

Kla­ge­be­fug­nis von GbR-Gesell­schaf­tern und GbR vor dem Finanz­ge­richt

Nach § 48 Abs. 1 Nr. 1 Halb­satz 1 FGO ist eine Außen-GbR im finanz­ge­richt­li­chen Ver­fah­ren wegen geson­der­ter und ein­heit­li­cher Gewinn­fest­stel­lungs­be­schei­de sowohl betei­lig­ten­fä­hig als auch sub­jek­tiv kla­ge­be­fugt, unbe­scha­det der Art der von ihr erziel­ten Ein­künf­te . Uner­heb­lich ist inso­weit, ob die Gesell­schaf­ter nur ein­zeln oder gemein­schaft­lich ver­tre­tungs­be­fugt sind, wie es dem Regel­sta­tut nach

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Die vertraglich quotal beschränkte Haftung des GbR-Gesellschafter

Die ver­trag­lich quo­tal beschränk­te Haf­tung des GbR-Gesell­schaf­ter

Ist die Haf­tung der Gesell­schaf­ter einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts für eine Dar­le­hens­ver­bind­lich­keit der Gesell­schaft in dem Dar­le­hens­ver­trag auf den ihrer Betei­li­gungs­quo­te ent­spre­chen­den Teil der Gesell­schafts­schuld beschränkt wor­den, ist durch Aus­le­gung zu ermit­teln, ob sich ihre Haf­tung erhöht, wenn nicht alle Gesell­schafts­an­tei­le gezeich­net wer­den. Die Haf­tung der Gesell­schaf­ter eines als Gesell­schaft

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Abfindungsbeschränkung beim Ausscheiden eines Gesellschafters

Abfin­dungs­be­schrän­kung beim Aus­schei­den eines Gesell­schaf­ters

Die Fra­ge, ob eine Abfin­dungs­be­schrän­kung im Fal­le des Aus­schei­dens eines Gesell­schaf­ters zuläs­sig oder unzu­läs­sig ist, ist nicht all­ge­mein im Sin­ne einer Fort­bil­dung des Rechts zu beant­wor­ten, wie das Beru­fungs­ge­richt gemeint hat, son­dern kann nur jeweils bezo­gen auf die kon­kret getrof­fe­nen gesell­schafts­ver­trag­li­chen Rege­lun­gen im Ein­zel­fall anhand der in stän­di­ger Recht­spre­chung vom

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Haftung des ausgeschiedenen GbR-Gesellschafters für spätere Doppelzahlungen

Haf­tung des aus­ge­schie­de­nen GbR-Gesell­schaf­ters für spä­te­re Dop­pel­zah­lun­gen

Erbringt der Schuld­ner ver­se­hent­lich eine wei­te­re Zah­lung auf sei­ne gegen­über einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts begrün­de­te Schuld, obwohl er die­se bereits durch eine frü­he­re Zah­lung getilgt hat, so haf­tet ein Gesell­schaf­ter, der nach dem Abschluss des die Zah­lungs­pflicht begrün­den­den Ver­tra­ges, aber vor der ver­se­hent­li­chen Dop­pel­zah­lung aus der Gesell­schaft aus­ge­schie­den ist, nicht

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