Phantasienamen nach australischem Recht

Phan­ta­sie­na­men nach aus­tra­li­schem Recht

Eine aus­län­di­sche Rechts­ord­nung, die die Namens­be­stim­mung für ein min­der­jäh­ri­ges Kind in die freie Wahl der sor­ge­be­rech­tig­ten Eltern stellt und auch die Ertei­lung eines soge­nann­ten Phan­ta­sie­na­mens zulässt (hier: aus­tra­li­sches Recht), kann nicht nach Art. 10 Abs. 3 EGBGB als das auf den Fami­li­en­na­men anwend­ba­re Recht gewählt wer­den. Nach Art. 10 Abs. 1 EGBGB

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Änderung des Geburtsnamens durch Adoption - und der geführte Ehename

Ände­rung des Geburts­na­mens durch Adop­ti­on – und der geführ­te Ehe­na­me

Der Ehe­na­me eines ver­hei­ra­te­ten Ange­nom­me­nen bleibt von der Annah­me unbe­rührt. Die­se wirkt sich kraft Geset­zes nur auf den Geburts­na­men aus. Das gilt auch für den Fall, dass der ehe­ma­li­ge Geburts­na­me des Ange­nom­me­nen zum Ehe­na­men bestimmt wor­den ist1. Einer beson­de­ren Klar­stel­lung im Adop­ti­ons­be­schluss bedarf dies­be­züg­lich nicht. Bun­des­ge­richts­hof, Beschluss vom 21. Juni

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Adoptionsbeschluss - und die Beschwerde gegen die Änderung des Geburtsnamens

Adop­ti­ons­be­schluss – und die Beschwer­de gegen die Ände­rung des Geburts­na­mens

Der Adop­ti­ons­be­schluss ist auch hin­sicht­lich des im Aus­spruch ent­hal­te­nen, ledig­lich dekla­ra­to­ri­schen Hin­wei­ses auf die Ände­rung des Geburts­na­mens des Anzu­neh­men­den nicht anfecht­bar. Auch die Rechts­be­schwer­de ist dann nicht statt­haft, was eben­falls gilt, wenn das Beschwer­de­ge­richt die Rechts­be­schwer­de zuge­las­sen hat. Die Statt­haf­tig­keit der Rechts­be­schwer­de setzt vor­aus, dass auch die Erst­be­schwer­de statt­haft war.

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Adoption - und die Beibehaltung des Geburtsnamens

Adop­ti­on – und die Bei­be­hal­tung des Geburts­na­mens

Ein im Adop­ti­ons­ver­fah­ren gestell­ter Antrag auf Bei­be­hal­tung des bis­he­ri­gen Geburts­na­mens kann form­frei zurück­ge­nom­men wer­den. Der in der nota­ri­el­len Urkun­de gestell­ten "Antrag", dass die Anzu­neh­men­den ihren ursprüng­li­chen Geburts­na­men "erhal­ten", kön­nen die Betei­lig­ten durch Erklä­rung ihres Ver­fah­rens­be­voll­mäch­tig­ten wirk­sam zurück­neh­men. Die Rück­nah­me­er­klä­rung des zur Namens­füh­rung gestell­ten Antrags bedarf nicht der nota­ri­el­len Beur­kun­dung. Die

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Der Streit um den Namen des Kindes

Der Streit um den Namen des Kin­des

Die Vor­schrif­ten der §§ 1616 ff. BGB gel­ten nur für den Geburts­na­men, also den Nach­na­men des Kin­des, nicht für den Vor­na­men. Die gemein­sa­me Bestim­mung des Geburts­na­mens durch die Eltern gem. § 1617 BGB setzt vor­aus, dass bei Geburt des Kin­des gemein­sa­mes Sor­ge­recht bestand. Bei spä­te­rer Her­stel­lung der gemein­sa­men Sor­ge sind

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Der Motivirrtum bei der Bestimmung des Geburtsnamens eines Kindes

Der Moti­virr­tum bei der Bestim­mung des Geburts­na­mens eines Kin­des

Irrt der Bestim­mungs­be­rech­tig­te auf­grund einer unzu­tref­fen­den Rechts­aus­kunft des Stan­des­amts über das nach Art 10 Abs. 3 EGBGB zur Wahl ste­hen­de Recht, kann er die getrof­fe­ne Rechts­wahl wegen eines aus­nahms­wei­se beacht­li­chen Moti­virr­tums anfech­ten (§ 119 Abs. 2 BGB). Die Anfech­tung unter­liegt der Frist nach § 121 BGB. Wird der Geburts­na­me eines zwei­ten Kin­des

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