Die sit­ten­wid­ri­ge oder treu­wid­ri­ge Kün­di­gung eines Geschäftsführerdienstvertrages

Ein durch das Ver­hal­ten der Klä­ge­rin begrün­de­ter Ver­trau­ens­ver­lust bei der Beklag­ten stellt einen ein­leuch­ten­den Grund für die Kün­di­gung dar. Die Kün­di­gung ist in einem sol­chen Fall weder sit­ten­wid­rig (§ 138 Abs. 1 BGB) noch treu­wid­rig (§ 242 BGB). Ein Rechts­ge­schäft ist sit­ten­wid­rig iSv. § 138 Abs. 1 BGB, wenn es nach sei­nem Inhalt oder Gesamt­cha­rak­ter, der durch umfassende

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Garan­ten­pflich­ten eines Geschäfts­füh­rers gegen­über Dritten

Allein aus der Stel­lung als Geschäfts­füh­rer einer GmbH bzw. Mit­glied des Vor­stands einer Akti­en­ge­sell­schaft ergibt sich kei­ne Garan­ten­pflicht gegen­über außen­ste­hen­den Drit­ten, eine Schä­di­gung ihres Ver­mö­gens zu ver­hin­dern. Die Pflich­ten aus der Organ­stel­lung zur ord­nungs­ge­mä­ßen Füh­rung der Geschäf­te der Gesell­schaft aus § 43 Abs. 1 GmbHG, § 93 Abs. 1 Satz 1 AktG, zu

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