Rott­wei­ler mit man­geln­der Beiß­hem­mung

Hat ein Hund sich von der Lei­ne geris­sen und ein Klein­kind lebens­be­dro­hend ver­letzt, ist den Gefah­ren, die auf­grund die­ses Vor­falls von dem Tier aus­ge­hen, nur mit einer Ein­schlä­fe­rung zu begeg­nen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall den Eil­an­trag der Hun­de­hal­te­rin gegen die Anord­nung der

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Die Qua­li­fi­zie­rung als "gefähr­li­cher Hund"

Nach dem rhein­­land-pfäl­zi­­schen Lan­des­ge­setz über gefähr­li­che Hun­de ist es für die Qua­li­fi­zie­rung als gefähr­lich nicht erfor­der­lich, dass der Hund in der Ver­gan­gen­heit Men­schen oder ande­re Hun­de gebis­sen hat. Viel­mehr ist eine über­durch­schnitt­lich aus­ge­präg­te extre­me Kampf­be­reit­schaft dafür aus­rei­chend. So das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Hun­de­hal­te­rin, die sich

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Der bis­si­ge Hund

Sind zwei Per­so­nen von einem Hund gebis­sen wor­den, hat der Hund sich als bis­sig und damit als gefähr­li­cher Hund i.S.d. Lan­des­ge­set­zes Rhein­­land-Pfalz über gefähr­li­che Hun­de (LHundG) erwie­sen. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Trier in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines einst­wei­li­gen Rechts­schutz­ver­fah­rens gegen die Ord­nungs­ver­fü­gung, einen Schä­fer­hund­misch­ling inner- und außer­orts nur

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Der schla­fen­de Hund im Geschäfts­ein­gang

Stürzt jemand über einen schla­fen­den Hund, der im Ein­gangs­be­reich eines Geschäfts liegt, begrün­det das die Tier­hal­ter­haf­tung. Mit die­ser Ent­schei­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall eine Hun­de­be­sit­ze­rin zum Scha­dens­er­satz ver­ur­teilt. Die­se war als Ver­käu­fe­rin in einem Reit­sport­ge­schäft in Mein­erz­ha­gen beschäf­tigt, in dem die 61jährige Klä­ge­rin aus Gum­mers­bach

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Die Fol­gen eines Beiß­vor­falls

Hat sich ein Hund durch einen Beiß­vor­fall als bis­sig erwie­sen, stellt er eine Gefahr für die öffent­li­che Sicher­heit dar, so dass der ange­ord­ne­te Anlein- und Maul­korb­zwang sowie eine Kenn­zeich­nungs­pflicht durch Chip für die­sen Hund und die Vor­la­ge eines Sach­kun­de­nach­wei­ses des Hun­de­be­sit­zers gerecht­fer­tigt ist. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in dem

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Der gefähr­li­che Schä­fer­hund und das träch­ti­ge Reh

Für die Ein­stu­fung eines Hun­des als gefähr­li­chen Hund genügt ein ein­ma­li­ger ers­ter Vor­fall, bei dem Wild oder Vieh gehetzt oder geris­sen wor­den ist. So die Ent­schei­dung des Ver­wal­tungs­ge­richts Mainz in dem hier vor­lie­gen­den Fall zwei­er Schä­fer­hun­de, die ein träch­ti­ges Reh gehetzt und geris­sen haben, und aus die­sem Grund unter Anord­nung

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Hun­de­beis­se­rei

Beisst ein Hund einen ande­ren, so ist das aus­rei­chend für die Fest­stel­lung der Gefähr­lich­keit eines Hun­des nach § 7 Abs. 1 Satz 2 NHundG. Mit dem Bescheid vom 2. Novem­ber 2011 stell­te der Antrags­geg­ner die Gefähr­lich­keit des vom Antrag­stel­ler gehal­te­nen Hun­des, der zunächst als Staf­fordshire Ter­ri­er und nach­fol­gend als "Boxer­misch­lings­hün­din" ein­ge­stuft wur­de, nach

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Lei­nenzwang wegen anony­mer Beschwer­den

Ein gene­rel­ler Lei­nenzwangs für einen Hund außer­halb aus­bruch­si­che­rer Pri­vat­grund­stü­cke kann nicht auf­grund einer anony­men Anzei­ge ange­ord­net wer­den. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Osna­brück ent­schie­de­nen Fall hat­te sich der Klä­ger gegen die Anord­nung eines Lei­nenzwangs für sei­nen Hund, einen Gol­den Retrie­ver, gewen­det. Der beklag­te Land­kreis Osna­brück hat­te als Maß­nah­me nach dem

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