Nebenkostenabrechnung und Fristen

Betrieb­li­che Übung per Ent­gel­tab­rech­nung?

Unter einer betrieb­li­chen Übung ist die regel­mä­ßi­ge Wie­der­ho­lung bestimm­ter Ver­hal­tens­wei­sen des Arbeit­ge­bers zu ver­ste­hen, aus denen die Arbeit­neh­mer schlie­ßen kön­nen, ihnen sol­le eine Leis­tung oder eine Ver­güns­ti­gung auf Dau­er ein­ge­räumt wer­den. Aus einem als Ver­trags­an­ge­bot zu wer­ten­den Ver­hal­ten des Arbeit­ge­bers, das von den Arbeit­neh­mern in der Regel still­schwei­gend ange­nom­men wird

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Verfall von Urlaubsansprüchen - und die Initiativlast des Arbeitgebers

Alte Urlaub­an­sprü­che – und der monat­li­che Neu­be­ginn der Ver­jäh­rung

Nach § 194 Abs. 1 BGB unter­lie­gen Ansprü­che der Ver­jäh­rung. Die regel­mä­ßi­ge Ver­jäh­rungs­frist beträgt drei Jah­re (§ 195 BGB). Die regel­mä­ßi­ge Ver­jäh­rungs­frist beginnt, soweit nicht ein ande­rer Ver­jäh­rungs­be­ginn bestimmt ist, mit dem Schluss des Jah­res, in dem der Anspruch ent­stan­den ist (§ 199 Abs. 1 Nr. 1 BGB). Die Ver­jäh­rung beginnt erneut, wenn

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Gehaltsabrechnung per eMail

Gehalts­ab­rech­nung per eMail

Mit der Ein­stel­lung in ein elek­tro­ni­sches Post­fach erfüllt der Arbeit­ge­ber die tarif­ver­trag­li­che Pflicht zur Abrech­nung des Arbeits­ent­gel­tes nur, wenn der Arbeit­neh­mer sich zuvor mit der elek­tro­ni­schen Über­mitt­lung aus­drück­lich oder kon­klu­dent ein­ver­stan­den erklärt hat. Eine in Text­form (§ 126b BGB) in ein per­so­ni­fi­zier­tes elek­tro­ni­sches Post­fach ein­ge­stell­te Lohn­ab­rech­nung erfüllt einen tarif­li­chen Abrech­nungs­an­spruch

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Anspruch auf eine Gehaltsabrechnung - und seine Fälligkeit

Anspruch auf eine Gehalts­ab­rech­nung – und sei­ne Fäl­lig­keit

Nach § 108 GewO ist dem Arbeit­neh­mer bei Zah­lung des Arbeits­ent­gelts eine Abrech­nung in Text­form zu ertei­len. Die Abrech­nung bezweckt die Infor­ma­ti­on über die erfolg­te Zah­lung. Die Rege­lung dient der Trans­pa­renz. Der Arbeit­neh­mer soll erken­nen kön­nen, war­um er gera­de den aus­ge­zahl­ten Betrag erhält1. Damit ent­steht der Anspruch auf Ertei­lung einer

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Gehaltsabrechnungen

Gehalts­ab­rech­nun­gen

Nach § 108 Abs. 1 Satz 1 GewO ist dem Arbeit­neh­mer "bei Zah­lung" des Arbeits­ent­gelts eine Abrech­nung in Text­form zu ertei­len. Der Abrech­nungs­an­spruch ent­steht danach erst, wenn Arbeits­ent­gelt gezahlt wird. Die Rege­lung dient der Trans­pa­renz. Der Arbeit­neh­mer soll erken­nen kön­nen, war­um er gera­de den aus­ge­zahl­ten Betrag erhält. Des­halb ent­fällt die Ver­pflich­tung zur

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