Weg­ge­sto­ßen vom Geld­au­to­ma­ten

Stößt jemand einen Bank­kun­de, der sei­ne Bank­kar­te in den Geld­aus­ga­be­au­to­ma­ten ein­ge­scho­ben und sei­ne Geheim­num­mer ein­ge­ge­ben hat­te; vom Auto­ma­ten weg, wählt einen Aus­zah­lungs­be­trag (hier: von 500 €) und ent­nimmt das vom Geld­au­to­ma­ten aus­ge­ge­be­ne Bar­geld, um sich zu Unrecht zu berei­chern, so liegt hier­in Raub gemäß § 249 Abs. 1 StGB liegt nicht vor.

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Die über­las­se­ne Bank­kar­te – und die abspra­che­wid­ri­ge Geld­ab­he­bung

Der 4. Straf­se­nat des Bun­des­ge­richts­hofs hat Beden­ken geäu­ßert, ob in Fäl­len, in denen der Täter an einem Geld­au­to­ma­ten mit der ihm vom Berech­tig­ten über­las­se­nen Bank­kar­te und unter Ver­wen­dung der ihm vom Berech­tig­ten bekannt gege­be­nen Geheim­zahl (abspra­che­wid­rig) Geld abhebt, ein Com­pu­ter­be­trug gemäß § 263a Abs. 1 3. Fall StGB mit der Begrün­dung

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Bank­kar­te, Geld­au­to­mat, Anscheins­be­weis

Die Regeln des Anscheins­be­wei­ses sind auf mit der Ori­gi­nal­kar­te bewirk­te Bar­ab­he­bun­gen an Geld­au­to­ma­ten, die seit dem 31.10.2009 statt­ge­fun­den haben und daher dem Gel­tungs­be­reich der §§ 675u bis 675w BGB unter­lie­gen, nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Dres­den grund­sätz­lich wei­ter anwend­bar. )) Ob das von dem kar­ten­aus­ge­ben­den Kre­dit­in­sti­tut und den die Geld­au­to­ma­ten betrei­ben­den

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Die gestoh­le­ne EC-Kar­te

Fin­det unter Ein­ga­be der rich­ti­gen PIN zeit­nah nach dem Dieb­stahl einer Bank­kar­te eine unbe­fug­te Abhe­bung an einem Geld­au­to­ma­ten statt, spricht der Beweis des ers­ten Anscheins dafür, dass der Kar­ten­in­ha­ber pflicht­wid­rig die PIN auf der Kar­te notiert hat oder gemein­sam mit die­ser ver­wahrt hat. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Mün­chen

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Wenn der Kun­de am Geld­au­to­mat was auf die Fin­ger bekommt…

Eine Bank ist nicht ver­pflich­tet, über ihre Pflich­ten zur regel­mä­ßi­gen War­tung und Kon­trol­le eines Geld­au­to­ma­ten hin­aus, ihre Kun­den vor fern­lie­gen­den und nicht abseh­ba­ren Gefah­ren zu schüt­zen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Land­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Scha­dens­er­satz­kla­ge eines Bank­kun­den abge­wie­sen, der sich beim Geld­ab­he­ben am Auto­ma­ten einen

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Miss­bräuch­li­che Bar­geld­ab­he­bung am Geld­au­to­ma­ten

Zur Fra­ge der Haf­tung des Kar­ten­in­ha­bers bei einer miss­bräuch­li­chen Abhe­bung von Bar­geld an Geld­au­to­ma­ten mit Kar­te und Geheim­zahl sowie über die Aus­le­gung von Klau­seln in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, die die­se Haf­tung regeln, hat jetzt der Bun­des­ge­richts­hof noch ein­mal Stel­lung genom­men und dabei sei­ne bis­he­ri­ge bank­freund­li­che Recht­spre­chung zuguns­ten der Bank­kun­den kor­ri­giert. Bei

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Die gestoh­le­ne neue EC-Kar­te

Für eine beab­sich­tig­te Kla­ge gegen die eige­ne Bank auf Rück­gän­gig­ma­chung von Belas­tungs­bu­chun­gen auf ihrem Giro­kon­to, die durch den Ein­satz einer auf dem Post­weg abhan­den gekom­me­nen neu­en EC-Kar­­te ent­stan­den sind, darf nach einer Kam­mer­ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts die Gewäh­rung von Pro­zess­kos­ten­hil­fe nicht ver­sagt wer­den. Die jet­zi­ge Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts beruht auf einem

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Siche­re PIN?

In einer jetzt ver­öf­fent­lich­ten Ent­schei­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frankfurt/​Main nach einer Beweis­auf­nah­me kei­ne Anhalts­punk­te dafür gese­hen, dass Sicher­heits­män­gel bei dem von der beklag­ten Bank in der Zeit von Dezem­ber 1999 bis Febru­ar 2003 ver­wand­ten Ver­schlüs­se­lungs­sys­tems (Trip­­le-DES-Schlüs­­sel, bestehend aus 128 Bit) bestan­den. Es kön­ne prak­tisch aus­ge­schlos­sen wer­den, dass Kri­mi­nel­le den kryp­to­gra­phi­schen

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