Kar­tell­geld­bu­ßen – und das steu­er­li­che Abzugs­ver­bot

Die blo­ße Her­an­zie­hung des tat­be­zo­ge­nen Umsat­zes zur Ermitt­lung der Höhe einer am maß­geb­li­chen Bilanz­stich­tag ange­droh­ten und nach­fol­gend auch fest­ge­setz­ten Kar­tell­geld­bu­ße bewirkt kei­ne Abschöp­fung des unrecht­mä­ßig erlang­ten wirt­schaft­li­chen Vor­teils i.S. des § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 8 Satz 4 Halb­satz 1 EStG. Nach § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 8 Satz 1 EStG darf eine von einer inlän­di­schen Behör­de

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Geld­bu­ße gegen eine juris­ti­sche Per­son – und ihre Bemes­sung

Die Höhe der Geld­bu­ße gegen eine juris­ti­sche Per­son oder Per­so­nen­ge­sell­schaft nach § 30 OWiG soll sich dar­an ori­en­tie­ren, wie die Tat der Lei­tungs­per­son bewer­tet wird. Die Geld­bu­ße ist danach vor allem nach dem Unrechts­ge­halt der Bezug­s­tat und deren Aus­wir­kun­gen auf den geschütz­ten Ord­nungs­be­reich zu bemes­sen. Mit Blick auf die wirt­schaft­li­che

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Han­dy­la­den wäh­rend der Auto­fahrt

… ist kei­ne gute Idee. Das Anschlie­ßen eines Han­dys zum Laden wäh­rend der Fahrt stellt eine ver­bo­te­ne Nut­zung im Sin­ne des § 23 Abs. 1a StVO dar. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg im hier vor­lie­gen­den Fall eines Lkw-Fah­­rers ent­schie­den, der sich gegen die Ver­ur­tei­lung zu einem Buß­geld von 60 Euro

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Die Fol­gen eines Fuß­ball-Fan­mar­sches

Wer an einem Fuß­ball-Fan­­marsch teil­nimmt, kann nach Ansicht des Ober­lan­des­ge­richts Olden­burg den objek­ti­ven Tat­be­stand des § 118 OWiG (Beläs­ti­gung der All­ge­mein­heit) erfül­len. So das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg im hier vor­lie­gen­den Fall eines 18-Jäh­­ri­gen Fuß­ball­fan des VfL Osna­brück, der an einem nicht geneh­mig­ten Fan­marsch quer durch die Osna­brü­cker Innen­stadt teil­nahm und sich

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Die Geld­stra­fe des Vor­stan­des

Wenn das Vor­stands­mit­glied einer Akti­en­ge­sell­schaft durch eine Hand­lung, die Gegen­stand eines Ermit­t­­lungs- oder Straf­ver­fah­rens ist, gleich­zei­tig sei­ne Pflich­ten gegen­über der Gesell­schaft ver­letzt hat, muss die Haupt­ver­samm­lung einer Über­nah­me der Geld­stra­fe, Geld­bu­ße oder Geld­auf­la­ge durch die Gesell­schaft zustim­men. Die Gesell­schaft kann die Bezah­lung einer Geld­stra­fe, Geld­bu­ße oder Geld­auf­la­ge, die gegen ein

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Auf­klä­rung der wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se des Betrof­fe­nen bei Ver­hän­gung einer Geld­bu­ße

Zumin­dest bei der Ver­hän­gung einer Geld­bu­ße von mehr als 250,00 EUR besteht eine Ver­pflich­tung des Gerichts zur Auf­klä­rung der wirt­schaft­li­chen Ver­hält­nis­se des Betrof­fe­nen. Setzt das Gericht eine in der BKatV vor­ge­se­he­ne Regel­geld­bu­ße fest, ist eine genaue Auf­klä­rung der finan­zi­el­len Ver­hält­nis­se ent­behr­lich, wenn sie erkenn­bar nicht vom Durch­schnitt abwei­chen. Mit der

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242-Fußgängerzone

Erlaub­ter Lie­fer­ver­kehr in der Fuß­gän­ger­zo­ne

Das Zusatz­schild „Lie­fer­ver­kehr frei“ (Zei­chen Nr. 1026 – 35 STVO: erlaub­ter Lie­fer­ver­kehr) soll das Fort­be­stehen wirt­schaft­lich sinn­vol­ler geschäft­li­cher Betä­ti­gung in der Fuß­gän­ger­zo­ne ermög­li­chen. Dabei ist es ohne Belang, ob es sich um eine geschäft­li­che Beför­de­rung leich­ter (trag­ba­rer) Gegen­stän­de oder schwe­rer umfang­rei­cher Gegen­stän­de in die oder aus der Fuß­gän­ger­zo­ne han­delt. Mit die­ser Begrün­dung

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Fin­gier­te Mess­da­ten eines Ver­mes­sungs­tech­ni­kers

Legt ein Ver­mes­sungs­tech­ni­ker im Rah­men einer Ver­mes­sung zur Tei­lung eines Grund­stücks fin­gier­te Mess­da­ten vor, ist die Ver­hän­gung eines Geld­bu­ße in Höhe von 3000,00 Euro rech­tens. In dem hier vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz ent­schie­de­nen Fall hat­te ein Ver­mes­sungs­in­ge­nieur im Auf­trag eines pri­va­ten Bür­gers eine Tei­lungs­ver­mes­sung inner­halb der Ver­bands­ge­mein­de Alten­kir­chen durch­ge­führt. Gegen das

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Stra­fe für Kar­tell­be­tei­li­gung nich­tig

Eine Geld­bu­ße von 9,9 Mio. Euro ist vom Gericht der Euro­päi­schen Uni­on für nich­tig erklärt wor­den. Sie wur­de gegen Ara­go­ne­sas und Ura­li­ta wegen einer Betei­li­gung an einem Kar­tell auf dem Natri­um­chlorat­markt ver­hängt. Nach Auf­fas­sung des Gerichts hat die Kom­mis­si­on die Betei­li­gung von Ara­go­ne­sas an der Zuwi­der­hand­lung nur für ein Jahr

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Geld­bu­ße wegen Kar­tell­bil­dung auf nie­der­län­di­schem Bier­markt

Die Geld­bu­ße, die gegen die Kon­in­kli­jke Grolsch NV wegen ihrer Betei­li­gung an einem Kar­tell auf dem nie­der­län­di­schen Bier­markt ver­hängt wur­de, ist für nich­tig erklärt wor­den. Die Kom­mis­si­on ver­häng­te gegen die größ­ten nie­der­län­di­schen Braue­rei­en, die Hei­ne­ken NV und ihre Toch­ter­ge­sell­schaft Hei­ne­ken Neder­land BV, die Bava­ria NV und die Kon­in­kli­jke Grolsch NV,

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Geld­bu­ße trotz Kron­zeu­gen­re­ge­lung

Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on hat einen ers­ten Fall ent­schie­den, in dem die Kom­mis­si­on dem Unter­neh­men, das im Rah­men der Kron­zeu­gen­re­ge­lung als ers­tes das Bestehen eines Kar­tells auf­ge­deckt hat, kei­nen end­gül­ti­gen Erlass der Geld­bu­ße gewährt hat, weil es gegen sei­ne Pflicht zur Zusam­men­ar­beit ver­sto­ßen hat. Dabei hat das Gericht der

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Kei­ne Ver­zin­sung einer Geld­bu­ße

Das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf hält die im Gesetz gegen Wett­be­werbs­be­schrän­kun­gen vor­ge­se­he­ne Ver­zin­sung einer Kar­­tell-Geld­­bu­­ße für ver­fas­sungs­wid­rig und hat die Fra­ge daher dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt zur Ent­schei­dung vor­ge­legt. Hin­ter­grund die­ser Rich­ter­vor­la­ge ist ein Kar­tell­ver­fah­ren gegen Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men: Das Bun­des­kar­tell­amt hat­te im Jahr 2005 gegen 16 Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men sowie deren Vor­stän­de und eini­ge lei­ten­de Mit­ar­bei­ter wegen

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Geld­bu­ße als Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me und der Per­so­nal­rat

Ent­schließt sich die Dis­zi­pli­nar­be­hör­de zur Ver­hän­gung einer Geld­bu­ße, so muss sie recht­zei­tig vor Erlass der Dis­zi­pli­nar­ver­fü­gung den Beam­ten sowohl über die geplan­te Dis­zi­pli­nar­maß­nah­me als auch über deren Höhe infor­mie­ren und gleich­zei­tig auf sein Antrags­recht auf Betei­li­gung des Per­so­nal­rats hin­wei­sen. Nach § 80 Abs. 1 Nr. 5 des baden-wür­t­­te­m­ber­gi­­schen LPVG wirkt der Per­so­nal­rat

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