Akti­en­er­werb im Rah­men eines Manage­ment-Betei­li­gungs­pro­gramms

Der gemäß § 11 Abs. 2 BewG zu ermit­teln­de gemei­ne Wert nicht bör­sen­no­tier­ter Akti­en ist vor­ran­gig aus der Wert­be­stä­ti­gung am Markt abzu­lei­ten, also von dem Preis, der bei einer Ver­äu­ße­rung im gewöhn­li­chen Geschäfts­ver­kehr tat­säch­lich erzielt wur­de. Bei nicht bör­sen­no­tier­ten Akti­en kann der gemei­ne Wert grund­sätz­lich vom Wert der bör­sen­no­tier­ten gat­tungs­glei­chen Akti­en

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Die Dienst­woh­nung des Pfar­rers – als geld­wer­ter Vor­teil

Nach § 173 Abs. 1 Nr. 2 AO sind Steu­er­be­schei­de zu ändern, soweit Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel nach­träg­lich bekannt wer­den, die zu einer nied­ri­ge­ren Steu­er füh­ren, sofern den Steu­er­pflich­ti­gen kein gro­bes Ver­schul­den dar­an trifft, dass die Tat­sa­chen oder Beweis­mit­tel erst nach­träg­lich bekannt wer­den. Nach­träg­lich bekannt gewor­den war in dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf

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Job­ti­cket als geld­wer­ter Vor­tei­le – und die Lohn­steu­er­pau­scha­lie­rung

Hat das Finanz­amt einen Haf­tungs­be­scheid erlas­sen, darf das Finanz­ge­richt die­sen Bescheid nicht auf­he­ben und statt­des­sen einen (nied­ri­ge­ren) Nach­for­de­rungs­be­trag fest­set­zen. Das Wahl­recht des Arbeit­ge­bers, die Lohn­steu­er für geld­wer­te Vor­tei­le bei Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te nach § 40 Abs. 2 Satz 2 EStG zu pau­scha­lie­ren, wird nicht durch einen Antrag, son­dern durch Anmel­dung

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Fahr­zeug ohne Kenn­zei­chen

Ein Fahr­zeug auf öffent­li­chen Stra­ßen zu sehen, das kein Kenn­zei­chen besitzt, ist eher sel­ten – so gut wie unwahr­schein­lich ist es, wenn sich die­ses Fahr­zeug mit offi­zi­el­ler Eskor­te (also mit Erlaub­nis) auf der Stra­ße bewegt. Und doch ist es nicht unmög­lich. Aktu­ell konn­te man ein sol­ches Fahr­zeug ges­tern in Ber­lin

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Mit­ver­si­che­rung von Ärz­ten in der Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung eines Kran­ken­hau­ses

Die Mit­ver­si­che­rung der ange­stell­ten Kli­nik­ärz­te in der Btriebs­haft­pflicht­ver­si­che­rung stellt kei­nen geld­wer­ten Vor­teil dar, da für die­se Ärz­te kei­ne Pflicht zum Abschluss einer Berufs­haft­pflicht­ver­si­che­rung gem. § 30 Satz 1 Nr. 6 HBKG besteht. Nach § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG gehö­ren u. a. Bezü­ge und Vor­tei­le, die für eine Beschäf­ti­gung im öffent­li­chen oder

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Geld­wer­ter Vor­teil aus der Über­las­sung eines Dienst­wa­gens – und die freie Beweis­wür­di­gung des Finanz­ge­richts

Über die Fra­ge, ob und wel­ches betrieb­li­che Fahr­zeug dem Arbeit­neh­mer auch zur pri­va­ten Nut­zung über­las­sen ist, ent­schei­det das Finanz­ge­richt unter Berück­sich­ti­gung sämt­li­cher Umstän­de des Ein­zel­falls nach sei­ner frei­en, aus dem Gesamt­ergeb­nis des Ver­fah­rens gewon­ne­nen Über­zeu­gung. Kommt es nach einer Wür­di­gung des klä­ge­ri­schen Sach­vor­trags und der Ein­ver­nah­me von Zeu­gen zu der

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Fah­rer­ge­stel­lung als Lohn

Über­lässt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer für Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te einen Fah­rer, führt das dem Grun­de nach zu einem lohn­steu­er­recht­lich erheb­li­chen Vor­teil. Der Vor­teil bemisst sich grund­sätz­lich nach dem übli­chen End­preis am Abga­be­ort einer ver­gleich­ba­ren von frem­den Drit­ten erbrach­ten Leis­tung (§ 8 Abs. 2 Satz 1 EStG). Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te

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Geld­wer­ter Vor­teil beim Job­ti­cket

Ein Sach­be­zug i.S. des § 8 Abs. 2 Satz 1 EStG liegt auch dann vor, wenn der Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer durch Ver­ein­ba­rung mit einem Ver­kehrs­be­trieb das Recht zum Erwerb einer ver­güns­tig­ten Jah­res­netz­kar­te (Job­ti­cket) ein­räumt, soweit sich dies für den Arbeit­neh­mer als Frucht sei­ner Arbeit für den Arbeit­ge­ber dar­stellt. Die­ser geld­wer­te Vor­teil fließt den

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Sach­be­zug durch ver­bil­lig­te Über­las­sung von Woh­nun­gen

Nach Auf­fas­sung des Bun­des­fi­nanz­hofs liegt bei einem Arbeit­ge­ber, der sei­nen Arbeit­neh­mern Woh­nun­gen über­lässt und Neben­kos­ten (z.T.) nicht erhebt, eine ver­bil­lig­te Über­las­sung und damit ein Sach­be­zug nur vor, soweit die tat­säch­lich erho­be­ne Mie­te zusam­men mit den tat­säch­lich abge­rech­ne­ten Neben­kos­ten die orts­üb­li­che Mie­te (Kalt­mie­te plus umla­ge­fä­hi­ge Neben­kos­ten) unter­schrei­tet. Dabei ist jeder Miet­wert

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Geld­wer­ter Vor­teil bei ver­bil­lig­ter Woh­nungs­über­las­sung

Die ver­bil­lig­te Über­las­sung einer Woh­nung führt zu steu­er­pflich­ti­gem Arbeits­lohn, eben­so die Zah­lung von frei­wi­li­gen Sozi­al­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen durch den Arbeit­ge­ber. Eine Akti­en­ge­sell­schaft über­ließ der Wit­we eines frü­he­ren Vor­stands­vor­sit­zen­den eine 231 qm gro­ße Woh­nung für eine Mie­te von monat­lich 200 DM. Zudem gewähr­te die Akti­en­ge­sell­schaft fünf Vor­stands­mit­glie­dern neben einer Pen­si­ons­zu­sa­ge zusätz­lich Zuschüs­se zu

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Wan­del­an­lei­hen des zukünf­ti­gen Arbeit­ge­bers

Der Gewinn aus der Ver­äu­ße­rung eines Wan­del­dar­le­hens ist ein geld­wer­ter Vor­teil, soweit sich die bis dahin latent bestehen­de Mög­lich­keit zum ver­bil­lig­ten Akti­en­er­werb ver­wirk­licht . Die Zurech­nung des geld­wer­ten Vor­teils zu einem erst künf­ti­gen Dienst­ver­hält­nis ist zwar nicht aus­ge­schlos­sen, bedarf aber der Fest­stel­lung eines ein­deu­ti­gen Ver­an­las­sungs­zu­sam­men­hangs, wenn sich ande­re Ursa­chen für

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Geld­wer­ter Vor­teil für einen Jah­res­wa­gen

Wie ist der geld­wer­te Vor­tei­le (§ 8 EStG) für ein Jah­res­wa­gen­ra­bat­te zu bewer­ten, die der Arbeit­neh­mer von sei­nem Arbeit­ge­ber erhält? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt wegen eines Nicht­an­wen­dungs­er­las­ses des Bun­des­fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums das Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf zu befas­sen. Das Ein­spruchs­ver­fah­ren beim Finanz­amt ruh­te meh­re­re Jah­re wegen eines beim BFH anhän­gi­gen Ver­fah­rens. Der BFH

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Stu­di­en­bei­trä­ge in Bay­ern

Die Erhe­bung all­ge­mei­ner Stu­di­en­bei­trä­ge von bis zu 500 € pro Semes­ter ist, wie der Baye­ri­sche Ver­fas­sungs­ge­richts­hof jetzt urteil­te, mit der Baye­ri­schen Ver­fas­sung ver­ein­bar ist. Dem Urteil des Bay­VerfGH liegt die Popu­lark­la­ge von mehr als 1.200 Antrag­stel­ler zugrun­de, nach deren Ansicht die Rege­lun­gen des Art. 71 Abs. 1, 4, 5 und 7 BayHSchG sowie

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Das Büro in der Dienst­woh­nung

Bewohnt ein Arbeit­neh­mer eine Dienst­woh­nung, in der sich auch von ihm genutz­te Büro­räu­me befin­den und fährt er von dort aus mit sei­nem Dienst­wa­gen zum Betriebs­sitz sei­nes Arbeit­ge­bers, han­delt es sich dabei um Fahr­ten zwi­schen Woh­nung und Arbeits­stät­te und nicht um Fahr­ten zwi­schen zwei Arbeits­stät­ten. Der des­halb zu ver­steu­ern­de geld­wer­te Vor­teil

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Ein­kom­mens­zu­fluss bei Akti­en­op­ti­ons­pro­gram­men

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat in einem heu­te ver­öf­fent­lich­ten Urteil ent­schie­den, dass eine vom Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer ein­ge­räum­te Akti­en­kauf­op­ti­on nicht bereits den Zufluss eines geld­wer­ten Vor­teils bewirkt son­dern erst der ver­güns­tig­te Erwerb von Akti­en. Dies gilt unab­hän­gig davon, ob das Opti­ons­recht han­del­bar oder nicht han­del­bar ist. Im Streit­fall nahm der Klä­ger als

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Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung durch Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen

Wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, fließt durch Umwand­lung einer vom Arbeit­ge­ber dem Arbeit­neh­mer ein­ge­räum­ten Wan­del­schuld­ver­schrei­bung in Akti­en steu­er­pflich­ti­ger Arbeits­lohn zu, und zwar unab­hän­gig davon, dass der Arbeit­neh­mer die Akti­en auf­grund einer Sperr­frist nicht ver­äu­ßern kann oder zur Rück­über­tra­gung ver­pflich­tet ist, wenn das Arbeits­ver­hält­nis wäh­rend der Sperr­frist auf­ge­löst wird.

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Akti­en­an­kaufs­recht als lohn­steu­er­li­cher Vor­teil

Ob eine Zuwen­dung des Arbeit­ge­bers an den Arbeit­neh­mer durch das Dienst­ver­hält­nis ver­an­lasst ist und zu Ein­künf­ten aus nicht­selb­stän­di­ger Arbeit führt oder ob sie auf­grund einer Son­der­rechts­be­zie­hung zwi­schen Arbeit­ge­ber und Arbeit­neh­mer einer ande­ren Ein­kunfts­art oder dem nicht ein­kom­men­steu­er­ba­ren Bereich zuzu­rech­nen ist, obliegt in ers­ter Linie der tatrich­ter­li­chen Wür­di­gung durch das Finanz­ge­richt.

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1% trotz Nut­zungs­ent­gelt

Die unent­gelt­li­che oder ver­bil­lig­te Über­las­sung eines Dienst­wa­gens an einen Arbeit­neh­mer auch für des­sen Pri­vat­fahr­ten ist vom Arbeit­neh­mer als geld­wer­ter Vor­teil zu ver­steu­ern. Die Bewer­tung die­ses geld­wer­ten Vor­teils wegen der Nut­zung eines Dienst­wa­gens für pri­va­te Zwe­cke ist in § 8 Abs. 2 Sät­ze 2 ff. des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) gere­gelt und nur in Form

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Jah­res­wa­gen­ra­batt

Wie ist der geld­wer­te Vor­teil zu bewer­ten, wenn der Arbeit­ge­ber sei­nen Arbeit­neh­mern eige­ne Pro­duk­te ver­bil­ligt über­lässt? Mit die­ser Fra­ge hat­te sich jetzt der Bun­des­fi­nanz­hof in einem Fall zu befas­sen, in dem die Arbeit­neh­mer ver­bil­lig­te Auto­mo­bi­le ihres Arbeit­ge­bers erwer­ben konn­ten.

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Miet­spie­gel und geld­wer­ter Vor­teil

Über­lässt der Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer eine Woh­nung zu einem Miet­preis, der inner­halb der Miet­preis­span­ne des Miet­spie­gels der Gemein­de liegt, schei­det regel­mä­ßig die Annah­me eines geld­wer­ten Vor­teils durch ver­bil­lig­te Wohn­raum­über­las­sung aus.

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Arbeits­lohn und sons­ti­ge Zuwen­dun­gen

Zahlt ein Arbeit­ge­ber sei­nem Arbeit­neh­mer neben dem Arbeits­lohn noch wei­te­re betrieb­lich ver­an­lass­te Zuwen­dun­gen, etwa im Zusam­men­hang mit einer betrieb­lich ver­an­lass­ten Rei­se, so soll­ten die­se bei­den Bestand­tei­le mög­lichst von­ein­an­der getrennt wer­den. Aber auch, wenn die Zuwen­dun­gen bei Wür­di­gung aller Umstän­de des Ein­zel­falls gemischt ver­an­lasst sind, ist nach Ansicht des Bun­des­fi­nanz­hofs eine

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Wan­del­schuld­ver­schrei­bun­gen für Arbeit­neh­mer

Wird einem Arbeit­neh­mer im Rah­men sei­nes Arbeits­ver­hält­nis­ses durch Über­tra­gung einer nicht han­del­ba­ren Wan­del­schuld­ver­schrei­bung ein Anspruch auf die Ver­schaf­fung von Akti­en ein­ge­räumt, wird ein Zufluss von Arbeits­lohn nicht bereits durch die Über­tra­gung der Wan­del­schuld­ver­schrei­bung begrün­det.

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