Verlagsvertrag - und die Versteuerung der Vorschusszahlungen

Ver­lags­ver­trag – und die Ver­steue­rung der Vor­schuss­zah­lun­gen

Nicht rück­zahl­ba­re Zah­lun­gen, die ein Ver­lag zum Zweck der Vor­fi­nan­zie­rung erwar­te­ter GEMA-Zah­­lun­­gen an den Urhe­ber erbringt und die mit den Aus­schüt­tun­gen der GEMA zu ver­rech­nen sind, sind unab­hän­gig davon, ob sie als vor­zei­ti­ge Tei­ler­fül­lung einer Ver­gü­tungs­pflicht des Ver­la­ges anzu­se­hen sind, mit dem Zufluss als Betriebs­ein­nah­men zu erfas­sen. Betriebs­ein­nah­men sind in

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GEMA - und die Werkaufführungen ohne allgemeine Marktnachfrage

GEMA – und die Werk­auf­füh­run­gen ohne all­ge­mei­ne Markt­nach­fra­ge

Die in Abschnitt XIII Buchst. A Zif­fer 11 der Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen zum Ver­tei­lungs­plan der GEMA für das Auf­­­füh­­rungs- und Sen­de­recht in der am 23./24.06.2009 beschlos­se­nen Fas­sung (A‑VPA 2010) getrof­fe­ne Bestim­mung zur Net­to­ein­zel­ver­rech­nung für Werk­auf­füh­run­gen, die ohne eine all­ge­mei­ne Markt­nach­fra­ge statt­fin­den, ver­stößt gegen das Trans­pa­renz­ge­bot gemäß § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB. Sieht der

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Die Stadt, das Volksfest - und die GEMA

Die Stadt, das Volks­fest – und die GEMA

Der GEMA steht kein Zah­lungs­an­spruch gegen eine Stadt wegen sämt­li­cher Ver­an­stal­tun­gen mit öffent­li­cher Musik­wie­der­ga­be wäh­rend eines Volks­fes­tes zu, sofern die Stadt nicht zumin­dest (Mit-)Veranstalter die­ses Volks­fes­tes ist. Vor dem Land­ge­richt Kiel strit­ten die GEMA und die Stadt Kiel um Urhe­ber­rechts­ver­gü­tun­gen für die Kie­ler Woche. Anders als für die jewei­li­ge "Kie­ler

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Hintergrundmusik in Zahnarztpraxen

Hin­ter­grund­mu­sik in Zahn­arzt­pra­xen

Die Wie­der­ga­be von Hör­funk­sen­dun­gen in War­te­zim­mern von Zahn­arzt­pra­xen ist im All­ge­mei­nen nicht als öffent­li­che Wie­der­ga­be im Sin­ne von § 15 Abs. 3 UrhG anzu­se­hen. Sie greift daher in der Regel nicht in das aus­schließ­li­che Recht der Urhe­ber von Musik­wer­ken oder Sprach­wer­ken ein, Funk­sen­dun­gen ihrer Wer­ke durch Laut­spre­cher öffent­lich wahr­nehm­bar zu machen

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Fernsehen im Hotelzimmer

Fern­se­hen im Hotel­zim­mer

Der Betrei­ber eines Hotels muss der GEMA kei­ne Ver­gü­tung für das Bereit­stel­len von Fern­seh­ge­rä­ten in den Hotel­zim­mern zah­len, wenn die Hotel­gäs­te mit die­sen Gerä­ten die aus­ge­strahl­ten Fern­seh­pro­gram­me nur über eine Zim­mer­an­ten­ne emp­fan­gen kön­nen. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te die Gesell­schaft für musi­ka­li­sche Auf­­­füh­­rungs- und mecha­ni­sche Ver­viel­fäl­ti­gungs­rech­te (GEMA)

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Die Gemeinschaftsantennenlage der Wohnungseigentümergemeinschaft

Die Gemein­schafts­an­ten­nen­la­ge der Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft

Über­trägt eine Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft über Satel­lit aus­ge­strahl­te und mit einer Gemein­schafts­an­ten­ne der Wohn­an­la­ge emp­fan­ge­ne Fern­­seh- oder Hör­funk­si­gna­le zeit­gleich, unver­än­dert und voll­stän­dig durch ein Kabel­netz an die ange­schlos­se­nen Emp­fangs­ge­rä­te der ein­zel­nen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer wei­ter, han­delt es sich nicht um eine öffent­li­che Wie­der­ga­be im Sin­ne von § 15 Abs. 3 UrhG und sind weder Scha­dens­er­satz­an­sprü­che

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Gemeinschaftsantennenanlagen - und keine GEMA

Gemein­schafts­an­ten­nen­an­la­gen – und kei­ne GEMA

Eine Woh­nungs­ei­gen­tü­mer­ge­mein­schaft schul­det kei­ne Ver­gü­tung für die Wei­ter­über­tra­gung der über die Gemein­schafts­an­ten­ne der Wohn­an­la­ge per Satel­lit emp­fan­ge­nen Fern­­seh- und Hör­funk­si­gna­le durch ein Kabel­netz an die Emp­fangs­ge­rä­te der ein­zel­nen Woh­nungs­ei­gen­tü­mer. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te die Gesell­schaft für musi­ka­li­sche Auf­­­füh­­rungs- und mecha­ni­sche Ver­viel­fäl­ti­gungs­rech­te (GEMA) geklagt. ie nimmt die

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Hintergrundmusik in der Zahnarztpraxis

Hin­ter­grund­mu­sik in der Zahn­arzt­pra­xis

Die Wie­der­ga­be von Hin­ter­grund­mu­sik in Zahn­arzt­pra­xen stellt im All­ge­mei­nen kei­ne – ver­gü­tungs­pflich­ti­ge – öffent­li­che Wie­der­ga­be im Sin­ne des Urhe­ber­rechts­ge­set­zes dar. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­te die Gesell­schaft für musi­ka­li­sche Auf­­­füh­­rungs- und mecha­ni­sche Ver­viel­fäl­ti­gungs­rech­te (GEMA) gegen einen Zahn­arzt geklagt, der eine zahn­ärzt­li­che Pra­xis betreit, in deren War­te­be­reich Hör­funk­sen­dun­gen

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Lizenzgebühren der GEMA - und die Umsatzsteuer

Lizenz­ge­büh­ren der GEMA – und die Umsatz­steu­er

Bei den Lizenz­ge­büh­ren aus Aus­schüt­tun­gen der GEMA han­delt es sich um die Gegen­leis­tung für steu­er­ba­re und steu­er­pflich­ti­ge Dul­dungs­leis­tun­gen i.S. des § 3 Abs. 9 Satz 2 UStG, die dem ermä­ßig­ten Steu­er­satz nach § 12 Abs. 2 Nr. 7 Buchst. c UStG unter­lie­gen. Die GEMA ist eine Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft in der Rechts­form eines wirt­schaft­li­chen Ver­eins, der die Urhe­ber­rech­te

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Urheberrechtsvergütungen - und die Ballettschule

Urhe­ber­rechts­ver­gü­tun­gen – und die Bal­lett­schu­le

Nach § 12 UrhWG ist die Gesell­schaft zur Ver­wer­tung von Leis­tungs­schutz­rech­ten (GVL) als Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft ver­pflich­tet, mit dem Deut­schen Berufs­ver­band für Tanz­päd­ago­gik, einem Zusam­men­schluss von etwa 750 Bal­­lett- und Büh­nen­tanz­leh­rern und etwa 250 Bal­lett­schu­len einen Gesamt­ver­trag zu ange­mes­se­nen Bedin­gun­gen über die von ihr wahr­ge­nom­me­nen Rech­te und Ansprü­che abzu­schlie­ßen. Nach­dem sich die

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GEMA-Vergütungen - und die ausgeschlossenen Musikfolgen

GEMA-Ver­gü­tun­gen – und die aus­ge­schlos­se­nen Musik­fol­gen

Der Aus­schluss oder die Zurück­stel­lung eines Pro­gramms von der Ver­rech­nung gemäß Abschnitt – IV Zif­fer 4 Abs. 2 und 5 der Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen zum Ver­tei­lungs­plan der GEMA für das Auf­­­füh­­rungs- und Sen­de­recht in der am 27./28.06.2006 beschlos­se­nen Fas­sung steht einer Durch­set­zung von Ansprü­chen auf Abrech­nung und Aus­schüt­tung auf dem Kla­ge­we­ge nicht ent­ge­gen . Die

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Tanzschulenmusik

Tanz­schu­len­mu­sik

Der Bun­des­ge­richts­hof hat­te sich aktu­ell in drei Ver­fah­ren mit der Ver­gü­tung für die Nut­zung von Musik in Tanz­schu­len zu befas­sen. Anlass hier­für waren jeweils vom Ober­lan­des­ge­richt Mün­chen fest­ge­setz­te Gesamt­ver­trä­ge über die Ver­gü­tung für die Nut­zung von Musik in Tanz­kur­sen und im Bal­lett­un­ter­richt. Die drei Beklag­ten sind Ver­ei­ne, zu deren Mit­glie­dern

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Asiatische Musik und die GEMA

Asia­ti­sche Musik und die GEMA

Die GEMA übt auch für aus­län­di­sche Unter­hal­tungs­mu­sik­ti­tel die Wahr­neh­mungs­be­fug­nis für die Auf­füh­rungs­rech­te aus. Mit die­ser Begrün­dung hat das Amts­ge­richt Han­no­ver in dem hier vor­lie­gen­den Fall einen Gast­wirt ver­ur­teilt, an die GEMA 270,42 Euro zu zah­len. Der Betrei­ber eines asia­ti­schen Restau­rants hat in der Zeit vom 1.12.2012 bis zum 25.6.2013 Tanz-

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Missbrauch des GEMA-Verteilungsplans

Miss­brauch des GEMA-Ver­tei­lungs­plans

Die Rege­lun­gen eines Berech­ti­gungs­ver­trags sind als All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen unab­hän­gig davon einer Inhalts­kon­trol­le nach §§ 307 ff. BGB unter­wor­fen, ob es sich bei dem Ver­trags­part­ner um ein ordent­li­ches, außer­or­dent­li­ches oder ange­schlos­se­nes Mit­glied der Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft han­delt. In den Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen zum Ver­tei­lungs­plan der GEMA für das Auf­­­füh­­rungs- und Sen­de­recht in der seit dem

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Delcantos Hits und die GEMA

Del­can­tos Hits und die GEMA

Ein urhe­ber­recht­li­cher Lizenz­ver­trag über die Ein­räu­mung oder Über­tra­gung von Nut­zungs­rech­ten an einem ver­meint­li­chen Werk ist nicht des­halb unwirk­sam, weil das ver­meint­li­che Werk tat­säch­lich kei­nen Urhe­ber­rechts­schutz genießt. Der Lizenz­ge­ber eines sol­chen Lizenz­ver­tra­ges kann grund­sätz­lich die ver­ein­bar­te Ver­gü­tung bean­spru­chen, solan­ge der Lizenz­ver­trag besteht und dem Lizenz­neh­mer eine wirt­schaft­li­che Vor­zugs­stel­lung ver­schafft. Den Par­tei­en

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Der Gema und der Bochumer Weihnachtsmarkt

Der Gema und der Bochu­mer Weih­nachts­markt

Eine Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft ist auch dann berech­tigt, von einem Nut­zer der von ihr wahr­ge­nom­me­nen Rech­te die ange­mes­se­ne Ver­gü­tung zu ver­lan­gen, wenn sie ent­ge­gen ihrer Ver­pflich­tung aus § 13 Abs. 1 Satz 1 UrhWG kei­nen eige­nen Tarif für den frag­li­chen Ver­wer­tungs­vor­gang auf­ge­stellt hat. Der Tatrich­ter kann und muss sich grund­sätz­lich auch danach rich­ten, was

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Zahnarzt mit Musik

Zahn­arzt mit Musik

Ein Zahn­arzt, der kos­ten­los Ton­trä­ger in sei­ner Pri­vat­pra­xis wie­der­gibt, nimmt kei­ne „öffent­li­che Wie­der­ga­be“ im Sin­ne des Uni­ons­rechts vor. Infol­ge­des­sen begrün­det eine sol­che Wie­der­ga­be für die Ton­trä­ger­her­stel­ler kei­nen Anspruch auf Ver­gü­tung. Das ent­schied jetzt der Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on auf ein Vor­ab­ent­schei­dungs­er­su­chen aus Ita­li­en – das Urteil dürf­te sich aber auch

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Rapidshare und seine Prüf- und Handlungspflichten

Rapid­s­ha­re und sei­ne Prüf- und Hand­lungs­pflich­ten

Stellt ein Drit­ter im Rah­men einer Down­­load­­link-Sam­m­­lung unein­ge­schränkt im Inter­net ohne Zustim­mung des Urhe­bers des­sen Werk über einen Online-Spei­­cher-Link zur Ver­fü­gung, liegt eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung vor. Dabei kann der­je­ni­ge, der den ent­spre­chen­den Online-Spei­­cher­­platz zur Ver­fü­gung stellt, als Stö­rer jeden­falls dann auf Unter­las­sung in Anspruch genom­men wer­den, wenn sein Geschäfts­mo­dell struk­tu­rell die

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GEMA verdient nach Größe des Weihnachtsmarktes

GEMA ver­dient nach Grö­ße des Weih­nachts­mark­tes

Für Musik­auf­füh­run­gen bei Frei­luft­ver­an­stal­tun­gen wie Stra­ßen­fes­ten oder Weih­nachts­märk­ten ist die GEMA berech­tigt, die Ver­gü­tung nach der Grö­ße der gesam­ten Ver­an­stal­tungs­flä­che zu bemes­sen. So hat der Bun­des­ge­richts­hof in zwei Fäl­len ent­schie­den. Die Gesell­schaft für musi­ka­li­sche Auf­­­füh­­rungs- und mecha­ni­sche Ver­viel­fäl­ti­gungs­rech­te (GEMA) strei­tet sich in zwei Ver­fah­ren mit Nut­zern über die Bemes­sung der

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Die GEMA kann nicht anders...

Die GEMA kann nicht anders…

Die GEMA ist den Berech­tig­ten auf­grund ihrer Treu­hän­der­stel­lung aus den Berech­ti­gungs­ver­trä­gen ver­pflich­tet, im Fal­le einer Ver­let­zung der von ihr wahr­ge­nom­me­nen Rech­te den Ver­let­zer auf Scha­dens­er­satz in Anspruch zu neh­men. Berech­net sie dabei den Scha­den nach der ange­mes­se­nen Lizenz­ge­bühr, hat sie die­ser Berech­nung regel­mä­ßig die Tarif­ver­gü­tung zugrun­de zu legen, die der

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GEMA-Gesamtvertrag für Musikabrufdienste

GEMA-Gesamt­ver­trag für Musik­ab­ruf­diens­te

Eine Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft hat die von ihr wahr­ge­nom­me­nen Nut­zungs­rech­te nach § 11 Abs. 1, § 12 UrhWG nur den­je­ni­gen zu ange­mes­se­nen Bedin­gun­gen ein­zu­räu­men, die die­se zumin­dest auch für eige­ne Nut­zungs­hand­lun­gen benö­ti­gen. Sie muss die Nut­zungs­rech­te dage­gen nicht den­je­ni­gen ein­räu­men, die die­se aus­schließ­lich auf Drit­te wei­ter­über­tra­gen möch­ten. Hat eine Ver­wer­tungs­ge­sell­schaft einen Tarif

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Musik für Werbezwecke - aber bitte ohne GEMA

Musik für Wer­be­zwe­cke – aber bit­te ohne GEMA

Die GEMA ist auf­grund der mit den Berech­tig­ten geschlos­se­nen Berech­ti­gungs­ver­trä­ge in der Fas­sung der Jah­re 2002 und 2005 nicht berech­tigt, deren urhe­ber­recht­li­che Nut­zungs­rech­te hin­sicht­lich der Ver­wen­dung von Musik­wer­ken zu Wer­be­zwe­cken wahr­zu­neh­men. Bun­des­ge­richts­hof, Urteil vom 10. Juni 2009 – I ZR 226/​06

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