Die gemein­schaft­lich began­ge­ne Kör­per­ver­let­zung

Eine gemein­schaft­li­che Bege­hungs­wei­se im Sin­ne des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB ist nur gege­ben, wenn Täter und Betei­lig­ter bei Bege­hung der Kör­per­ver­let­zung ein­ver­ständ­lich zusam­men­wir­ken. Wobei es hier­für bereits genügt, wenn ein am Tat­ort anwe­sen­der Tat­ge­nos­se die Wir­kung der Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung des Täters bewusst in einer Wei­se ver­stärkt, wel­che die Lage des

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Betei­li­gung an einer gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung

Die mit­tä­ter­schaft­li­che Betei­li­gung an einer (gefähr­li­chen) Kör­per­ver­let­zung setzt einen Tat­bei­trag vor­aus, der zwar nicht in der eigen­hän­di­gen Vor­nah­me von Ver­let­zungs­hand­lun­gen bestehen, für die Tat jedoch objek­tiv för­der­lich sein . Die­ser Tat­bei­trag muss eben­so wie der auf die gemein­sa­me Bege­hung der Tat gerich­te­te Tatent­schluss auf Grund­la­ge einer nach­prüf­ba­ren Beweis­wür­di­gung fest­ge­stellt wer­den.

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Die gemein­schaft­lich began­ge­ne gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung

Der gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB macht sich schul­dig, wer die Kör­per­ver­let­zung (§ 223 Abs. 1 StGB) mit einem ande­ren Betei­lig­ten gemein­schaft­lich begeht. Dabei wird weder Eigen­hän­dig­keit noch Mit­tä­ter­schaft vor­aus­ge­setzt; aus­rei­chend ist viel­mehr schon das gemein­sa­me Wir­ken eines Täters und eines Gehil­fen bei der Bege­hung einer Kör­per­ver­let­zung .

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Zu dritt auf das Opfer ein­ge­schla­gen…

Eine gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung nach § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB in der Form der Tat­be­ge­hung "mit einem ande­ren Betei­lig­ten gemein­schaft­lich" setzt bereits vor­aus, dass min­des­tens zwei Betei­lig­te am Tat­ort bewusst zusam­men­wir­ken. Das Zusam­men­wir­ken meh­re­rer als sol­cher darf daher nicht straf­schär­fend berück­sich­tigt wer­den. Dies ver­stößt gegen § 46 Abs. 3 StGB. Nicht unbe­denk­lich

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Gemein­schaft­lich began­ge­ne gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung – und die pas­si­ve Anwe­sen­heit

§ 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB setzt vor­aus, dass der Täter die Kör­per­ver­let­zung mit einem ande­ren Betei­lig­ten gemein­schaft­lich begeht. Aus­rei­chend, aber auch erfor­der­lich ist, dass min­des­tens zwei Betei­lig­te (Täter oder Teil­neh­mer, § 28 Abs. 2 StGB) am Tat­ort bewusst zusam­men­wir­ken; es genügt, wenn eine am Tat­ort anwe­sen­de Per­son den unmit­tel­bar Tat­aus­füh­ren­den aktiv

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Gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung – und der orts­ab­we­sen­de Mit­tä­ter

Der gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB macht sich schul­dig, wer die Kör­per­ver­let­zung (§ 223 Abs. 1 StGB) mit einem ande­ren Betei­lig­ten gemein­schaft­lich begeht. Für eine gemein­schaft­li­che Tat­be­ge­hung ist es nicht erfor­der­lich, dass jeder der Mit­tä­ter eigen­hän­dig an der Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung teil­nimmt; auch kann ein Mit­tä­ter (orts-)abwesend sein, vor­aus­ge­setzt, dass

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Die gemein­schaft­lich began­ge­ne gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung

Den Qua­li­fi­ka­ti­ons­tat­be­stand des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB ver­wirk­licht, wer die Tat mit einem ande­ren Betei­lig­ten gemein­schaft­lich begeht. Weder Eigen­hän­dig­keit noch Mit­tä­ter­schaft wird vor­aus­ge­setzt; aus­rei­chend ist viel­mehr schon das gemein­sa­me Wir­ken eines Täters und eines Gehil­fen bei der Bege­hung der Kör­per­ver­let­zung . Dies folgt aus dem Sinn und Zweck des

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Gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung – und die Bei­hil­fe

Den Tat­be­stand der gefähr­li­chen Kör­per­ver­let­zung gemäß § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB ver­wirk­licht, wer die Tat mit einem ande­ren Betei­lig­ten gemein­schaft­lich begeht. Dabei wird weder Eigen­hän­dig­keit noch Mit­tä­ter­schaft vor­aus­ge­setzt; aus­rei­chend ist viel­mehr schon das gemein­sa­me Wir­ken eines Täters und eines Gehil­fen bei der Bege­hung einer Kör­per­ver­let­zung . Gera­de die­ses gemein­sa­me Ein­wir­ken

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Gefähr­li­che Kör­per­ver­let­zung – und der Bei­trag des Gehil­fen

Zwar kann das gemein­sa­me Wir­ken eines Täters und eines Gehil­fen bei Bege­hung einer Kör­per­ver­let­zung zur Erfül­lung der Qua­li­fi­ka­ti­on des § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB aus­rei­chen . Eine gemein­schaft­li­che Bege­hung in die­ser Betei­li­gungs­form setzt aller­dings vor­aus, dass der am Tat­ort anwe­sen­de Gehil­fe die Wir­kung der Kör­per­ver­let­zungs­hand­lung des Täters bewusst in einer

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