Auf­wen­dun­gen für "Her­ren­aben­de"

Auf­wen­dun­gen für "Her­ren­aben­de" sind gemischt ver­an­lasst. Sie kön­nen daher wegen einer pri­va­ten Mit­ver­an­las­sung nur hälf­tig als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den. In dem hier vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Streit­fall hat­te eine Part­ner­schaft von Rechts­an­wäl­ten geklagt. Sie mach­te Auf­wen­dun­gen für sog. Her­ren­aben­de als Betriebs­aus­ga­ben gel­tend. Zu die­sen Ver­an­stal­tun­gen, die im Gar­ten eines der

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Gemischt ver­an­lass­te Auf­wen­dun­gen eines nicht (mehr) gemein­nüt­zi­gen Ver­eins

Ein ein­ge­tra­ge­ner Ver­ein hat eine außer­steu­er­li­che Sphä­re. Vor­ran­gig durch den ide­el­len (außer­steu­er­li­chen) Bereich eines Sport­ver­eins (hier: Spiel­be­trieb) ver­an­lass­te Auf­wen­dun­gen, die durch einen Gewer­be­be­trieb (hier: Wer­bung) mit­ver­an­lasst sind, kön­nen – anders als bis­her vom Bun­des­fi­nanz­hof ange­nom­men – antei­lig dem gewerb­li­chen Bereich zuzu­ord­nen sein. Die gewerb­li­che Mit­ver­an­las­sung kann aber nur berück­sich­tigt wer­den,

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Fort­bil­dung per Aus­lands­grup­pen­rei­se

Rei­se­kos­ten sind nur dann in Wer­bungs­kos­ten und Auf­wen­dun­gen für die pri­va­te Lebens­füh­rung auf­zu­tei­len, wenn die beruf­li­chen und pri­va­ten Ver­an­las­sungs­bei­trä­ge objek­tiv von­ein­an­der abge­grenzt wer­den kön­nen. Als sach­ge­rech­ter Auf­tei­lungs­maß­stab kommt dafür vor allem das Ver­hält­nis der beruf­lich und pri­vat ver­an­lass­ten Zeit­an­tei­le in Betracht. Zur Klä­rung der Ver­an­las­sungs­bei­trä­ge bei Teil­nah­me an einer Aus­lands­grup­pen­rei­se

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Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung mit Urlaubs­an­teil

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat sei­ne bis­he­ri­ge Recht­spre­chung zur Auf­tei­lung von Auf­wen­dun­gen für eine gemischt ver­an­lass­te Fort­bil­dungs­ver­an­stal­tung geän­dert. In einem aktu­el­len Urteil ent­schied er, dass Auf­wen­dun­gen eines Arz­tes für die Teil­nah­me an einem Fort­bil­dungs­kurs, der mit bestimm­ten Stun­den­zah­len auf die Vor­aus­set­zun­gen zur Erlan­gung der Zusatz­be­zeich­nung "Sport­me­di­zin" ange­rech­net wer­den kann, zumin­dest teil­wei­se als

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Zuord­nung eines gemischt-genutz­ten Gebäu­des zum Unter­neh­mens­ver­mö­gen

Die Zuord­nung eines gemischt-genut­z­­ten Gebäu­des zum Unter­neh­mens­ver­mö­gen muss ins­be­son­de­re in den zeit­nah erstell­ten Umsatz­steu­er­erklä­run­gen bzw. Umsatz­steu­er­vor­anmel­dun­gen durch Gel­tend­ma­chung des Vor­steu­er­ab­zugs zum Aus­druck kom­men. Eine zeit­na­he Zuord­nung schei­det aus, wenn ohne zurei­chen­den Grund und ohne Frist­ver­län­ge­rung durch das Finanz­amt eine Umsatz­steu­er­erklä­rung erst mehr als 2 Jah­re nach dem Leis­tungs­be­zug ein­ge­reicht wird. Da

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Vor­steu­er­auf­tei­lung nach Umsatz­schlüs­sel

Vor­steu­ern, die auf die Her­stel­lungs­kos­ten eines gemischt­ge­nutz­ten Gebäu­des ent­fal­len, wer­den gemäß § 15 Abs. 4 S. 3 UStG typi­scher­wei­se nach dem Ver­hält­nis der jewei­li­gen Woh­nungs­flä­chen bzw. Büro­flä­chen auf die umsatz­steu­er­pflich­ti­gen und die umsatz­steu­er­frei­en Umsät­ze auf­ge­teilt. Eine sol­che Auf­tei­lung nach Flä­chen­schlüs­sel ist nach zwei aktu­el­len Urtei­len des Finanz­ge­richts Müns­ter jedoch nicht zwin­gend, viel­mehr

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Auf­wen­dun­gen für gemischt ver­an­lass­te Rei­sen

Der Gro­ße Senat des Bun­des­fi­nanz­hofs hat sei­ne Recht­spre­chung zur Beur­tei­lung gemischt ver­an­lass­ter (also sowohl beruf­lich wie pri­vat ver­an­lass­ter) Auf­wen­dun­gen geän­dert und des­halb Auf­wen­dun­gen für gemischt ver­an­lass­te Rei­sen in grö­ße­rem Umfang als bis­her zum Abzug als Betriebs­aus­ga­ben oder Wer­bungs­kos­ten zuge­las­sen. Auf­wen­dun­gen für die Hin- und Rück­rei­se bei gemischt beruf­lich (betrieb­lich) und

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