Bau­her­ren – und die Bür­gen­haf­tung nach dem Arbeit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­setz

Nach dem Arbeit­­neh­­mer-Ent­­­sen­­de­ge­­setz haf­tet ein Unter­neh­mer, der einen ande­ren Unter­neh­mer mit der Erbrin­gung von Werk- oder Dienst­leis­tun­gen beauf­tragt, für des­sen Ver­pflich­tung zur Zah­lung des Min­des­t­ent­gelts an sei­ne Arbeit­neh­mer wie ein Bür­ge, der auf die Ein­re­de der Vor­aus­kla­ge ver­zich­tet hat. Die­ser Haf­tung unter­lie­gen aller­dings nicht Unter­neh­mer, die ledig­lich als blo­ße Bau­her­ren

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Scha­dens­er­satz­an­spruch bei werk­ver­trag­li­cher Leis­tungs­ket­te

Ein Bau­trä­ger (Haupt­un­ter­neh­mer) kann gegen­über sei­nem Nach­un­ter­neh­mer kei­nen Scha­dens­er­satz­an­spruch wegen man­gel­haf­ter Leis­tung gel­tend machen, wenn fest­steht, dass der Bau­trä­ger (Haupt­un­ter­neh­mer) vom Käu­fer (Bau­herrn) sei­ner­seits nicht mehr wegen die­ser man­gel­haf­ten Leis­tung in Anspruch genom­men wer­den kann. Ist die Man­gel­be­sei­ti­gung noch mög­lich, so steht dem Bau­trä­ger (Haupt­un­ter­neh­mer) jedoch ein Leis­tungs­ver­wei­ge­rungs­recht gegen­über sei­nem

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Die dau­er­haf­te und orts­fes­te Her­stel­lung eines Daches

Ist die die dau­er­haf­te und orts­fes­te Her­stel­lung eines Daches die wesent­li­che Ver­trags­pflicht, tritt die Lie­fe­rung der zur Her­stel­lung erfor­der­li­chen Bau­tei­le hin­ter die Ver­pflich­tung zur Erstel­lung des Daches zurück. Es liegt ein Werk­ver­trag vor, auf den § 377 HGB kei­ne Anwen­dung fin­det. Mit dem Begriff "Rück­grif­f­an­spruch" wird eine Streit­ver­kün­dung nicht auf

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Der feh­ler­haft pro­gram­mier­te Auf­zug

Eine von dem Hote­lier mit dem Umbau zu einem Hotel­be­trieb beauf­trag­te Gene­ral­un­ter­neh­me­rin haf­tet dem Grun­de nach für ein­ge­tre­te­ne Per­so­nen­schä­den infol­ge feh­ler­haf­ter Pro­gram­mie­rung des instal­lier­ten Hotel­auf­zugs. In dem jetzt vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Rechts­streit bau­te die beklag­te Gene­ral­un­ter­neh­me­rin aus dem Ruhr­ge­biet im Auf­trag des Hote­liers ein ost­deut­sches his­to­ri­sches Gebäu­de zu einem

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Der feh­ler­haft pro­gram­mier­te Auf­zug

Ein Gene­ral­un­ter­neh­men haf­tet für einen feh­ler­haft pro­gram­mier­ten Auf­zug, den sie im Zuge eines vom Hote­lier beauf­trag­ten Umbaus instal­liert hat. In einem vom Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­de­nen Fall bau­te die beklag­te Gene­ral­un­ter­neh­me­rin aus dem Ruhr­ge­biet im Auf­trag des Hote­liers ein ost­deut­sches his­to­ri­sches Gebäu­de zu einem Hotel und Kon­gress­cen­ter um und instal­lier­te dort

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Gene­ral­un­ter­neh­mer­haf­tung in der Bau­wirt­schaft

Das Bun­des­ka­bi­nett hat einen Geset­zes­ent­wurf in das Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren ein­ge­bracht, mit dem die Gene­ral­un­ter­neh­mer­haf­tung für die Bau­wirt­schaft ab dem 1. Okto­ber 2009 neu gere­gelt wer­den soll. Dazu wird ein bestehen­des Zer­ti­fi­zie­rungs­ver­fah­ren nach der Ver­­ga­­be- und Ver­trags­ord­nung für Bau­leis­tun­gen (VOB) als Präqua­li­fi­ka­ti­on genutzt. Ziel ist es, dem Gene­ral­un­ter­neh­mer eine ein­fa­che­re und damit

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