Frühere Vermögensauskunft des Schuldners - und die unrichtige Sachbehandlung des Gerichtsvollziehers

Frü­he­re Ver­mö­gens­aus­kunft des Schuld­ners – und die unrich­ti­ge Sach­be­hand­lung des Gerichts­voll­zie­hers

Eine unrich­ti­ge Sach­be­hand­lung des Gerichts­voll­zie­hers liegt vor, wenn er dem Gläu­bi­ger ent­ge­gen des­sen aus­drück­li­chem Antrag die gebüh­ren­pflich­ti­ge Abschrift einer frü­he­ren Ver­mö­gens­aus­kunft des Schuld­ners erteilt, ohne ihm Gele­gen­heit zu geben, die umstrit­te­ne Wirk­sam­keit des Ver­zichts hier­auf gericht­lich klä­ren zu las­sen. Dies kann zur Nicht­er­he­bung der Gebüh­ren gemäß § 7 Absatz 1 GvKostG, Nr.

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Eintragungsanordnung ins Schuldnerverzeichnis - und die Gebühren des Gerichtsvollziehers

Ein­tra­gungs­an­ord­nung ins Schuld­ner­ver­zeich­nis – und die Gebüh­ren des Gerichts­voll­zie­hers

Über­sen­det der Amts­ge­richts­voll­zie­her auf den Auf­trag der Gläu­bi­ge­rin, der Schuld­ne­rin die Ver­mö­gens­aus­kunft abzu­neh­men, der Gläu­bi­ge­rin eine Abschrift des bereits in der Sperr­frist abge­ge­be­nen Ver­mö­gens­ver­zeich­nis­ses (§ 802d ZPO) und ord­ne­te er die Ein­tra­gung der Schuld­ne­rin in das Schuld­ner­ver­zeich­nis an (§ 882c ZPO), so kann er kei­ne Gebühr nach Nr. 101 KV-GVKostG

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Gerichtsvollzieherkosten - und die Einigungsgebühr

Gerichts­voll­zie­her­kos­ten – und die Eini­gungs­ge­bühr

Wird dem Amts­ge­richts­voll­zie­her vor­ge­ge­ben, eine güt­li­che Eini­gung zu ver­su­chen und erst nach dem Schei­tern die Ver­mö­gens­aus­kunft abzu­neh­men, liegt ein iso­lier­ter Auf­trag zum Ver­such der güt­li­chen Erle­di­gung nach § 802b ZPO vor. Nach § 802 b Abs. 1 ZPO hat der Amts­ge­richts­voll­zie­her in jeder Lage des Ver­fah­rens auf eine güt­li­che Erle­di­gung hin­zu­wir­ken. Nach §

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Der Kostenansatz des Gerichtsvollziehers - und die weitere Beschwerde

Der Kos­ten­an­satz des Gerichts­voll­zie­hers – und die wei­te­re Beschwer­de

Gegen die Beschwer­de­ent­schei­dung des Land­ge­richts über den Kos­ten­an­satz des Gerichts­voll­zie­hers ist die Rechts­be­schwer­de zum Bun­des­ge­richts­hof nicht statt­haft. Für die Erin­ne­rung und die Beschwer­de gegen den Kos­ten­an­satz des Gerichts­voll­zie­hers gel­ten nach § 5 Abs. 2 Satz 2 GVKostG die Rege­lun­gen in § 66 Abs. 2 bis 8 GKG ent­spre­chend. Nach § 66 Abs. 3 Satz 3 GKG fin­det

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Haftbefehl zur Vermögensauskunft - und die Zustellungsgebür des Gerichtsvollziehers

Haft­be­fehl zur Ver­mö­gens­aus­kunft – und die Zustel­lungs­ge­bür des Gerichts­voll­zie­hers

Gemäß § 802 g ZPO wird die beglau­big­te Abschrift des Haft­be­fehls über­ge­ben, nicht zuge­stellt. Eine Gebühr gem. KV 100 (Zustel­lung) kann daher nicht anfal­len. In § 802 Buchst. g ZPO ist ein­deu­tig und aus­drück­lich gere­gelt, dass es einer Zustel­lung des Haft­be­fehls vor sei­ner Voll­zie­hung nicht bedarf (§ 802 g Abs. 1 S. 3 ZPO). Dem Schuld­ner ist

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Vollstreckungsauftrag - und die Gerichtsvollziehergebühr für den Versuch einer gütlichen Einigung

Voll­stre­ckungs­auf­trag – und die Gerichts­voll­zie­her­ge­bühr für den Ver­such einer güt­li­chen Eini­gung

Die Gebühr nach Zif­fer 207 des Kos­ten­ver­zeich­nis­ses zum Gerichts­voll­zie­her­kos­ten­ge­setz fällt bereits dann nicht an, wenn der Gerichts­voll­zie­her ent­we­der mit der Sach­pfän­dung oder mit der Abnah­me der Ver­mö­gens­aus­kunft beauf­tragt ist. Zwar ist der Gebüh­ren­tat­be­stand an sich erfüllt, weil hier­für – wie der Wort­laut der Norm zeigt – der Ver­such einer güt­li­chen

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