Aufstellung des geringsten Gebots in der Zwangsversteigerung

Auf­stel­lung des gerings­ten Gebots in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Die Auf­stel­lung des gerings­ten Gebots und damit auch des Bar­ge­bots rich­tet sich nicht nach mate­ri­ell­recht­li­chen Erwä­gun­gen, son­dern allein nach dem Rang­klas­sen­sys­tem des Zwangs­ver­stei­ge­rungs­ge­set­zes . Nach § 44 Abs. 1 ZVG sind Rech­te in das gerings­te Gebot auf­zu­neh­men, wenn sie dem Anspruch des bestran­gig betrei­ben­den Gläu­bi­gers vor­ge­hen. Wel­ches Recht dem Anspruch des

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Die Vergütung des Nachlasspflegers in der Zwangsversteigerung

Die Ver­gü­tung des Nach­lass­pfle­gers in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Die Ver­­gü­­tungs- und Auf­wen­dungs­er­satz­an­sprü­che des Nach­lass­pfle­gers fal­len nicht unter die in § 10 Abs. 1 Nr. 1, 1a und 2 ZVG ent­hal­te­nen Rang­vor­rech­te. Eine ana­lo­ge Anwen­dung die­ser Vor­schrif­ten schei­det man­gels einer Rege­lungs­lü­cke aus. § 10 ZVG regelt die Rang­ord­nung der ein Recht auf Befrie­di­gung aus einem Grund­stück gewäh­ren­den Ansprü­che grund­sätz­lich abschlie­ßend .

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(Insolvenz-)Anfechtung gegenüber einem Nießbrauchsberechtigem - und die Zwangsversteigerung

(Insolvenz-)Anfechtung gegen­über einem Nieß­brauchs­be­rech­ti­gem – und die Zwangs­ver­stei­ge­rung

Ist ein Anfech­tungs­geg­ner ver­ur­teilt wor­den, von sei­nem Recht an einem Grund­stück gegen­über einem nach­ran­gi­gen Grund­pfand­gläu­bi­ger kei­nen Gebrauch zu machen, kann die­ser in der Zwangs­ver­stei­ge­rung ver­lan­gen, dass das ihm vor­ge­hen­de Recht abwei­chend von § 44 Abs. 1 ZVG nicht in das gerings­te Gebot auf­ge­nom­men wird. Einer Zustim­mung des Anfech­tungs­geg­ners bedarf es nicht.

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Das Rückkaufrecht in der Zwangsversteigerung

Das Rück­kauf­recht in der Zwangs­ver­stei­ge­rung

Eine Vor­mer­kung zur Siche­rung des Rück­über­eig­nungs­an­spruchs aus einem Rück­kaufs­recht des Ver­käu­fers eines Grund­stücks kann nach Erlö­schen die­ses Anspruchs man­gels Anspruchs­kon­gru­enz nicht mit einem Rück­über­eig­nungs­an­spruch des Ver­käu­fers aus einem wei­te­ren Kauf­ver­trag mit einem Drit­ten "auf­ge­la­den" wer­den. Ergibt sich das klar und ein­deu­tig aus den zu den Grund­ak­ten gereich­ten öffent­li­chen Urkun­den, ist

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