Der Grillgeruch in Nachbars Schlafzimmer

Der Grill­ge­ruch in Nach­bars Schlaf­zim­mer

Durch eine häu­fi­ge Nut­zung eines Grill­ka­mins kann ein Nach­bar in sei­nem Besitz­recht an sei­ner Woh­nung nach­hal­tig gestört sein. Steht der Grill­ka­min nur 9 m von einem benach­bar­ten Mehr­fa­mi­li­en­haus ent­fernt, ist der auf­stei­gen­de Rauch und Grill­ge­ruch im drit­ten Stock nicht öfter als zwei­mal im Monat und höchs­tens zehn­mal im Jahr hin­zu­neh­men. So

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Intensives nächtliches Grillen

Inten­si­ves nächt­li­ches Gril­len

Inten­si­ves nächt­li­ches Gril­len hat ein Nach­bar bei beeng­ten räum­li­chen Ver­hält­nis­sen nicht hin­zu­neh­men. Aus­nahms­wei­se darf jedoch an 4 Aben­den im Jahr bis 24:00 Uhr gegrillt (nicht auch fern gese­hen) wer­den. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Olden­burg in dem hier vor­lie­gen­den Fall zwei­er Nach­barn ent­schie­den, die ein Taxi­un­ter­neh­men nebst Auto­wasch­an­la­ge betrei­ben und unmit­tel­ba­re Grund­stücks­nach­barn

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Ein Baustofflager im Dorfgebiet

Ein Bau­stoff­la­ger im Dorf­ge­biet

Auf­grund zahl­rei­cher Auf­la­gen bezüg­lich der Höchst­ka­pa­zi­tä­ten und Lärm­grenz­wer­te kann ein Lager­platz für Bau­stof­fe in einem Dorf­ge­biet zuläs­sig sein und nicht gegen nach­bar­schüt­zen­de Vor­schrif­ten ver­sto­ßen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Trier in den hier vor­lie­gen­den Fäl­len die Kla­gen eini­ger Nach­barn abge­wie­sen, die sich gegen die Geneh­mi­gung zum Betrieb eines Bau­stoff­la­gers

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Ein Tiermastbetrieb im Dorf

Ein Tier­mast­be­trieb im Dorf

Ein Gebiet ist nicht als All­ge­mei­nes Wohn­ge­biet, son­dern als Dorf­ge­biet ein­zu­stu­fen, wenn es maß­geb­lich von den im Orts­kern gele­ge­nen gro­ßen land­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben und von wei­te­rem land­wirt­schaft­li­chem und ande­rem Gewer­be geprägt ist. Dies führt dazu, dass in die­sem Gebiet stär­ke­re Geruchs­be­läs­ti­gun­gen zuläs­sig sind als von der immis­si­ons­schutz­recht­li­chen Geneh­mi­gung fest­ge­schrie­ben sind. Gehen

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Keine "künstliche Nase" für die Messung von Geruchsbelästigungen

Kei­ne "künst­li­che Nase" für die Mes­sung von Geruchs­be­läs­ti­gun­gen

Lang­zeit­mes­sun­gen bezüg­lich einer Geruchsim­mis­si­on sind nicht mög­lich, da es eine tech­ni­sche Mög­lich­keit zur Durch­füh­rung einer sol­chen Mes­sung mit­tels einer "künst­li­chen Nase" nicht gibt. Die Geruchsim­mis­si­ons­richt­li­nie und die TA Luft geben vor, dass Geruchs­be­läs­ti­gun­gen bis 15 % der Jah­res­ge­samt­zeit als unwe­sent­lich anzu­se­hen sind. Eine Mes­sung der Lärm­im­mis­sio­nen ist nicht ver­wert­bar, wenn bei

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Drei Wollschweine auf einem Wohngrundstück

Drei Woll­schwei­ne auf einem Wohn­grund­stück

Ist die Schwei­ne­hal­tung in einem Dorf­ge­biet bau­ge­neh­mi­gungs­pflich­tig und fehlt die­se, recht­fer­tigt allein die for­mel­le Ille­ga­li­tät der Nut­zung den Erlass einer Nut­zungs­un­ter­sa­gungs­ver­fü­gung. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem sich die Antrag­stel­ler gegen die Unter­sa­gung der Hal­tung von Woll­schwei­nen gewehrt haben. Die Antrag­stel­ler bewoh­nen ein Anwe­sen in

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