Ein­brin­gung eines gan­zen Mit­un­ter­neh­mer­an­teils – in das Son­der­be­triebs­ver­mö­gen

Für die Ein­brin­gung des gan­zen Mit­un­ter­neh­mer­an­teils nach § 24 Abs. 1 UmwStG reicht es aus, wenn wesent­li­che Betriebs­grund­la­gen im Son­der­be­triebs­ver­mö­gen der Aus­gangs­ge­sell­schaft in das Son­der­be­triebs­ver­mö­gen der Ziel­ge­sell­schaft über­führt wer­den; eine Über­tra­gung in das Gesamt­hands­ver­mö­gen ist nicht erfor­der­lich. War das Grund­stück zuvor bereits Gesamt­hands­ver­mö­gen der GbR, hat­te die GbR den Buch­wert infol­ge

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Form­wech­sel zur Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die fik­ti­ve Ein­la­ge ins Gesamt­hands­ver­mö­gen

Im Fall des Form­wech­sels von einer Kapi­­tal- in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ist die Besteue­rung der offe­nen Rück­la­gen der Kapi­tal­ge­sell­schaft nach § 7 Satz 1 UmwStG bei nach § 5 Abs. 2 UmwStG fik­tiv als ein­ge­legt behan­del­ten Antei­len als Gewinn der Gesamt­hand und nicht als Son­der­ge­winn des bis­he­ri­gen Anteils­eig­ners zu behan­deln. Inso­weit fehlt es bereits dem

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Ver­äu­ße­rung eines ver­mie­te­ten Grund­stücks aus dem Gesamt­hand­ver­mö­gen

Nach § 179 Abs. 1 AO wer­den die Besteue­rungs­grund­la­gen abwei­chend von § 157 Abs. 2 AO durch Fest­stel­lungs­be­scheid geson­dert fest­ge­stellt, soweit dies in die­sem Gesetz oder sonst in den Steu­er­ge­set­zen bestimmt ist. Ein­künf­te, an denen i.S. von § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO Meh­re­re betei­ligt sind, lie­gen neben ande­ren Vor­aus­set­zun­gen nur

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Ver­äu­ße­rung von Son­der­be­triebs­ver­mö­gen – und die anschlie­ßen­de unent­gelt­li­che Über­tra­gung des Mit­un­ter­neh­mer­an­teils

Ver­äu­ßert ein Mit­un­ter­neh­mer auf­grund ein­heit­li­cher Pla­nung Son­der­be­triebs­ver­mö­gen, bevor er den ihm ver­blie­be­nen Mit­un­ter­neh­mer­an­teil unent­gelt­lich über­trägt, steht dies der Buch­wert­fort­füh­rung nach § 6 Abs. 3 EStG nicht ent­ge­gen. Nach § 16 Abs. 3 Satz 1 i.V.m. Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus der Auf­ga­be des gesam­ten

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Buch­wert­über­tra­gung bei einer Ein­mann-GmbH & Co. KG

Wird ein Wirt­schafts­gut durch den an einer KG zu 100 % betei­lig­ten Kom­man­di­tis­ten (Situa­ti­on der sog. Ein­­mann-GmbH & Co. KG) aus des­sen Son­der­be­triebs­ver­mö­gen unent­gelt­lich in das Gesamt­hands­ver­mö­gen der­sel­ben KG über­tra­gen, so ist für die Über­tra­gung nicht des­halb rück­wir­kend der Teil­wert anzu­set­zen, weil die KG ‑bei unver­än­der­ten Betei­­li­gungs­­­ver­­häl­t­­nis­­sen- das Wirt­schafts­gut inner­halb der Sperr­frist

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Ver­zichts auf Grund­stücks­ei­gen­tum bei Gesamt­hand­s­ei­gen­tum

Es ent­spricht soweit ersicht­lich ein­hel­li­ger Auf­fas­sung, dass Gesamt­hand­s­ei­gen­tü­mer den Ver­zicht nach § 928 Abs. 1 BGB nur gemein­schaft­lich erklä­ren kön­nen, weil hin­sicht­lich des ein­zel­nen Anteils kein sachen­recht­lich fass­ba­rer Teil vor­han­den ist. Nach § 928 Abs. 1 BGB kann der Eigen­tü­mer eines Grund­stücks eben­so wie der einer beweg­li­chen Sache nach § 959 BGB

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Über­tra­gung eines Wirt­schafts­guts aus dem Son­der­be­triebs­ver­mö­gen in das Gesamt­hands­ver­mö­gen

Die teil­ent­gelt­li­che Über­tra­gung eines Wirt­schafts­guts des Son­der­be­triebs­ver­mö­gens in das Gesamt­hands­ver­mö­gen der Per­so­nen­ge­sell­schaft führt nicht zur Rea­li­sie­rung eines Gewinns, wenn das Ent­gelt den Buch­wert nicht über­steigt. Der Gesell­schaf­ter einer Per­so­nen­ge­sell­schaft kann Wirt­schafts­gü­ter aus sei­nem Son­der­be­triebs­ver­mö­gen an die Gesell­schaft wie ein frem­der Drit­ter ent­gelt­lich ver­äu­ßern. Über­schrei­tet das Ent­gelt den Buch­wert, erzielt der

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Ein­tra­gung eines Eigen­tums­ver­zichts im Grund­buch

Die Mit­glie­der einer Erben­ge­mein­schaft kön­nen als Gesamt­hand­s­ei­gen­tü­mer den Ver­zicht nach § 928 Abs. 1 BGB nur gemein­schaft­lich erklä­ren, da hin­sicht­lich des ein­zel­nen Anteils kein sachen­recht­lich fass­ba­rer Teil vor­han­den ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Thü­rin­ger Ober­lan­des­ge­richt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Beschwer­de gegen eine Ent­schei­dung des Grund­buch­am­tes Gera zurück­ge­wie­sen. Der

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Ein­brin­gung und die Ergän­zungs­bi­lanz des Allein­ge­sell­schaf­ters

Ist infol­ge der Ver­äu­ße­rung inner­halb der drei­jäh­ri­gen Sperr­frist nach § 6 Abs. 5 Satz 4 EStG rück­wir­kend ein Über­tra­gungs­ge­winn ent­stan­den, kann die­ser durch Auf­stel­lung einer nega­ti­ven Ergän­zungs­bi­lanz dem ein­brin­gen­den Gesell­schaf­ter zuge­ord­net wer­den. In dem vom Finanz­ge­richt Düs­sel­dorf ent­schie­de­nen Streit­fall war im Jahr 2007 nach § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 2 EStG eine unent­gelt­li­che Über­tra­gung eines

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