Die Ein­rich­tung einer G8-Lern­grup­pe

Ange­sichts des Bedeu­tungs­ge­halts der Pri­vat­schul­frei­heit muss nur ein Min­dest­maß an Ver­träg­lich­keit mit den vor­han­de­nen Schul­struk­tu­ren ein­schließ­lich der damit ver­folg­ten päd­ago­gi­schen Zie­le vor­lie­gen. Die Frie­dens­schu­le Müns­ter erfüllt auch bei Ein­rich­tung einer "G8-Lern­­grup­­pe" pro Jahr­gang die Merk­ma­le einer Ersatz­schu­le. So das Ver­wal­tungs­ge­richt Müns­ter in dem hier vor­lie­gen­den Eil­ver­fah­ren, mit dem die Frie­dens­schu­le

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Eltern­recht bei der Wahl der wei­ter­füh­ren­den Schu­le

Das Eltern­recht ist bei der Wahl des Bil­dungs­gan­ges ihres Kin­des maß­ge­bend zu berück­sich­ti­gen. In einem vom Ober­ver­wal­tungs­ge­richt des Lan­des Sach­­sen-Anhalt ent­schie­de­nen Ver­fah­ren hat­ten die Eltern eines Grund­schü­lers vor Beginn des Schul­jah­res 2012/​2013 die Auf­nah­me ihres Kin­des in die 5. Klas­se an einer der bei­den Inte­grier­ten Gesamt­schu­len in der Lan­des­haupt­stadt Mag­de­burg

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Das Recht der Eltern bei der Wahl der Schul­form

Nach den Rege­lun­gen des Schul­ge­set­zes des Lan­des Sach­­sen-Anhalt haben die Eltern im Rah­men der Rege­lun­gen des Bil­dungs­we­ges die Wahl zwi­schen den Schul­for­men und Bil­dungs­gän­gen, wel­che zur Ver­fü­gung ste­hen. Ver­wal­tungs­in­ter­ne Vor­schrif­ten, die eine Kapa­zi­täts­gren­ze für Schu­len fest­set­zen, sind nicht geeig­net, den gesetz­li­chen Anspruch auf Wahl des Bil­dungs­gan­ges bzw. der Schul­form zu

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Die Min­dest­grö­ße einer Inte­grier­ten Gesamt­schu­le

Fehlt es für die Geneh­mi­gung einer neu­en Inte­grier­ten Gesamt­schu­le an der Min­dest­grö­ße (Fünf­zü­gig­keit mit min­des­tens je 24 Schü­lern) über den Pro­gno­se­zeit­raum von 10 Jah­ren gemäß § 4 und §6 der Ver­ord­nung für die Schul­or­ga­ni­sa­ti­on (SchOrg­VO) i.V.m. § 106 Nds. Schul­ge­setz, ist die­se von der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­schul­be­hör­de nicht zu ertei­len. So hat

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Rechts­schutz gegen die Errich­tung ener Gesamt­schu­le

Kön­nen Sie Eltern von Real­schü­lern gegen die (zusätz­li­che) Ein­rich­tung einer Gesamt­schu­le weh­ren? Das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln ver­neint dies. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Köln jetzt den Eil­an­trag meh­re­rer Eltern gegen die geplan­te Gesamt­schu­le in Rhein­bach abge­lehnt, mit dem die Eltern den Beginn des Anmel­de­ver­fah­rens für die Gesamt­schu­le ver­hin­dern woll­ten. Bereits am 19.

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Errich­tung einer neu­en Gesamt­schu­le in Nie­der­sach­sen

Die Außer­voll­zug­set­zung der Vor­schrif­ten der nie­der­säch­si­schen Schul­or­ga­ni­sa­ti­ons­ver­ord­nung, nach denen neu zu errich­ten­de Inte­grier­te Gesamt­schu­len min­des­tens fünf­zü­gig sein müs­sen und der Schul­trä­ger sei­nen schul­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Ent­schei­dun­gen eine Pro­gno­se der Schü­ler­zah­len für min­des­tens zehn Jah­re zugrun­de zu legen hat, ist jetzt vor dem Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richt ohne Erfolg geblie­ben. Das Nie­der­säch­si­sche Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Lüne­burg

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Auf­nah­me­an­spruch für die Koope­ra­ti­ve Gesamt­schu­le

Die Ein­rich­tung bestimm­ter Schu­len oder Klas­sen obliegt aus­schließ­lich dem Orga­ni­sa­ti­ons­er­mes­sen des jewei­li­gen Schul­trä­gers, die Eltern kön­nen dage­gen nicht die Ein­rich­tung einer bestimm­ter Schu­le oder (zusätz­li­cher) Klas­sen ver­la­gen. Mit die­ser Begrün­dung bil­lig­te jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz, dass die KGS Kirch­berg eini­ge Schü­ler abge­wie­sen und an Gym­na­si­um und Real­schu­le plus im benach­bar­ten

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten bei Gesamt­schul-Ver­mei­dung

Nach § 114 Abs. 1 Satz 2 NSchG hat der Schul­trä­ger die in sei­nem Gebiet woh­nen­den Schü­le­rin­nen und Schü­ler der 1. bis 10. Schul­jahr­gän­ge der all­ge­mein bil­den­den Schu­len unter zumut­ba­ren Bedin­gun­gen zur Schu­le zu beför­dern oder ihnen oder ihren Erzie­hungs­be­rech­tig­ten die not­wen­di­gen Auf­wen­dun­gen für den Schul­weg zu erstat­ten. Zwar ist der sich

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Kein Auf­nah­me­an­spruch in die Inte­grier­te Gesamt­schu­le

In Nie­der­sach­sen besteht kein Anspruch auf Auf­nah­me in die Inte­grier­te Gesamt­schu­le. Mit die­ser Begrün­dung hat jetzt das Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg meh­re­re Anträ­ge auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes abge­lehnt, mit denen Schü­ler ihre Rech­te gegen die Nicht­auf­nah­me in den 5. Schul­jahr­gang zwei­er kapa­zi­täts­be­schränk­ter Inte­grier­ter Gesamt­schu­len – IGS – in Olden­burg und in Del­men­horst

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Auf­nah­me in die Gesamt­schu­le

Eine in Grün­dung befind­li­che Inte­grier­te Gesamt­schu­le kann im Ein­zel­fall ver­pflich­tet sein, einen Schü­ler vor­läu­fig auf­zu­neh­men. Dies ergibt sich aus einem Beschluss des Ver­wal­tungs­ge­richts Koblenz. In einem jetzt vom Ver­wal­tungs­ge­richt Koblenz im Rah­men des einst­wei­li­gen Rechts­schut­zes ent­schie­de­nen Rechts­streit bewarb sich der Antrag­stel­ler neben 171 wei­te­ren Schü­lern um die Auf­nah­me in eine

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Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten für inte­grier­te Gesamt­schu­le

Das Thü­rin­ger Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat jetzt in zwei­ter Instanz Kla­gen von Eltern auf Erstat­tung von Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten abge­wie­sen, deren Kin­der eine inte­grier­te Gesamt­schu­le in Erfurt besu­chen. Ein Anspruch auf Erstat­tung von Schü­ler­be­för­de­rungs­kos­ten besteht für Schü­ler ab Klas­sen­stu­fe 5 nach dem Thü­rin­ger Schul­fi­nan­zie­rungs­ge­setz grund­sätz­lich nur dann, wenn der Schul­weg zur nächst­ge­le­ge­nen staat­li­chen Schu­le, die

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