Ver­äu­ße­rung von GmbH-Antei­len in der Sanierungsphase

Im kauf­män­ni­schen Geschäfts­ver­kehr spricht bei Ver­trä­gen zwi­schen frem­den Per­so­nen eine wider­leg­ba­re Ver­mu­tung für das Vor­lie­gen eines ent­gelt­li­chen Geschäfts. Nach § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG gehört zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn oder Ver­lust aus der Ver­äu­ße­rung von Antei­len an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft, wenn der Ver­äu­ße­rer ‑wie im Strei­t­­fall- innerhalb

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Anwach­sung von Gesell­schafts­an­tei­len an einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Personengesellschaft

Schei­det ein Gesell­schaf­ter aus einer ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft gegen Zah­lung einer Abfin­dung aus und wächst sein Anteil den ver­blei­ben­den Gesell­schaf­tern nach § 738 Abs. 1 BGB an, wird die­ser Anwach­sungs­er­werb durch die ver­blei­ben­den Gesell­schaf­ter jeweils ein­zeln und nicht in der Ein­heit der Gesell­schaft ver­wirk­licht. So auch in dem hier vom Bun­des­fi­nanz­hof entschiedenen

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Bundesfinanzhof (BFH)

Geschäfts­an­teils­ver­kauf zum Nenn­wert – und die GmbH als Steu­er­schuld­ner der Schenkungsteuer

Ver­ein­ba­ren die Gesell­schaf­ter einer GmbH, dass sie beim Errei­chen einer bestimm­ten Alters­gren­ze ihren Geschäfts­an­teil zum Nomi­nal­wert an einen Treu­hän­der ver­kau­fen, der den Geschäfts­an­teil nach außen im eige­nen Namen, im Innen­ver­hält­nis aber für die ver­blei­ben­den Gesell­schaf­ter erwirbt und hält und von die­sen Gesell­schaf­tern auch den Kauf­preis zur Ver­fü­gung gestellt bekommt, so

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Ver­lust­vor­trag, Sanie­rungs­klau­sel und die Ein­stel­lung des Geschäftsbetriebs

Gemäß § 8 Abs. 4 Satz 1 KStG 2002 ist bei einer Kör­per­schaft Vor­aus­set­zung für den Ver­lust­ab­zug nach § 10d EStG 2002, dass sie nicht nur recht­lich, son­dern auch wirt­schaft­lich mit der Kör­per­schaft iden­tisch ist, die den Ver­lust erlit­ten hat. Dazu bestimmt Satz 2 des § 8 Abs. 4 KStG 2002 bei­spiel­haft („ins­be­son­de­re“), wann eine wirtschaftliche

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