Die vom bereits abbe­ru­fe­nen Geschäfts­füh­rer für die GmbH erho­be­ne Kla­ge

Nach § 56 Abs. 1 ZPO hat das Gericht den Man­gel in der gesetz­li­chen 29 Ver­tre­tung und das damit ein­her­ge­hen­de Feh­len der Pro­zess­fä­hig­keit des Ver­tre­te­nen von Amts wegen zu berück­sich­ti­gen. Das gilt auch in der Revi­si­ons­in­stanz und inso­weit auch für das zurück­lie­gen­de Ver­fah­ren . Dabei kann für den Bun­des­ge­richts­hof offen­blei­ben, ob

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Der Streit um die Geschäfts­füh­rer­ab­be­ru­fung – und die Stel­lung des Abbe­ru­fe­nen

Ist in der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung einer GmbH das Zustan­de­kom­men eines bestimm­ten Beschlus­ses vom Ver­samm­lungs­lei­ter fest­ge­stellt wor­den, so ist der Beschluss mit dem fest­ge­stell­ten Inhalt vor­läu­fig ver­bind­lich. For­mel­le oder mate­ri­el­le Män­gel, die sei­ne Anfecht­bar­keit begrün­den, kön­nen nur durch Erhe­bung der Anfech­tungs­kla­ge gel­tend gemacht wer­den . Das gilt auch, wenn der Ver­samm­lungs­lei­ter fest­ge­stellt

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Der Streit um die Abbe­ru­fung eines Geschäfts­füh­rers – und der Streit­wert

Der Streit um die Lei­tungs­funk­ti­on bei der Abbe­ru­fung des Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rers von sei­nem Amt als Geschäfts­lei­ter stellt kei­nen schwer­wie­gen­de­ren Ein­griff in sei­ne Rech­te dar als sei­ne Aus­schlie­ßung als Gesell­schaf­ter . Die­se Grund­sät­ze gel­ten auch, wenn ein Gesell­schaf­ter die Nich­tig­keit eines Beschlus­ses gel­tend macht, mit dem ein Geschäfts­füh­rer abbe­ru­fen wird, und er

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Zer­würf­nis der Gesell­schaf­ter – und die Abbe­ru­fung des Geschäfts­füh­rers

Mit den Vor­aus­set­zun­gen einer Abbe­ru­fung eines von meh­re­ren GmbH-Geschäfts­­­füh­­rern aus wich­ti­gem Grund wegen eines zwi­schen den Geschäfts­füh­rern ein­ge­tre­te­nen unheil­ba­ren Zer­würf­nis­ses hat­te sich das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart zu befas­sen: Ein wich­ti­ger Grund zur Abbe­ru­fung jedes von meh­re­ren Geschäfts­füh­rern liegt bereits in dem Umstand, dass die­se unter­ein­an­der so zer­strit­ten sind, dass eine Zusam­men­ar­beit

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Wenn der Geschäfts­füh­rer gegen sei­ne Abbe­ru­fung klagt…

Für die Kla­ge eines (Fremd-)Geschäftsführers gegen sei­ne Abbe­ru­fung durch die GmbH-Gesel­l­­schaft kann der Rechts­weg zu den Arbeits­ge­rich­ten eröff­net sein: Nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a und Buchst. b ArbGG sind die Gerich­te für Arbeits­sa­chen aus­schließ­lich zustän­dig für bür­ger­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern aus dem Arbeits­ver­hält­nis und über das Bestehen oder Nicht­be­stehen

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Abbe­ru­fung des allei­ni­gen Gesell­schaf­ter-Geschäfts­füh­rers einer zwei­glied­ri­gen GmbH

Mit den den Anfor­de­run­gen an die Abbe­ru­fung des allei­ni­gen Gesel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rers einer zwei­glied­ri­gen GmbH aus wich­ti­gem Grund hat­te sich aktu­ell das Ober­lan­des­ge­richt Stutt­gart zu befas­sen. Die Zustim­mung des Min­der­heits­ge­sell­schaf­ters zu dem Beschluss­an­trag, den Mehr­heits­­ge­­sel­l­­schaf­­ter-Geschäfts­­­füh­­rer der zwei­glied­ri­gen GmbH aus wich­ti­gem Grund abzu­be­ru­fen sowie aus wich­ti­gem Grund aus der Gesell­schaft aus­zu­schlie­ßen, kann treu­wid­rig

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Bestel­lung eines Arbeit­neh­mers zum GmbH-Geschäfts­füh­rer – und der Rechts­weg bei sei­ner Kün­di­gung

Für einen Rechts­streit um die Wirk­sam­keit der Kün­di­gung eines Geschäfts­füh­rer­dienst­ver­tra­ges sind die ordent­li­chen Gerich­te und nicht die Arbeits­ge­rich­te zustän­dig. Dies gilt auch dann, wenn ein Arbeit­neh­mer zum GmbH-Geschäfts­­­füh­­rer auf­grund form­lo­ser Abre­de auf Basis des ursprüng­li­chen Arbeits­ver­hält­nis­ses bestellt wur­de. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a und b ArbGG sind die Gerich­te für

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