Insol­venz­ver­schlep­pung – und die Arre­st­an­ord­nung ins Geschäfts­füh­rer­ge­halt

Bei Tat­ver­dacht der Insol­venz­ver­schlep­pung und ein­ge­tre­te­ner Zah­lungs­un­fä­hig­keit der Gesell­schaft ist eine Arre­st­an­ord­nung in bezo­ge­ne Geschäfts­füh­rer­ge­häl­ter des ange­schul­dig­ten Geschäfts­füh­rers gemäß §§ 111b Abs. 2 und Abs. 5, 111d Abs. 1 und 2 StPO i.V.m. §§ 73 Abs. 1 Satz 2, 73a StGB mög­lich. Aus der Tat "erlang­tes etwas" ist das Brut­to­ge­halt. Bei der Prü­fung

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Die vor Insol­venz­eröff­nung bestehen­de Auf­rech­nungs­la­ge – und das Geschäfts­füh­rer­ge­halt

Eine vor Insol­venz­eröff­nung bestehen­de Auf­rech­nungs­la­ge zwi­schen rück­stän­di­gen Gehalts­an­sprü­chen des Geschäfts­füh­rers und dem gegen ihn bestehen­den Anspruch aus § 64 Satz 1 GmbHG ist nicht nach § 94 InsO geschützt, wenn die Auf­rech­nungs­la­ge durch eine anfecht­ba­re Rechts­hand­lung erwor­ben wur­de. In einem sol­chen Fall ist die vom Geschäfts­füh­rer erklär­te Auf­rech­nung schon gemäß §

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