Grund­stücks­kauf­ver­trag zwi­schen Gesell­schaft und Gesell­schaf­ter – und die Grund­er­werb­steu­er

Der Ver­trag zwi­schen einer Gesell­schaft und ihrem Gesell­schaf­ter, mit dem ein Anspruch des Gesell­schaf­ters auf Über­eig­nung eines Grund­stücks begrün­det wird, unter­liegt nach § 1 Abs. 1 Nr. 1 GrEStG der Grund­er­werb­steu­er. Die Bemes­sungs­grund­la­ge rich­tet sich nach dem Wert der Gegen­leis­tung und nicht nach dem Grund­be­sitz­wert, wenn der Erwerb des Gesell­schaf­ters nicht zu Rechts­än­de­run­gen

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Zusammenarbeit,GbR

Kla­ge­be­fug­nis gegen Fest­stel­lungs­be­schei­de zur Höhe der Ent­nah­men und Ein­la­gen

Der Fest­stel­lungs­be­scheid nach § 34a Abs. 10 Satz 1 EStG trifft nur geson­der­te Fest­stel­lun­gen, auch wenn er mit einem geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lungs­be­scheid nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO ver­bun­den ist. § 48 FGO ist auf Fest­stel­lungs­be­schei­de nach § 34a Abs. 10 Satz 1 EStG nicht anwend­bar. Dem­nach ist nur

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Der Geschäfts­füh­rer der Toch­ter­ge­sell­schaft – und das Teil­ein­künf­te­ver­fah­ren

Die erfor­der­li­che beruf­li­che Tätig­keit "für" eine Kapi­tal­ge­sell­schaft setzt nach der bis Ende des Ver­an­la­gungs­zeit­raums 2016 gel­ten­den Fas­sung des § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst. b EStG nicht vor­aus, dass der Gesell­schaf­ter unmit­tel­bar für die­je­ni­ge Kapi­tal­ge­sell­schaft tätig wird, für deren Kapi­tal­erträ­ge er den Antrag stellt. Gemäß § 32d Abs. 2 Nr. 3 Satz 1 Buchst.

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Die Anteils­ver­äu­ße­rung an die Schwes­ter­per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gewinn­über­tra­gung nach §6b EStG

Ver­äu­ßert eine Per­so­nen­ge­sell­schaft ein Wirt­schafts­gut des Gesamt­hands­ver­mö­gens an eine ande­re Per­so­nen­ge­sell­schaft, an der einer ihrer Gesell­schaf­ter eben­falls als Mit­un­ter­neh­mer betei­ligt ist, kann der auf den Dop­pel­ge­sell­schaf­ter ent­fal­len­de Ver­äu­ße­rungs­ge­winn unter den Vor­aus­set­zun­gen des § 6b EStG im Umfang des Anteils des Dop­pel­ge­sell­schaf­ters am Gesamt­hands­ver­mö­gen der Schwes­ter­ge­sell­schaft auf die Anschaf­fungs­kos­ten des näm­li­chen

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Der unzu­läs­si­ge Insol­venz­an­trag eines GbR-Gesell­schaf­ters – und die Kos­ten

Weist das Insol­venz­ge­richt den durch einen Gesell­schaf­ter gestell­ten Antrag einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts auf Insol­venz­eröff­nung kos­ten­pflich­tig als unzu­läs­sig ab, dem der Mit­ge­sell­schaf­ter in der Anhö­rung ent­ge­gen­ge­tre­ten ist, ist die­ser nicht Kos­ten­gläu­bi­ger. Ist der Insol­venz­an­trag für den Schuld­ner nicht von allen dazu Berech­tig­ten gestellt, hat das Insol­venz­ge­richt aller­dings die übri­gen nach

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Umwand­lung einer GmbH in eine GbR – und das Han­dels­re­gis­ter

Beim Form­wech­sel einer GmbH in eine Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts müs­sen weder die Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts noch ihre Gesell­schaf­ter im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wer­den. Der Name der Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts und ihre Gesell­schaf­ter nach einem Form­wech­sel gemäß § 235 Abs. 1 UmwG sind kei­ne ein­tra­gungs­pflich­ti­gen Tat­sa­chen. Ein­ge­tra­gen wer­den muss nach § 235 UmwG

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Die GbR im Han­dels­re­gis­ter – und die Rechts­schein­haf­tung

Wer unrich­tig als Gesell­schaf­ter einer durch Umwand­lung ent­stan­de­nen Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen ist, kann nach all­ge­mei­nen Rechts­schein­grund­sät­zen für die Kos­ten eines Rechts­streits haf­ten, den ein Gläu­bi­ger der form­wech­seln­den GmbH im Ver­trau­en auf sei­ne Haf­tung als Gesell­schaf­ter gegen ihn führt. Es besteht zwar kei­ne Haf­tung ent­spre­chend §§ 128 ff.

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Umwand­lung einer GmbH in eine GbR – und die Anteils­über­tra­gung zwi­schen Beschluss und Ein­tra­gung

Gesell­schaf­ter der mit dem Form­wech­sel ent­ste­hen­den Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts wer­den grund­sätz­lich die­je­ni­gen, die im Zeit­punkt der Ein­tra­gung der neu­en Rechts­form bzw. der Umwand­lung (§ 235 Abs. 1 UmwG) in das Regis­ter Anteils­in­ha­ber des form­wech­seln­den Rechts­trä­gers sind, § 202 Abs. 1 Nr. 2 Satz 1 UmwG, nicht etwa die­je­ni­gen, die zum Zeit­punkt der Fas­sung des

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Eigen­be­darfs­kün­di­gung durch die Inves­to­ren-GbR

Die Kün­di­gung eines Woh­nungs­miet­ver­hält­nis­ses kann auch auf den Eigen­be­darf eines der Gesell­schaf­ter der Eigen­tü­­mer-GbR gegrün­det wer­den. Zugleich hat der Bun­des­ge­richts­hof sei­ne Recht­spre­chung zur Anbiet­pflicht des Ver­mie­ters, der über eine wei­te­re leer­ste­hen­de Woh­nung ver­fügt, geän­dert. Inhalts­über­sichtDer Aus­gangs­sach­ver­haltEigen­be­darf eines GbR-Gesel­l­­schaf­­ter­s­An­bie­­tungs­­pflicht des Ver­mie­ters Der Aus­gangs­sach­ver­halt[↑] In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall hat­ten

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Die Haf­tung des Steu­er­be­ra­ters einer GbR – und die Ein­be­zie­hung der GbR-Gesell­schaf­ter in die Scha­dens­be­rech­nung

Hat die steu­er­li­che Bera­tung einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts nach dem Inhalt des Ver­tra­ges auch die Inter­es­sen der Gesell­schaf­ter zum Gegen­stand, ist der Scha­den unter Ein­be­zie­hung der Ver­mö­gens­la­gen der Gesell­schaf­ter zu berech­nen . Im vor­lie­gen­den Fall hat­ten es die Steu­er­be­ra­ter einer Psys­­i­o­the­ra­peu­­ten-GbR unter­las­sen, der GbR auf die Umsatz- und Gewer­be­steu­er­pflicht ihrer

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For­de­rungs­ver­zicht eines Gesell­schaf­ters – und ihr Beweis durch den Jah­res­ab­schluss

Durch die Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses kann nicht nur die Bilanz, son­dern auch die in ihr dar­ge­stell­ten Rechts­ver­hält­nis­se im Ver­hält­nis der Gesell­schaf­ter zur Gesell­schaft und im Ver­hält­nis der Gesell­schaf­ter unter­ein­an­der zivil­recht­lich ver­bind­lich bestä­ti­gen. In der Fest­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses kann des­halb auch ein dekla­ra­to­ri­sches Aner­kennt­nis von Gesell­schaf­ter­for­de­run­gen oder –ver­bind­lich­kei­ten lie­gen . Aller­dings

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Mit­tel­ba­re Ände­rung des Gesell­schaf­ter­be­stan­des durch Treu­hand­ver­trä­ge – und die Grund­er­werb­steu­er

Der Gesell­schaf­ter­be­stand einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft ändert sich i.S. von § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG mit­tel­bar, wenn ein an der Per­so­nen­ge­sell­schaft unmit­tel­bar betei­lig­ter Gesell­schaf­ter mit einem oder meh­re­ren Treu­ge­bern ver­ein­bart, den Gesell­schafts­an­teil treu­hän­de­risch für die­se zu hal­ten, und die Treu­hand­ver­ein­ba­run­gen im maß­geb­li­chen Fünf­jah­res­zeit­raum dazu füh­ren, dass den Treu­ge­bern min­des­tens 95 % der

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Der nach Kla­ge­er­he­bung aus­ge­schie­de­ne Gesell­schaf­ter – und sei­ne Bei­la­dung im Finanz­ge­richts­ver­fah­ren

Ein nach Kla­ge­er­he­bung aus­ge­schie­de­ner Gesell­schaf­ter ist im Kla­ge­ver­fah­ren gegen den Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid not­wen­dig bei­zu­la­den. Der aus­ge­schie­de­ne Gesell­schaf­ter (hier: ein Kom­man­di­tist) ist nach § 48 Abs. 1 Nr. 3 FGO neben der als Pro­zess­stand­schaf­te­rin kla­ge­be­fug­ten Gesell­schaft (hier: GmbH & Co. KG) selbst zur Erhe­bung einer Kla­ge gegen den Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid befugt. Da er vom Aus­gang des

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Gesell­schaf­ter-Arbeit­neh­mer – und der Rechts­weg zu den Arbeits­ge­rich­ten

Ver­fügt ein in einer GmbH mit­ar­bei­ten­der Gesell­schaf­ter über mehr als 50 % der Stimm­rech­te, steht er regel­mä­ßig nicht in einem Arbeits­ver­hält­nis zu der Gesell­schaft. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. b ArbGG sind für bür­ger­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Arbeit­neh­mern und Arbeit­ge­bern über das Bestehen oder Nicht­be­stehen eines Arbeits­ver­hält­nis­ses die Arbeits­ge­rich­te aus­schließ­lich zustän­dig. Nach den

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Der ver­bil­lig­te Grund­stücks­ver­kauf an den aus­schei­den­den Gesell­schaf­ter

Ver­kauft eine GmbH an einen aus­schei­den­den Gesell­schaf­ter im unmit­tel­ba­ren wirt­schaft­li­chen Zusam­men­hang mit der Anteils­ver­äu­ße­rung auf Ver­an­las­sung des Anteils­er­wer­bers ein Grund­stück zu einem unter dem Ver­kehrs­wert lie­gen­den Preis, gehört der sich dar­aus für den Anteils­ver­äu­ße­rer erge­ben­de geld­wer­te Vor­teil zum Ver­äu­ße­rungs­preis für den Anteil und führt daher nicht zum Ent­ste­hen von Schen­kungsteu­er.

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Fest­stel­lungs­kla­ge – Rechts­ver­hält­nis und Fest­stel­lungs­in­ter­es­se

Han­delt es sich bei der vom Klä­ger begehr­ten Fest­stel­lung (allen­falls) um eine blo­ße Vor­fra­ge oder ein Ele­ment eines Rechts­ver­hält­nis­ses, so ist eine Fest­stel­lungs­kla­ge nach § 256 Abs. 1 ZPO aus­ge­schlos­sen . Das Ver­fah­rens­recht eröff­net die Inan­spruch­nah­me der Gerich­te für die­ses Begeh­ren nicht. Nach § 256 ZPO kann – von der Beson­der­heit

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Kla­ge­be­fug­nis gegen Gewinn­fest­stel­lungs­be­scheid nach Aus­schei­den des vor­letz­ten Gesell­schaf­ters

Nach § 60 Abs. 3 Satz 1 FGO sind Drit­te bei­zu­la­den (not­wen­di­ge Bei­la­dung), wenn sie an dem strei­ti­gen Rechts­ver­hält­nis der­art betei­ligt sind, dass die Ent­schei­dung auch ihnen gegen­über nur ein­heit­lich erge­hen kann. Dies gilt nicht für Mit­be­rech­tig­te, die nach § 48 FGO nicht kla­ge­be­fugt sind (§ 60 Abs. 3 Satz 2 FGO). Gemäß §

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Der Grund­stücks­kauf einer Stadt durch ein pri­va­tes Unter­neh­men

Liegt der Schwer­punkt der Tätig­keit einer OHG, an der eine Stadt betei­ligt ist, im Bau von Woh­nun­gen für den geho­be­nen Wohn­be­darf, dann unter­schei­det sie sich in nichts von der erwerbs­wirt­schaft­li­chen Betä­ti­gung eines belie­bi­gen pri­va­ten Bau­trä­gers. Damit han­delt die Stadt über ihre Betei­li­gung an der OHG außer­halb der Daseins­vor­sor­ge. Eine sol­che

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Sit­ten­wid­rig­keit der Kre­dit­ver­ga­be an ein insol­venz­rei­fes Unter­neh­men

Nach­dem die insol­venz­recht­li­chen Anfech­tungs­tat­be­stän­de Spe­zi­al­re­ge­lun­gen für Geschäf­te dar­stel­len, deren Inhalt und Zweck im Wesent­li­chen auf eine Gläu­bi­ger­be­nach­tei­li­gung hin­aus­läuft, kommt eine Unwirk­sam­keit wegen Sit­ten­wid­rig­keit nur dann in Betracht, wenn zu den Tat­sa­chen, die die Anfech­tung begrün­den, wei­te­re beson­de­re und gewich­ti­ge Fall­um­stän­de hin­zu­tre­ten, die die Bewer­tung als sit­ten­wid­rig recht­fer­ti­gen . Im Zusam­men­hang

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Aus­kunfts­pflich­ten in der Publi­kums­ge­sell­schaft

Ein Anle­ger, der unmit­tel­bar an einer Publi­kums­ge­sell­schaft (hier: in der Form einer GmbH & Co. KG) betei­ligt ist, hat gegen die Gesell­schaft und die geschäfts­füh­ren­de Gesell­schaf­te­rin einen Anspruch dar­auf, dass ihm neben den Namen und den Anschrif­ten der (ande­ren) unmit­tel­bar betei­lig­ten Anle­ger auch die Namen und die Anschrif­ten der mit­tel­bar über

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Bei­rat einer GmbH – der Fall Media-Saturn

Die Ein­rich­tung eines Bei­rats bei einer GmbH ist als unter­neh­me­ri­sche Ermes­sens­ent­schei­dung anzu­se­hen, wenn nach der Sat­zung der GmbH für den Beschluss über die Ein­rich­tung die ein­fa­che Mehr­heit der Stim­men genügt und ein beson­de­rer, sach­li­cher Grund für die Ein­rich­tung eines Bei­rats nach der Sat­zung nicht erfor­der­lich ist. Die Fra­ge, mit wel­cher

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Außer­or­dent­li­che Kün­di­gung einer GbR bei Insol­venz eines Gesell­schaf­ters

Ein Gesell­schaf­ter einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts ist zur außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung der Gesell­schaft berech­tigt, wenn ihm eine Fort­set­zung der Gesell­schaft bis zum Ver­trags­en­de oder zum nächs­ten ordent­li­chen Kün­di­gungs­ter­min nicht zuge­mu­tet wer­den kann, weil das Ver­trau­ens­ver­hält­nis zwi­schen den Gesell­schaf­tern grund­le­gend gestört oder ein gedeih­li­ches Zusam­men­wir­ken aus sons­ti­gen, nament­lich auch wirt­schaft­li­chen Grün­den, nicht

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Grün­dungs­ge­sell­schaf­ter haf­ten auf Scha­dens­er­satz

Anle­ger bei der "Dubai 1000-Hotel-Fonds-Gesel­l­­schaft", die bei voll­stän­di­ger und rich­ti­ger Auf­klä­rung nicht in die Gesell­schaft inves­tiert hät­ten, kön­nen von den auf­klä­rungs­pflich­ti­gen Grün­dungs­ge­sell­schaf­tern Rück­zah­lung des inves­tier­ten Betrags nebst Agio sowie den ent­gan­ge­nen Gewinn gegen Rück­über­tra­gung der Betei­li­gung ver­lan­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm ent­schie­den im Fall der "Dubai 1000-Hotel-Fonds-Gesel­l­­schaft". Von der

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Gesell­schaf­ter ohne wirt­schaft­li­ches Eigen­tum am Gesell­schafts­an­teil

Ein Gesell­schaf­ter hat kein wirt­schaft­li­ches Eigen­tum i.S. von § 39 Abs. 2 Nr. 1 AO an einem Gesell­schafts­an­teil, wenn sei­ne Posi­ti­on allein in der gebun­de­nen Mit­wir­kung an einer inkon­gru­en­ten Kapi­tal­erhö­hung besteht. Nach der Ent­schei­dung des Bun­des­fi­nanz­hofs gehö­ren gemäß § 17 Abs. 1 Satz 1 EStG zu den Ein­künf­ten aus Gewer­be­be­trieb auch der Gewinn aus

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Das Abfin­dungs­gut­ha­ben und das ver­zö­ger­te Schieds­gut­ach­ten

Unter­lässt die nach dem Gesell­schafts­ver­trag hier­zu ver­pflich­te­te Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts über einen außer­halb objek­tiv ange­mes­se­ner Zeit lie­gen­den Zeit­raum (hier: fast zwei Jah­re) die Benen­nung eines Schieds­gut­ach­ters und die Ein­ho­lung des Gut­ach­tens über die zwi­schen ihr und dem aus­ge­schie­de­nen Gesell­schaf­ter strei­ti­ge Höhe des Abfin­dungs­gut­ha­bens, kann der Aus­ge­schie­de­ne auf Zah­lung des ihm

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Anspruch des GbR-Gesell­schaf­ters auf Rech­nungs­ab­schluss

Der an der Liqui­da­ti­on nicht betei­lig­te und auch sonst über den Ver­mö­gens­stand der Gesell­schaft nicht unter­rich­te­te Gesell­schaf­ter einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts hat gegen den die Abwick­lung betrei­ben­den Mit­ge­sell­schaf­ter einen Anspruch auf Rech­nungs­ab­schluss, der den Anspruch auf Rech­nungs­le­gung in sich trägt . So sah jetzt der Bun­des­ge­richts­hof einen auf der ers­ten

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