Anspruch des GbR-Gesellschafters auf Rechnungsabschluss

Anspruch des GbR-Gesell­schaf­ters auf Rech­nungs­ab­schluss

Der an der Liqui­da­ti­on nicht betei­lig­te und auch sonst über den Ver­mö­gens­stand der Gesell­schaft nicht unter­rich­te­te Gesell­schaf­ter einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts hat gegen den die Abwick­lung betrei­ben­den Mit­ge­sell­schaf­ter einen Anspruch auf Rech­nungs­ab­schluss, der den Anspruch auf Rech­nungs­le­gung in sich trägt . So sah jetzt der Bun­des­ge­richts­hof einen auf der ers­ten

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Gesellschafterwechsel bei der Grundstücks-GbR und das Grundbuch

Gesell­schaf­ter­wech­sel bei der Grund­stücks-GbR und das Grund­buch

Bei der Ver­fol­gung des Rechts aus der Hypo­thek gilt zuguns­ten des Gläu­bi­gers der­je­ni­ge, wel­cher im Grund­buch als Eigen­tü­mer ein­ge­tra­gen ist, als der Eigen­tü­mer, § 1148 Satz 1 BGB. Dies gilt auch für den Gläu­bi­ger einer § 1192 Abs. 1 BGB. Die­se Eigen­tü­mer­fik­ti­on des § 1148 Satz 1 BGB ist auf die ein­ge­tra­ge­nen Gesell­schaf­ter

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Klagebefugnis des (Nicht-)Gesellschafters einer GbR

Kla­ge­be­fug­nis des (Nicht-)Gesellschafters einer GbR

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs sind die Gesell­schaf­ter einer GbR durch einen Umsatz­steu­er­be­scheid, der sich gegen die (bestehen­de oder ver­meint­li­che) Gesell­schaft rich­tet, nicht beschwert, weil eine Voll­stre­ckung aus die­sem Bescheid nur in das Gesell­schafts­ver­mö­gen erfol­gen kann. Daher fehlt den (wirk­li­chen oder ver­meint­li­chen) Gesell­schaf­tern für eine per­sön­lich gegen den Gesell­schafts­be­scheid gerich­te­te

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Auskunft über die Namen der Mitgesellschafter

Aus­kunft über die Namen der Mit­ge­sell­schaf­ter

Bei einer Gesell­schaft bür­ger­li­chen Rechts (GbR) kann ein Gesell­schaf­ter, auch wenn er von der Geschäfts­füh­rung aus­ge­schlos­sen ist, sich von den Ange­le­gen­hei­ten der Gesell­schaft per­sön­lich unter­rich­ten, die Geschäfts­bü­cher und die Papie­re der Gesell­schaft ein­se­hen und sich aus ihnen eine Über­sicht über den Stand des Gesell­schafts­ver­mö­gens anfer­ti­gen, § 716 BGB. Die­ses Kon­troll­recht

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Letztwillige Verhaltensauflagen

Letzt­wil­li­ge Ver­hal­tens­auf­la­gen

Eine auf­lö­sen­de Bedin­gung, nach der ein Ver­hal­ten des Bedach­ten – von der die Zuwen­dung abhän­gen soll – in einem Angriff oder Zuwi­der­han­deln gegen "letzt­wil­li­ge Anord­nun­gen" des Erb­las­sers besteht, kann so mit einer Auf­la­ge ver­knüpft wer­den, dass die Ver­wir­kungs­klau­sel durch die­se Auf­la­ge ihren spe­zi­el­len Gehalt bekommt (hier: per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter im

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Ehegattendarlehn und Eigenkapitalersatz

Ehe­gat­ten­dar­lehn und Eigen­ka­pi­tal­er­satz

Allein aus der ehe­li­chen Ver­bun­den­heit zwi­schen dem Kre­dit­ge­ber einer GmbH und deren Gesell­schaf­te­rin ergibt sich, wie der Bun­des­ge­richts­hof in einem aku­tel­len Urteil ent­schie­den hat, kein Indiz dafür, dass sie blo­ße Treu­hand­ge­sell­schaf­te­rin und des­halb der Kre­dit als eigen­ka­pi­ta­ler­set­zend zu qua­li­fi­zie­ren ist. Das Ehe­ver­hält­nis zwi­schen dem Klä­ger als Dar­le­hens­ge­ber und sei­ner Ehe­frau

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Auskunftsanspruch des GmbH-Gesellschafters

Aus­kunfts­an­spruch des GmbH-Gesell­schaf­ters

Gegen einen Vor­rats­be­schluss der Gesell­schaf­ter­ver­samm­lung einer GmbH, mit dem einem Gesell­schaf­ter über ein kon­kre­tes Infor­ma­ti­ons­be­geh­ren hin­aus Ein­sicht oder Aus­kunft für eine bestimm­te Zeit, unter bestimm­ten Umstän­den oder in bestimm­te Unter­la­gen ver­wei­gert wird, ist, wie der Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­den hat, die Anfech­tungs­kla­ge zuläs­sig. Das Rechts­schutz­be­dürf­nis für die Anfech­tungs­kla­ge gegen einen Beschluss, in

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Sofortiger Ausschluss eines GmbH-Gesellschafters

Sofor­ti­ger Aus­schluss eines GmbH-Gesell­schaf­ters

Die Sat­zung einer GmbH kann für den Fall des Aus­schlus­ses eines Gesell­schaf­ters durch Gesell­schaf­ter­be­schluss anord­nen, dass der betrof­fe­ne Gesell­schaf­ter sei­ne Gesell­schaf­ter­stel­lung mit sofor­ti­ger Wir­kung – also auch schon vor Zah­lung sei­ner Abfin­dung – ver­liert. Der Beschluss über die Ein­zie­hung eines Geschäfts­an­teils ist aller­dings wegen Ver­sto­ßes gegen § 34 Abs. 3 GmbHG

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Eigenkapitalersatzrecht aus Vor-MoMiG-Zeiten

Eigen­ka­pi­tal­er­satz­recht aus Vor-MoMiG-Zei­ten

Das frü­he­re Eigen­ka­pi­tal­er­satz­recht bleibt auch nach Inkraft­tre­ten des MoMiG in "Alt­fäl­len" wei­ter­hin anwend­bar, wie der Bun­des­ge­richts­hof jetzt ent­schie­den hat. Der BGH hat­te über die zum zwei­ten Mal in die Revi­si­ons­in­stanz gelang­te, auf eigen­ka­pi­tal­er­satz­recht­li­che Erstat­tungs­an­sprü­che nach den sog. Novel­len­re­geln (§§ 32 a, 32 b GmbHG a. F.) und den sog. Recht­spre­chungs­re­geln (§§ 30,

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Gewerbliche Prägung durch ausländische Kapitalgesellschaft

Gewerb­li­che Prä­gung durch aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft

Eine aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft kann unter den glei­chen Vor­aus­set­zun­gen wie eine inlän­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft eine ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Per­so­nen­ge­sell­schaft im Sin­ne von § 15 Abs. 3 Nr. 2 des Ein­kom­men­steu­er­ge­set­zes (EStG) gewerb­lich prä­gen. Ist aus­schließ­lich die aus­län­di­sche Kapi­tal­ge­sell­schaft per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter und Geschäfts­füh­rer der Per­so­nen­ge­sell­schaft, so erzielt die Per­so­nen­ge­sell­schaft gewerb­li­che Ein­künf­te, auch wenn sie kein

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