Publikumspersonengesellschaft - und die Auslegung eines Gesellschafterbeschlusses

Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Aus­le­gung eines Gesell­schaf­ter­be­schlus­ses

Der Beschluss einer Publi­kums­per­so­nen­ge­sell­schaft ist nach sei­nem objek­ti­ven Erklä­rungs­be­fund aus­zu­le­gen . Bei Beschlüs­sen von Publi­kums­ge­sell­schaf­ten bedarf es eben­so wie bei Gesell­schafts­ver­trä­gen wegen der kör­per­schaft­li­chen Struk­tur die­ser Gesell­schaf­ten mit einer Viel­zahl von per­sön­lich nicht mit­ein­an­der ver­bun­de­nen Gesell­schaf­tern und einem wech­seln­den Mit­glie­der­be­stand grund­sätz­lich einer ein­heit­li­chen objek­ti­ven Aus­le­gung, um den Inhalt des Beschlus­ses

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Stimmrechtsausübungsfreiheit  - und die Treuepflicht des Gesellschafters

Stimm­rechts­aus­übungs­frei­heit – und die Treue­pflicht des Gesell­schaf­ters

Auf­grund der Treue­pflicht muss der Gesell­schaf­ter einer Maß­nah­me zustim­men, wenn sie zur Erhal­tung wesent­li­cher Wer­te, die die Gesell­schaf­ter geschaf­fen haben, oder zur Ver­mei­dung erheb­li­cher Ver­lus­te, die die Gesell­schaft bzw. die Gesell­schaf­ter erlei­den könn­ten, objek­tiv unab­weis­bar erfor­der­lich ist und den Gesell­schaf­tern unter Berück­sich­ti­gung ihrer eige­nen schutz­wür­di­gen Belan­ge zumut­bar ist, also wenn

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Der "unendliche" Streit unter den Suhrkamp-Gesellschaftern

Der "unend­li­che" Streit unter den Suhr­kamp-Gesell­schaf­tern

Ist in Gesell­schafts­ver­trä­gen für Strei­tig­kei­ten ein Ver­­­trau­en­s­­män­­ner-Ver­­­fah­­ren vor einer Kla­ge­er­he­bung vor­ge­se­hen, kann nicht gleich­zei­tig mit der Ein­lei­tung die­ses Schlich­tungs­ver­fah­rens Kla­ge erho­ben wer­den. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Frank­furt a.M. in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge der Medi­en­hol­ding AG wegen Wirk­sam­keit von Gesell­schaf­ter­be­schlüs­sen als unzu­läs­sig abge­wie­sen und eine anders

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Anfechtungsfrist für Gesellschafterbeschlüsse

Anfech­tungs­frist für Gesell­schaf­ter­be­schlüs­se

Sieht der Gesell­schafts­ver­trag vor, dass Beschlüs­se der Gesell­schaf­ter bin­nen drei Mona­ten seit der Beschluss­fas­sung durch Kla­ge ange­foch­ten wer­den kön­nen, so genügt die Ein­rei­chung eines PKH-Gesuchs zur Wah­rung der Frist nicht. Der Wort­laut des Gesell­schafts­ver­tra­ges der GmbH bestimmt vor­lie­gend, dass die Frist durch Kla­ge zu wah­ren ist. Die­ser von den Par­tei­en

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Der unbestimmte Gesellschafterbeschluss

Der unbe­stimm­te Gesell­schaf­ter­be­schluss

Ob für eine bestimm­te Maß­nah­me ein Gesell­schaf­ter­be­schluss erfor­der­lich ist und ob und in wel­chem Umfang die Gesell­schaf­ter ihre Ent­schei­dungs­kom­pe­tenz auf die Geschäfts­füh­rer „zurück­über­tra­gen“ kön­nen, beur­teilt sich in ers­ter Linie nach dem jewei­li­gen Gesell­schafts­ver­trag, da § 116 Abs. 2 HGB dis­po­si­tiv ist . Dar­um geht es im vor­lie­gen­den Fall aber auch nicht.

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Beirat einer GmbH - der Fall Media-Saturn

Bei­rat einer GmbH – der Fall Media-Saturn

Die Ein­rich­tung eines Bei­rats bei einer GmbH ist als unter­neh­me­ri­sche Ermes­sens­ent­schei­dung anzu­se­hen, wenn nach der Sat­zung der GmbH für den Beschluss über die Ein­rich­tung die ein­fa­che Mehr­heit der Stim­men genügt und ein beson­de­rer, sach­li­cher Grund für die Ein­rich­tung eines Bei­rats nach der Sat­zung nicht erfor­der­lich ist. Die Fra­ge, mit wel­cher

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