Office 3295556 1920

Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft ‑als not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen des Ein­zel­un­ter­neh­mers

Die Betei­li­gung an einer Kapi­tal­ge­sell­schaft gehört zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen, wenn sie ent­we­der dazu bestimmt ist, die gewerb­li­che (bran­chen­glei­che) Betä­ti­gung des Steu­er­pflich­ti­gen ent­schei­dend zu för­dern oder wenn sie dazu dient, den Absatz von Pro­duk­ten des Steu­er­pflich­ti­gen zu gewähr­leis­ten. Eine För­de­rung in der ers­ten Alter­na­ti­ve erfor­dert, dass der Steu­er­pflich­ti­ge sei­ne Betei­li­gung an

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Der Erwerb eines Unter­neh­mens und die Rück­erstat­tung des Kauf­prei­ses

Im Fall von Män­geln des von der GmbH betrie­be­nen Unter­neh­mens sind bei einem Kauf von Mit­glied­schafts­rech­ten an einer GmbH, der als sol­cher ein Rechts­kauf gemäß § 453 Abs. 1 Alt. 1 BGB ist, die Gewähr­leis­tungs­rech­te der §§ 434 ff. BGB anzu­wen­den, wenn Gegen­stand des Kauf­ver­trags der Erwerb sämt­li­cher oder nahe­zu sämt­li­cher Antei­le

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Ein­zie­hung eines Geschäfts­an­teils – und das nicht vor­han­de­ne Gesell­schafts­ver­mö­gen

Steht im Zeit­punkt der Beschluss­fas­sung über die Ein­zie­hung eines Geschäfts­an­teils fest, dass das freie Ver­mö­gen der Gesell­schaft zur Bezah­lung des Ein­zie­hungs­ent­gel­tes nicht aus­reicht, ist der Ein­zie­hungs­be­schluss auch dann nich­tig, wenn die Gesell­schaft über stil­le Reser­ven ver­fügt, deren Auf­lö­sung ihr die Bezah­lung des Ein­zie­hungs­ent­gel­tes ermög­li­chen wür­de . Nach der Recht­spre­chung des

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GmbH-Antei­le als not­wen­di­ges Betriebs­ver­mö­gen eines Ein­zel­un­ter­neh­mers

Unter­hält eine Kapi­tal­ge­sell­schaft neben ihren geschäft­li­chen Bezie­hun­gen zum Ein­zel­un­ter­neh­men einen erheb­li­chen eige­nen Geschäfts­be­trieb, kann regel­mä­ßig nicht ange­nom­men wer­den, dass der Ein­zel­un­ter­neh­mer die Ein­fluss­mög­lich­keit auf die Geschäfts­füh­rung der Kapi­tal­ge­sell­schaft im wirt­schaft­li­chen Inter­es­se des Ein­zel­un­ter­neh­mens aus­übt; sei­ne Betei­li­gung an der Kapi­tal­ge­sell­schaft gehört dann in der Regel nicht zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen. Zum not­wen­di­gen

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Der unwirk­sam geschlos­se­ne Treu­hand­ver­trag – und der erwor­be­ne GmbH-Anteil

Bei einem nicht form­wirk­sam abge­schlos­se­nen Treu­hand­ver­trag über einen vom Treu­hän­der im Inter­es­se des Treu­ge­bers erwor­be­nen Gesell­schafts­an­teil an einer GmbH (Erwerbs­treu­hand) kön­nen die Geschäfts­füh­rung ohne Auf­trag zur Anwen­dung kom­men. In die­sem Fall kann ein Anspruch des Treu­ge­bers auf Her­aus­ga­be des Gesell­schafts­an­teils aus § 681 Satz 2, § 667 BGB bestehen .

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Nieß­brauchs­vor­be­halt – und die Ver­lust­zu­rech­nung bei der GmbH & Co. KG

Ob die auf einen mit einem Nieß­brauch belas­te­ten Gesell­schafts­an­teil ent­fal­len­den Ver­lus­te dem Gesell­schaf­ter oder dem Nieß­brau­cher zuzu­rech­nen sind, rich­tet sich grund­sätz­lich danach, wer die Ver­lus­te nach den ver­trag­li­chen Abre­den wirt­schaft­lich zu tra­gen hat. Die Ver­lus­te wer­den in der Regel immer dann dem Nieß­brau­cher zuge­rech­net, wenn in dem Ver­trag über die

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Die Kauf­preis­ver­pflich­tung des Neu­ge­sell­schaf­ters – und ihre Til­gung aus künf­ti­gen Gewin­nen

Ver­äu­ße­rungs­ent­gelt für die Über­tra­gung eines Teil­mit­un­ter­neh­mer­an­teils gemäß § 16 Abs. 2 EStG ist auch eine der Höhe nach fest­ste­hen­de Kauf­preis­for­de­rung, die der Neu­ge­sell­schaf­ter wäh­rend des Bestehens der Gesell­schaft durch Ver­zicht auf Tei­le des ihm nach dem all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sel zuste­hen­den Gewinns zuguns­ten des Alt­ge­sell­schaf­ters oder bei vor­zei­ti­ger Been­di­gung der Gesell­schaft im Rah­men

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Über­tra­gung von Gesell­schafts­an­tei­len als Auf­la­gen­schen­kung

Die Über­tra­gung von Gesell­schafts­an­tei­len gegen Ein­räu­mung eines obli­ga­to­ri­schen Nut­zungs­rechts (Gewinn­be­zugs­rechts) zuguns­ten eines vom Schen­ker bestimm­ten Drit­ten stellt eine Schen­kung unter Leis­tungs­auf­la­ge dar, wenn der Bedach­te ver­pflich­tet ist, die ihm auf­grund der Betei­li­gung zuste­hen­den Gewin­ne an den Drit­ten aus­zu­keh­ren . Ist der Bedach­te durch eine Auf­la­ge zu Geld­zah­lun­gen ver­pflich­tet, ist regel­mä­ßig

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Über­tra­gung der Grund­stücks­ge­sell­schaft an den Ehe­gat­ten

Gehen min­des­tens 95 % der Antei­le am Gesell­schafts­ver­mö­gen einer grund­be­sit­zen­den Per­so­nen­ge­sell­schaft auf neue Gesell­schaf­ter über, ist der Tat­be­stand des § 1 Abs. 2a Satz 1 GrEStG auch dann erfüllt, wenn ein Gesell­schaf­ter sei­nen Anteil von 50% an sei­nen Ehe­gat­ten ver­äu­ßert hat. Art. 6 Abs. 1 GG gebie­tet inso­weit kei­ne ein­schrän­ken­de Aus­le­gung. Das gilt auch dann,

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Die Grund­stücks-GbR und die Anteils­schen­kung

Grund­er­werb­steu­er fällt nicht nur etwa beim Ver­kauf eines Grund­stücks an, son­dern etwa auch, wenn das Eigen­tum an ein Grund­stück von meh­re­ren Mit­ei­gen­tü­mern auf eine Gesamt­hands­ge­mein­schaft, also etwa eine GbR, über­geht. Aller­dings wird in die­sen Fäl­len gemäß § 5 GrEStG die Grund­er­wer­be­steu­er nicht erho­ben, soweit der Anteil des ein­zel­nen am Ver­mö­gen der

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Dar­lehn­s­auf­wand als nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten von Gesell­schafts­an­tei­len

Zu den Anschaf­fungs­kos­ten gehö­ren nach der Defi­ni­ti­on des bis 2007 für der­ar­ti­ge Rechts­fra­gen zustän­di­gen VIII. Sena­tes des Bun­des­fi­nanz­hofs neben dem Anschaf­fungs­preis und den Anschaf­fungs­ne­ben­kos­ten auch soge­nann­te nach­träg­li­che Anschaf­fungs­kos­ten. Das sind Auf­wen­dun­gen auf die Betei­li­gung, die als offe­ne oder ver­deck­te Ein­la­gen den Wert der Betei­li­gung erhö­hen oder die ander­wei­tig durch das

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Abschrei­bung für den Erwerb von Gesell­schafts­an­tei­len

Bei der Gewinn­ermitt­lung nach § 4 Abs. 3 EStG sind die Anschaf­fungs­kos­ten eines Gesell­schaf­ters für den Erwerb sei­ner mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung in einer steu­er­li­chen Ergän­zungs­rech­nung nach Maß­ga­be der Grund­sät­ze über die Auf­stel­lung von Ergän­zungs­bi­lan­zen zu erfas­sen, wenn sie in der Über­schuss­rech­nung der Gesamt­hand nicht berück­sich­tigt wer­den kön­nen. Ein ent­gelt­li­cher Erwerb einer mit­un­ter­neh­me­ri­schen Betei­li­gung,

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Ein­brin­gung von Gesell­schafts­an­tei­len

Bei Ein­brin­gung von Gesell­schafts­an­tei­len in eine Kapi­tal­ge­sell­schaft gegen Gewäh­rung von Antei­len an der auf­neh­men­den Gesell­schaft ist infol­ge der Fik­ti­on des § 20 Abs. 4 Satz 1 UmwStG 1995 im Rah­men der Bemes­sung des Ver­äu­ße­rungs­prei­ses in der Bilanz des Ein­brin­gen­den grund­sätz­lich nicht zu prü­fen, ob der von der über­neh­men­den Kapi­tal­ge­sell­schaft nach § 20

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