AU-Bescheinigung

Kran­ken­geld trotz ver­spä­te­ter Krankmeldung

Hat der Ver­si­cher­te alles in sei­ner Macht Ste­hen­de und ihm Zumut­ba­re getan, damit er die ärzt­li­che Beschei­ni­gung für die Fort­dau­er der Arbeits­un­fä­hig­keit spä­tes­tens am nächs­ten Werk­tag nach dem Ende der zuletzt fest­ge­stell­ten Arbeits­un­fä­hig­keit erhält, kann aus­nahms­wei­se eine Beschei­ni­gungs­lü­cke unschäd­lich sein. Ein Aus­nah­me­fall liegt vor, wenn der recht­zei­tig ver­ein­bar­te Ter­min von

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Cannabis

Die Behand­lung mit Can­na­bis­blü­ten – und die Kos­ten­über­nah­me durch die Krankenkasse

Ein Arzt darf nach dem Gesetz eine Behand­lung mit Can­na­bis zu Las­ten der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung u.a. nur dann ver­schrei­ben, wenn ande­re For­men der Behand­lung nicht zur Ver­fü­gung ste­hen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Spey­er in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kos­ten­über­nah­me für die Ver­sor­gung mit „Medi­­­zi­­nal-Can­­na­­bis­­blü­­ten“ abge­lehnt. Geklagt hat

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Natur­heil­zen­trum mit Heil­prak­ti­ker­be­hand­lung und die Kostenübernahme

Der Leis­tungs­ka­ta­log der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) umfasst u.a. die ärzt­li­che und psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Behand­lung. Zwin­gen­de Vor­aus­set­zung der Kran­ken­be­hand­lung ist die Appro­ba­ti­on der betref­fen­den Behand­ler. Heil­prak­ti­ker sind damit von der selb­stän­di­gen Leis­tungs­er­brin­gung für GKV-Pati­en­­ten aus­ge­schlos­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kos­ten­über­nah­me für die Behandlung

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Kei­ne Kos­ten­über­nah­me der Kran­ken­kas­se bei Ginseng

Die Tai­­ga- /​Gin­seng­wur­zel ist nicht vom Leis­tungs­ka­ta­log der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung umfasst. Die Kran­ken­kas­sen sind nicht gehal­ten, alles zu leis­ten, was zur Erhal­tung oder Wie­der­her­stel­lung der Gesund­heit ver­füg­bar ist. Außer­dem reicht der indi­vi­du­el­le Glau­be an die Wirk­sam­keit nicht aus. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall die

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Geldscheine

Über­nah­me der Kos­ten für eine Feldenkrais-Therapie

Ein spe­zi­fi­scher the­ra­peu­ti­scher Nut­zen der Fel­­den­­krais-Leh­­ren für Wir­bel­säu­len­be­schwer­den ist nicht aner­kannt. Stan­dard­be­hand­lun­gen für die­se Beschwer­den sind vor­zu­zie­hen und ver­drän­gen den Anspruch auf weni­ger erprob­te Inno­va­tio­nen. So hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nie­­der­­sach­­sen-Bre­­men in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kos­ten­über­nah­me durch die Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung abge­lehnt. Die Kla­ge hat ein Mann aus Lan­gen­ha­gen eingereicht.

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Erpro­bung neu­er Unter­su­chungs­me­tho­den – zu Las­ten der gesetz­li­chen Krankenkasse

Eine Unter­su­chungs­me­tho­de besitzt das „Poten­zi­al einer erfor­der­li­chen Behand­lungs­al­ter­na­ti­ve“, wenn ihr Nut­zen weder ein­deu­tig belegt noch ihre Schäd­lich­keit oder Unwirk­sam­keit fest­ge­stellt wer­den kann, die Metho­de auf­grund ihres Wirk­prin­zips und der bis­her vor­lie­gen­den Erkennt­nis­se aber mit der Erwar­tung ver­bun­den ist, dass sie eine effek­ti­ve­re Behand­lung ermög­li­chen kann. Erfor­der­lich ist fer­ner, dass die noch

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Bundesverwaltungsgericht

Magnet­re­so­nanz­the­ra­pie – und die Unter­su­chung durch Nicht-Radiologen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Kar­dio­lo­gen mit Zusatz­wei­terbil­dung „MRT – fach­ge­bun­den“ nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, mit der er sich gegen die Ver­sa­gung einer Geneh­mi­gung zur Erbrin­gung und Abrech­nung magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phi­scher Leis­tun­gen (MRT-Leis­­tun­­­gen) auf dem Gebiet der Kar­dio­lo­gie für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te wen­det, da eine etwai­ge Ungleich­be­hand­lung jeden­falls aus Grün­den der Sicherung

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – und die Doppelversicherung

Ist ein Steu­er­pflich­ti­ger sowohl Pflicht­mit­glied in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se als auch frei­wil­lig pri­vat kran­ken­ver­si­chert, kann er ledig­lich die Bei­trä­ge gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG abzie­hen, die er an die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung ent­rich­tet. Der Abzug der nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung schei­det eben­falls aus. Im Streitfall

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Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – neben der gesetz­li­chen KV

Bei­trä­ge zu einer pri­va­ten Basis­kran­ken­ver­si­che­rung sind neben Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht als unbe­schränkt abzugs­fä­hi­ge Son­der­aus­ga­ben zu berück­sich­ti­gen. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a) Satz 1 EStG sind Son­der­aus­ga­ben auch Bei­trä­ge zu Kran­ken­ver­si­che­run­gen, soweit die­se zur Erlan­gung eines durch das Zwölf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch bestimm­ten sozi­al­hil­fe­glei­chen Ver­sor­gungs­ni­veaus erfor­der­lich sind und

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Anthro­po­so­phi­sche Mis­tel­prä­pa­ra­te auf Kassenrezept

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen müs­sen anthro­po­so­phi­sche Mis­tel­prä­pa­ra­te nur bezah­len, wenn sie pal­lia­tiv ein­ge­setzt wer­den. Dage­gen besteht kein Anspruch auf der­ar­ti­ge Arz­nei­mit­tel zum Zwe­cke einer unter­stüt­zen­den Krebs­the­ra­pie. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lehn­te die beklag­te Betriebs­kran­ken­kas­se die Über­nah­me der Kos­ten für das anthro­po­so­phi­sche nicht ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel Isca­dor M ab. Wie bereits die

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Der Wett­be­werb der Krankenversicherungen

Mit dem „Gesetz zur Wei­ter­ent­wick­lung der Finanz­struk­tur und der Qua­li­tät in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung“ ste­hen auf die­sem Gebiet wie­der eini­ge Neue­run­gen an. Nach­dem die Rege­lun­gen zum Qua­li­täts­in­sti­tut oder zum Schät­zer­kreis bereits die­sen Som­mer in Kraft getre­ten sind, wird ab dem Jah­res­wech­sel 2014 /​2015 die Sen­kung des all­ge­mei­nen Bei­trags­sat­zes zur gesetzlichen

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Wer zahlt die Ein­zel­zim­mer-Unter­brin­gung im Krankenhaus?

Weder der Gesetz­ge­ber noch die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen als Kör­per­schaf­ten öffent­li­chen Rechts sind ver­fas­sungs­recht­lich ver­pflich­tet, eine sta­tio­nä­re Behand­lung in Ein­zel­zim­mern sicher­zu­stel­len. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Det­mold in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin nicht Recht gege­ben, deren Unter­brin­gung im Ein­zel­zim­mer wäh­rend der Dau­er einer sta­tio­nä­ren Behand­lung ihre Kran­ken­kas­se nicht

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Ein Funk-Rauch­wäch­ter mit Licht­si­gnal für einen Gehörlosen

Die Gefah­ren­ab­wehr und Unfall­ver­hü­tung unter­liegt nicht der Kos­ten­über­nah­me­pflicht der Kran­ken­kas­se im Rah­men des Behin­de­rungs­aus­gleich für den Lebens­be­reich der mensch­li­chen Grund­be­dürf­nis­se. Dar­un­ter fal­len auch Rauch­wäch­ter mit Licht­si­gnal. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Sach­­sen-Anhalt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Gehör­lo­sen abge­wie­sen, der die Kos­ten eines Funk-Rauch­­wäch­­ters von seiner

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Sturz beim Toi­let­ten­gang trotz Begleitung

Kommt es bei einer sturz­ge­fähr­de­ten Heim­be­woh­ne­rin bei einem beglei­te­ten Toi­let­ten­gang zu einem Ober­schen­kel­hals­bruch, besteht dann kei­ne Scha­dens­er­satz­pflicht des Heim­trä­gers, wenn die Mög­lich­keit besteht, dass der Sturz der Heim­be­woh­ne­rin nur Fol­ge eines Spon­tan­an­bruchs des Ober­schen­kel­hals­kno­chens gewe­sen ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge der

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Die zusätz­li­che Aus­stat­tung mit einem Blindenführhund

Auch wenn ein Blin­der von der Kran­ken­kas­se bereits mit einem Blin­den­langstock aus­ge­rüs­tet wor­den ist, kann ihm ein Blin­den­führ­hund zuste­hen, wenn die­ser ihm gegen­über dem Stock wesent­li­che Gebrauchs­vor­tei­le bie­tet. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Blin­den statt­ge­ge­ben, deren Antrag auf zusätz­li­che Ausstattung

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Apo­the­ken­prei­se für Arz­nei­mit­tel und die Zuzahlung

Kann eine Apo­the­ke ein ver­trags­ärzt­lich ver­ord­ne­te Arz­nei­mit­tel in der auf dem Rezept ver­merk­ten Packungs­grö­ße nicht lie­fern, ist sie nach § 6 Abs. 1 Satz 1 des Rah­men­ver­tra­ges über die Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung berech­tigt (und ver­pflich­tet), die Packung aus dem nächst­klei­ne­ren Bereich abzu­ge­ben. Nach die­ser tat­säch­lich abge­ge­be­nen Anzahl und Grö­ße der Packung rich­tet sich auch die

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Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und die Kos­ten­er­stat­tung wegen Systemversagens

Die Kos­ten einer not­wen­di­gen ambu­lan­te hyper­ba­re Sauerstoff-(HBO)-Therapie sind für Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung bei ischä­mi­schem dia­be­ti­schem Fuß­syn­drom von der Kran­ken­kas­se zu tra­gen. Für die­se Indi­ka­ti­on bedurf­te die neue Behand­lungs­me­tho­de aus­nahms­wei­se wegen Sys­tem­ver­sa­gens kei­ner posi­ti­ven Emp­feh­lung des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses (GBA) und kei­ner Auf­nah­me in den ein­heit­li­chen Bewer­tungs­maß­stab. Damit gab das Bundessozialgericht

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erhöh­ten Säum­nis­zu­schlä­gen auf die Bei­trags­rück­stän­de frei­wil­lig Krankenversicherter

Eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se kann auf­grund einer ent­spre­chen­den sat­zungs­mä­ßi­gen Bestim­mung von ihren frei­wil­lig ver­si­cher­ten Mit­glie­dern erhöh­te Säum­nis­zu­schlä­ge – im Streit­fall in Höhe von 5 % statt 1 % – auf die geschul­de­ten Bei­trä­ge zur frei­wil­li­gen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­lan­gen, mit denen das Mit­glied län­ger als einen Monat säu­mig ist. Rechts­grund­la­ge hier­für ist § 24 Abs 1a

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Auch wei­ter­hin kei­ne rezept­frei­en Medi­ka­men­te auf Kassenrezept

Für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ist es ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass der Gesetz­ge­ber nicht­ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel aus dem Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung aus­ge­schlos­sen hat. Die Belas­tung der Ver­si­cher­ten mit Zusatz­kos­ten steht nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts dabei in ange­mes­se­nem Ver­hält­nis zu dem unter ande­rem vom Gesetz­ge­ber ver­folg­ten Ziel, die Kos­ten im Gesund­heits­we­sen zu

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„Min­dest­men­ge“ zu behan­deln­der Frühgeborener

Die Erhö­hung der „Min­dest­men­ge“ zu behan­deln­der Früh­ge­bo­re­ner mit Geburts­gewicht unter 1250 Gramm von 14 auf 30 Gebur­ten pro Jahr für Kran­ken­häu­ser ist nich­tig. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt gab zwar dem Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss im Aus­gangs­punkt Recht, dass die Behand­lung Früh­ge­bo­re­ner mit Geburts­ge­wicht unter 1250 Gramm eine plan­ba­re Leis­tung dar­stellt, für die er verfassungskonform

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Fal­sche Leis­tungs­zu­sa­gen eines Kran­ken­ver­si­che­rungs­mit­ar­bei­ters und die Folgen

Macht ein Mit­ar­bei­ter einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se fal­sche Anga­ben über den Umfang der Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, so haf­tet die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se gemäß § 839 BGB i.V.m. Arti­kel 34 GG wegen Amts­pflicht­ver­let­zun­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Klä­ge­rin ent­schie­den, der ein Mit­ar­bei­ter einer gesetz­li­chen Krankenkasse

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Ver­bands­um­la­gen des BKK-Bundesverbandes

Die Erhe­bung von Ver­bands­um­la­gen durch den BKK-Bun­­­des­­ver­­­band zum Aus­gleich von ins­ge­samt 53 Mio. € gezahl­ter finan­zi­el­ler Hil­fen für drei „not­lei­den­de“ Betriebs­kran­ken­kas­sen war rechts­wid­rig. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schied jetzt, dass die drei Beschei­de, mit denen der BKK-Bun­­­des­­ver­­­band im Jahr 2006 von einer in Baden-Wür­t­­te­m­­berg ansäs­si­gen (kla­gen­den) BKK die Zah­lung von ca 500

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Bei­trags­be­mes­sungs­vor­schrif­ten für frei­wil­lig Krankenversicherte

Die „Ein­heit­li­chen Grund­sät­ze zur Bei­trags­be­mes­sung frei­wil­li­ger Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) und wei­te­rer Mit­glie­der­grup­pen sowie zur Zah­lung und Fäl­lig­keit der von Mit­glie­dern selbst zu ent­rich­ten­den Bei­trä­ge“ („Bei­trags­ver­fah­rens­grund­sät­ze Selbst­zah­ler“), die der Vor­stand des GKV-Spi­t­­zen­­ver­­­ban­­des am 27. Okto­ber 2008 erließ, sind nach einem jetzt ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts grund­sätz­lich nicht zu beanstanden.

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Voll­ver­sor­gung mit Arz­nei­mit­teln ohne Begren­zung auf den Festbetrag

Rechts­grund­la­ge des Anspruchs gegen die Kran­ken­kas­se auf zukünf­ti­ge fest­be­trags­freie Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung als Natu­ral­leis­tung ist § 27 Abs 1 S 2 Nr 3, § 31 SGB V. Dar­an knüpft auch der Anspruch auf Erstat­tung der der Klä­ge­rin ent­stan­de­nen Kos­ten für die Ver­gan­gen­heit nach § 13 Abs 3 S 1 Fall 2 SGB V an (idF durch Art 1 Nr

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Vor­läu­fi­ge Krankenversicherung

Mit der vor­läu­fi­gen Ver­pflich­tung der Kran­ken­kas­se, Leis­tun­gen der GKV zu gewäh­ren, wenn im Eil­ver­fah­ren nicht auf­ge­klärt wer­den kann, ob der Antrag­stel­ler in der Ver­gan­gen­heit gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert gewe­sen ist, hat­te sich aktu­ell das Sozi­al­ge­richt Ham­burg zu befas­sen: Nach § 5 Abs. 1 Nr. 13 SGB V sind ver­si­che­rungs­pflich­tig Per­so­nen, die kei­nen ander­wei­ti­gen Anspruch auf

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Arbeits­un­fä­hig­keit und Krankengeldanspruch

Für die Auf­recht­erhal­tung der Pflicht­mit­glied­schaft Beschäf­tig­ter durch einen Kran­­ken­­geld-Anspruch am Tag nach Been­di­gung der Beschäf­ti­gung reicht es aus, dass sie am letz­ten Tag der Beschäf­ti­gung alle Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, um spä­tes­tens mit Been­di­gung die­ses Tages einen Kran­­ken­­geld-Anspruch ent­ste­hen zu las­sen. So die Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines

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Rabatt­gut­schei­ne zur Mit­glie­der­wer­bung für die Krankenkasse

Trotz Kon­kur­renz der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen dür­fen die­se sich jedoch nicht alle Frei­hei­ten des Mark­tes zunut­ze machen. Vor dem Hin­ter­grund des Gebots der Zusam­men­ar­beit der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen sind zur Wer­bung von Mit­glie­dern nur sol­che Mit­tel erlaubt, die einen Bezug zur Gesund­heit auf­wei­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Ber­lin in dem

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Die Kos­ten­über­nah­me eines Psy­cho­the­ra­peu­ten nach dem Heilpraktikergesetz

Es fehlt die gene­rel­le Qua­li­fi­ka­ti­on zur Aus­übung der Heil­kun­de im Bereich der Psy­cho­the­ra­pie, wenn ein The­ra­peut zwar die Erlaub­nis zur Aus­übung der Psy­cho­the­ra­pie nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz besitzt – aber kei­ne Appro­ba­ti­on nach dem Psy­cho­the­ra­peu­ten­ge­setz. Daher besteht für einen Ver­si­cher­ten in der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung kein Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me für eine Behandlung

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Das Spee­dy-Tan­dem von der Krankenkasse

Es besteht für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te ein Anspruch auf Ver­sor­gung mit Hilfs­mit­teln, die erfor­der­lich sind für einen Behin­de­rungs­aus­gleich, zu dem auch das Erschlie­ßen eines gewis­sen kör­per­li­chen Frei­raums gehört. Maß­ge­bend ist dabei eine eigen­stän­di­ge Fort­be­we­gung mit dem Hilfs­mit­tel. Das ist bei Fahr­rä­dern, die als Zug­ge­rät an einen Roll­stuhl gekop­pelt wer­den (Spee­­dy-Tan­­dem) nicht

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Spit­zen­me­di­zin um jeden Preis – und die gesetz­li­chen Krankenkassen

Ein Anspruch auf Kos­ten­er­stat­tung durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se besteht auch bei lebens­be­droh­li­chen Erkran­kun­gen nur für Leis­tun­gen aus dem gesetz­li­chen Leis­tungs­ka­ta­log, die all­ge­mein aner­kann­ten medi­zi­ni­schen Stan­dards ent­spre­chen. Ein Anspruch auf „Spit­zen­me­di­zin um jeden Preis“ besteht nicht. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines an Krebs erkrankten

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Kos­ten­über­nah­me einer Fettabsaugung

Es ist als Sys­tem­feh­ler zu bewer­ten, wenn trotz vom Sach­ver­stän­di­gen emp­foh­le­ner Behand­lung bei feh­len­der gesi­cher­ter kon­ven­tio­nel­ler Behand­lungs­me­tho­de kei­ne Kos­ten­über­nah­me durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se mög­lich ist. Die­se Sys­tem­stö­rung im Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­pflich­tet die Kran­ken­kas­se zur Über­nah­me der Behand­lungs­kos­ten, auch wenn die­se Behand­lungs­form nicht zum Leis­tungs­um­fang der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen gehört. 

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All­er­gen­dich­te Matrat­zen-Enca­sings auf Kos­ten der Krankenversicherung

Matrat­­zen-Enca­­sings sind nicht im GKV-Hilfs­­­mi­t­­tel­­ver­­­zeich­­nis ( § 139 Abs 1 SGB V) gelis­tet und haben des­halb kei­ne Über­prü­fung gemäß § 139 Abs 4 SGB V erfah­ren. Ein Anspruch auf Ver­sor­gung im Hin­blick auf die „Erfor­der­lich­keit im Ein­zel­fall“ besteht nur, soweit das begehr­te Hilfs­mit­tel geeig­net, aus­rei­chend, zweck­mä­ßig und wirt­schaft­lich ist und das Maß des

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Bade­pro­the­se auf Kassenrezept

Eine Bade­pro­the­se mit einem Schaft in Sili­kon­liner­tech­nik kann nach Ansicht des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Rhein­­land-Pfalz grund­sätz­lich nicht auf Kos­ten der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­ord­net wer­den. In dem jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz ent­schie­de­nen Fall wur­de der bei der beklag­ten Kran­ken­kas­se gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­ten Klä­ge­rin 2007 der rech­te Unter­schen­kel ampu­tiert. Sie erhielt durch die beklag­te Krankenkasse

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Der zwei­te Roll­stuhl für die Schule

Eine Kran­ken­ver­si­che­rung ist für die Aus­stat­tung eines geh­un­fä­hi­gen Schü­lers mit einem zwei­tem Aktiv­roll­stuhl für den Schul­be­such nicht leis­tungs­pflich­tig, wenn das Hilfs­mit­tel unter den gege­be­nen Umstän­den des Ein­zel­falls nicht erfor­der­lich (§ 33 Abs 1 Satz 1 SGB V) und des­halb auch kran­ken­ver­si­che­rungs­recht­lich nicht wirt­schaft­lich ist. So die Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vorliegenden

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Rhyth­mi­sche Massagen

Von der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se sind Behand­lungs­me­tho­den, Arz­n­ei- und Heil­mit­tel der „beson­de­ren The­ra­pie­rich­tun­gen“, zu denen auch die anthro­po­so­phi­schen Medi­zin gehört, nur bei posi­ti­ver Bewer­tung durch den Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss zu leis­ten. Im Fall der rhyth­mi­schen Mas­sa­ge, die in der anthro­po­so­phi­schen Medi­zin ange­wandt wird, hat es bis­lang kei­ne Äuße­rung des Bun­des­aus­schus­ses gege­ben, so

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Gericht­lich über­prüf­ba­re Zusatz­bei­trä­ge zur Krankenversicherung

Gegen die Ver­pflich­tung zur Zah­lung von Zusatz­bei­trä­ge, die von der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung erho­ben wer­den, kann sich der Ver­si­cher­te mit einer Kla­ge bei Sozi­al­ge­richt zur Wehr set­zen. Nach Auf­fas­sung des Lan­des­so­zi­al­ge­richts Sach­­sen-Anhalt bleibt die Kon­trol­le der for­mel­len Vor­aus­set­zun­gen und der Höhe der Zusatz­bei­trä­ge nicht aus­schließ­lich den Auf­sichts­be­hör­den vor­be­hal­ten. Wenn die gesetzliche

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Min­dest­men­ge für künst­li­che Kniegelenke

Das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Ber­­lin-Bran­­den­­burg in Pots­dam hat eine vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss für Kran­ken­häu­ser fest­ge­leg­te Min­dest­men­ge von 50 Knie­­ge­­lenk-Total­en­­do­­pro­­the­­sen („künst­li­ches Knie­ge­lenk“) für unwirk­sam erklärt. Min­dest­men­gen für sta­tio­nä­re Kran­ken­haus­leis­tun­gen die­nen nach der gesetz­ge­be­ri­schen Inten­ti­on der Qua­li­täts­si­che­rung („Übung macht den Meis­ter“). Es gibt sie z.B. im Bereich der Leber- und Nie­ren­trans­plan­ta­ti­on, aber auch der

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Der selb­stän­di­ge Eltern­teil und die Fami­li­en­ver­si­che­rung des Kindes

Vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in Karls­ru­he blieb jetzt erneut eine Ver­fas­sungs­be­schwer­de gegen den Aus­schluss der Mit­ver­si­che­rung von Kin­dern in der Fami­li­en­ver­si­che­rung ohne Erfolg. Wor­um geht es? § 10 Abs. 3 SGB V schließt Kin­der mit­ein­an­der ver­hei­ra­te­ter Eltern von der bei­trags­frei­en Fami­li­en­ver­si­che­rung aus, wenn das Gesamt­ein­kom­men des Eltern­teils, der nicht Mit­glied einer gesetz­li­chen Krankenkasse

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Apo­the­ken­ab­schlag

Das Sozi­al­ge­richt Ber­lin hat auf Antrag der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen den Apo­the­ken­ab­schlag 2009 gekippt. Der Schieds­spruch vom 21. Dezem­ber 2009 zur Fest­set­zung des Apo­the­ken­ab­schlags 2009 ent­hält nach Ansicht des Sozi­al­ge­richts Ber­lin gra­vie­ren­de Män­gel, so dass er vom Sozi­al­ge­richt auf­ge­ho­ben und die beklag­te Schieds­stel­le für Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung und Arz­nei­mit­tel­ab­rech­nung wird zur Neu­ent­schei­dung ver­ur­teilt wurde. 

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Ärzt­li­che Hono­rar­ver­ein­ba­rung mit Kassenpatienten

Eine Ver­gü­tungs­ver­ein­ba­rung mit einem gesetz­lich Ver­si­cher­ten ist nur dann wirk­sam, wenn die­ser vor der Behand­lung aus­drück­lich ver­langt, auf eige­ne Kos­ten behan­delt zu wer­den und dies dem Arzt schrift­lich bestä­tigt. In einem jetzt vom Amts­ge­richt Mün­chen ent­schie­de­nen Fall begab sich ein gesetz­lich kran­ken­ver­si­cher­ter Pati­ent im März 2008 wegen eines Nabel­bru­ches bei

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24-stün­di­ge Pfle­ge schwerst­kran­ker Kinder

Die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se hat bei einer 24-stün­­di­­ge Pfle­ge schwerst­kran­ker Kin­der zu leis­ten, die Eltern müs­sen bei der Behand­lungs­pfle­ge kei­ne Kür­zung hin­neh­men. Wird die 24-stün­­di­­ge Behand­lungs­pfle­ge von einer ande­ren Pfle­ge­kraft erbracht als die Grund­pfle­ge, sind die Kos­ten für die Behand­lungs­pfle­ge in vol­lem Umfang von der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se zu zah­len. Dabei darf

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Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge aus der Kapi­tal­zah­lung einer Direktlebensversicherung

Die ein­ma­li­ge Kapi­tal­leis­tung aus einer Lebens­ver­si­che­rung ist auch dann ein Ver­sor­gungs­be­zug im Sin­ne des § 229 Abs 1 Satz 1 Nr 5 SGB V, wenn der Direkt­ver­si­che­rungs­ver­trag von einer GmbH als Ver­si­che­rungs­neh­me­rin zu Guns­ten ihres Allein­ge­sell­schaf­ters abge­schlos­sen wor­den ist. Dar­an ändert sich nichts, wenn das Ver­mö­gen der GmbH spä­ter auf der Grund­la­ge eines Verschmelzungsvertrages

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Magen-Bypass-Ope­ra­ti­on auf Kassenrezept

Ein Anspruch auf Kran­ken­haus­be­hand­lung zur Durch­füh­rung einer Magen-Bypass-Ope­ra­­ti­on wegen krank­haf­ten Über­ge­wichts besteht in der GKV nur, wenn alle kon­ser­va­ti­ven Behand­lungs­mög­lich­kei­ten aus­ge­schöpft sind. Dazu gehört auch die Durch­füh­rung einer 6 bis 12 Mona­te dau­ern­den ärzt­lich koor­di­nier­ten und gelei­te­ten Gesamt­the­ra­pie, wel­che unter ande­rem Diät­maß­nah­men, Schu­lun­gen des Ess­ver­hal­tens und des Ernäh­rungs­ver­hal­tens, Bewe­gungs­the­ra­pie usw. umfasst.

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Geschie­de­ne Ehe­frau­en und die Kran­ken­ver­sor­gung der Bundesbahnbeamten

Die Auf­fang­pflicht­ver­si­che­rung nach § 5 Abs 1 Nr 13 Buchst a SGB V für bis­her Nicht­ver­si­cher­te besteht auch bei einer zwi­schen­zeit­li­cher ander­wei­ti­ger Absi­che­rung gegen Krank­heit außer­halb der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung. Dies ent­schied jetzt das Bun­des­so­zi­al­ge­richt in dem Fall einer zwi­schen­zeit­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung über die Kran­ken­ver­sor­gung der Bun­des­bahn­be­am­ten, die vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt weder als gesetz­li­che noch als private

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Frei­wil­li­ge Kran­ken­ver­si­che­rung durch sozi­al­recht­li­chen Herstellungsanspruch

Berät eine Kran­ken­kas­se pflicht­wid­rig nicht über die Mög­lich­keit zur frei­wil­li­gen Wei­ter­ver­si­che­rung in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung und die dafür gel­ten­de drei­mo­na­ti­ge Aus­schluss­frist, ist der Betrof­fe­ne bei einer spä­te­ren Anzei­ge des Bei­tritts im Wege des sozi­al­recht­li­chen Her­stel­lungs­an­spruchs so zu stel­len, als hät­te er die Frist gewahrt. In dem jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rheinland-Pfalz

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Zahnersatz

Implan­to­lo­gi­sche Leis­tun­gen für Contergan-Geschädigte

Im Bereich des Zahn­ersat­zes gehö­ren implan­to­lo­gi­sche Leis­tun­gen grund­sätz­lich nicht zum Leis­tungs­um­fang der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung. Ledig­lich bei bestimm­ten, in der sog. „Behand­lungs­richt­li­nie“ vom Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss (GBA) näher beschrie­be­nen Aus­nah­me­in­di­ka­tio­nen, kommt daher die Kos­ten­über­nah­me für Zahn­im­plan­ta­te in Betracht. Zusätz­lich zu einer Aus­nah­me­in­di­ka­ti­on ist erfor­der­lich, dass eine kon­ven­tio­nel­le pro­the­ti­sche Ver­sor­gung ohne Implan­ta­te aus

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Die elek­trisch betrie­be­ne mobi­le Trep­pen­steig­hil­fe für einen Rollstuhl

Ein in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­si­cher­ter Behin­der­ter hat kei­nen Anspruch nach § 33 Abs 1 Satz 1 SGB V dar­auf, auf Kos­ten der Kran­ken­kas­se mit einer Trep­pen­steig­hil­fe ver­sorgt zu wer­den, und zwar unab­hän­gig davon, ob es um die Über­eig­nung oder die leih­wei­se Über­las­sung des Geräts geht und auch unab­hän­gig davon, ob das Gerät

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Aus­kunfts­an­spruch gegen die Kas­sen­ärzt­li­che Vereinigung

Einem in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung Ver­si­cher­ten steht gegen die jewei­li­ge Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung ein Anspruch auf Aus­kunft über sei­ne von ihr gespei­cher­ten Sozi­al­da­ten zu. Die­ser Anspruch folgt nach einem aktu­el­len Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts aus § 83 Abs 1 Satz 1 Nr 1, Abs 2 und 4 SGB X. § 83 Abs 1 SGB X begrün­det ein Auskunftsrecht

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Kei­ne gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung für ehe­mals Selbständige

Wer in der Ver­gan­gen­heit selb­stän­dig erwerbs­tä­tig und pri­vat ver­si­chert war, wird bei Bezug von Arbeits­lo­sen­geld II nicht in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­si­che­rungs­pflich­tig. Dies gilt auch dann, wenn schon vor dem Leis­tungs­be­zug der pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rungs­schutz been­det und die selb­stän­di­ge Tätig­keit auf­ge­ge­ben wor­den war. In dem jetzt vom Lan­des­so­zi­al­ge­richt Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ent­schie­de­nen Eil­ver­fah­ren eines

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