Erprobung neuer Untersuchungsmethoden - zu Lasten der gesetzlichen Krankenkasse

Erpro­bung neu­er Unter­su­chungs­me­tho­den – zu Las­ten der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se

Eine Unter­su­chungs­me­tho­de besitzt das "Poten­zi­al einer erfor­der­li­chen Behand­lungs­al­ter­na­ti­ve", wenn ihr Nut­zen weder ein­deu­tig belegt noch ihre Schäd­lich­keit oder Unwirk­sam­keit fest­ge­stellt wer­den kann, die Metho­de auf­grund ihres Wirk­prin­zips und der bis­her vor­lie­gen­den Erkennt­nis­se aber mit der Erwar­tung ver­bun­den ist, dass sie eine effek­ti­ve­re Behand­lung ermög­li­chen kann. Erfor­der­lich ist fer­ner, dass die

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Magnetresonanztherapie - und die Untersuchung durch Nicht-Radiologen

Magnet­re­so­nanz­the­ra­pie – und die Unter­su­chung durch Nicht-Radio­lo­gen

Das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt hat die Ver­fas­sungs­be­schwer­de eines Kar­dio­lo­gen mit Zusatz­wei­terbil­dung "MRT – fach­ge­bun­den" nicht zur Ent­schei­dung ange­nom­men, mit der er sich gegen die Ver­sa­gung einer Geneh­mi­gung zur Erbrin­gung und Abrech­nung magnet­re­so­nanz­to­mo­gra­phi­scher Leis­tun­gen (MRT-Leis­­tun­­gen) auf dem Gebiet der Kar­dio­lo­gie für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te wen­det, da eine etwai­ge Ungleich­be­hand­lung jeden­falls aus Grün­den der Siche­rung

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Sonderausgabenabzug für Krankenversicherungsbeiträge - und die Doppelversicherung

Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge – und die Dop­pel­ver­si­che­rung

Ist ein Steu­er­pflich­ti­ger sowohl Pflicht­mit­glied in einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se als auch frei­wil­lig pri­vat kran­ken­ver­si­chert, kann er ledig­lich die Bei­trä­ge gemäß § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a EStG abzie­hen, die er an die gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung ent­rich­tet. Der Abzug der nicht als Son­der­aus­ga­ben abzieh­ba­ren Kran­ken­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge als außer­ge­wöhn­li­che Belas­tung schei­det eben­falls aus. Im

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Sonderausgabenabzug für eine private Krankenversicherung - neben der gesetzlichen KV

Son­der­aus­ga­ben­ab­zug für eine pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung – neben der gesetz­li­chen KV

Bei­trä­ge zu einer pri­va­ten Basis­kran­ken­ver­si­che­rung sind neben Bei­trä­gen zur gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung nicht als unbe­schränkt abzugs­fä­hi­ge Son­der­aus­ga­ben zu berück­sich­ti­gen. Nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 Satz 1 Buchst. a) Satz 1 EStG sind Son­der­aus­ga­ben auch Bei­trä­ge zu Kran­ken­ver­si­che­run­gen, soweit die­se zur Erlan­gung eines durch das Zwölf­te Buch Sozi­al­ge­setz­buch bestimm­ten sozi­al­hil­fe­glei­chen Ver­sor­gungs­ni­veaus erfor­der­lich sind und

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Anthroposophische Mistelpräparate auf Kassenrezept

Anthro­po­so­phi­sche Mis­tel­prä­pa­ra­te auf Kas­sen­re­zept

Gesetz­li­che Kran­ken­kas­sen müs­sen anthro­po­so­phi­sche Mis­tel­prä­pa­ra­te nur bezah­len, wenn sie pal­lia­tiv ein­ge­setzt wer­den. Dage­gen besteht kein Anspruch auf der­ar­ti­ge Arz­nei­mit­tel zum Zwe­cke einer unter­stüt­zen­den Krebs­the­ra­pie. In dem hier vom Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schie­de­nen Fall lehn­te die beklag­te Betriebs­kran­ken­kas­se die Über­nah­me der Kos­ten für das anthro­po­so­phi­sche nicht ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel Isca­dor M ab. Wie bereits die

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Der Wettbewerb der Krankenversicherungen

Der Wett­be­werb der Kran­ken­ver­si­che­run­gen

Mit dem "Gesetz zur Wei­ter­ent­wick­lung der Finanz­struk­tur und der Qua­li­tät in der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung" ste­hen auf die­sem Gebiet wie­der eini­ge Neue­run­gen an. Nach­dem die Rege­lun­gen zum Qua­li­täts­in­sti­tut oder zum Schät­zer­kreis bereits die­sen Som­mer in Kraft getre­ten sind, wird ab dem Jah­res­wech­sel 2014 /​2015 die Sen­kung des all­ge­mei­nen Bei­trags­sat­zes zur gesetz­li­chen

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Wer zahlt die Einzelzimmer-Unterbringung im Krankenhaus?

Wer zahlt die Ein­zel­zim­mer-Unter­brin­gung im Kran­ken­haus?

Weder der Gesetz­ge­ber noch die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen als Kör­per­schaf­ten öffent­li­chen Rechts sind ver­fas­sungs­recht­lich ver­pflich­tet, eine sta­tio­nä­re Behand­lung in Ein­zel­zim­mern sicher­zu­stel­len. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Det­mold in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Pati­en­tin nicht Recht gege­ben, deren Unter­brin­gung im Ein­zel­zim­mer wäh­rend der Dau­er einer sta­tio­nä­ren Behand­lung ihre Kran­ken­kas­se nicht

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Ein Funk-Rauchwächter mit Lichtsignal für einen Gehörlosen

Ein Funk-Rauch­wäch­ter mit Licht­si­gnal für einen Gehör­lo­sen

Die Gefah­ren­ab­wehr und Unfall­ver­hü­tung unter­liegt nicht der Kos­ten­über­nah­me­pflicht der Kran­ken­kas­se im Rah­men des Behin­de­rungs­aus­gleich für den Lebens­be­reich der mensch­li­chen Grund­be­dürf­nis­se. Dar­un­ter fal­len auch Rauch­wäch­ter mit Licht­si­gnal. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Sach­­sen-Anhalt in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge eines Gehör­lo­sen abge­wie­sen, der die Kos­ten eines Funk-Rauch­wäch­­ters von sei­ner

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Sturz beim Toilettengang trotz Begleitung

Sturz beim Toi­let­ten­gang trotz Beglei­tung

Kommt es bei einer sturz­ge­fähr­de­ten Heim­be­woh­ne­rin bei einem beglei­te­ten Toi­let­ten­gang zu einem Ober­schen­kel­hals­bruch, besteht dann kei­ne Scha­dens­er­satz­pflicht des Heim­trä­gers, wenn die Mög­lich­keit besteht, dass der Sturz der Heim­be­woh­ne­rin nur Fol­ge eines Spon­tan­an­bruchs des Ober­schen­kel­hals­kno­chens gewe­sen ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Hamm in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Kla­ge

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Die zusätzliche Ausstattung mit einem Blindenführhund

Die zusätz­li­che Aus­stat­tung mit einem Blin­den­führ­hund

Auch wenn ein Blin­der von der Kran­ken­kas­se bereits mit einem Blin­den­langstock aus­ge­rüs­tet wor­den ist, kann ihm ein Blin­den­führ­hund zuste­hen, wenn die­ser ihm gegen­über dem Stock wesent­li­che Gebrauchs­vor­tei­le bie­tet. Mit die­ser Begrün­dung hat das Lan­des­so­zi­al­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge einer Blin­den statt­ge­ge­ben, deren Antrag auf zusätz­li­che Aus­stat­tung

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Apothekenpreise für Arzneimittel und die Zuzahlung

Apo­the­ken­prei­se für Arz­nei­mit­tel und die Zuzah­lung

Kann eine Apo­the­ke ein ver­trags­ärzt­lich ver­ord­ne­te Arz­nei­mit­tel in der auf dem Rezept ver­merk­ten Packungs­grö­ße nicht lie­fern, ist sie nach § 6 Abs. 1 Satz 1 des Rah­men­ver­tra­ges über die Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung berech­tigt (und ver­pflich­tet), die Packung aus dem nächst­klei­ne­ren Bereich abzu­ge­ben. Nach die­ser tat­säch­lich abge­ge­be­nen Anzahl und Grö­ße der Packung rich­tet sich auch die

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Gesetzliche Krankenversicherung und die Kostenerstattung wegen Systemversagens

Gesetz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung und die Kos­ten­er­stat­tung wegen Sys­tem­ver­sa­gens

Die Kos­ten einer not­wen­di­gen ambu­lan­te hyper­ba­re Sauerstoff-(HBO)-Therapie sind für Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung bei ischä­mi­schem dia­be­ti­schem Fuß­syn­drom von der Kran­ken­kas­se zu tra­gen. Für die­se Indi­ka­ti­on bedurf­te die neue Behand­lungs­me­tho­de aus­nahms­wei­se wegen Sys­tem­ver­sa­gens kei­ner posi­ti­ven Emp­feh­lung des Gemein­sa­men Bun­des­aus­schus­ses (GBA) und kei­ner Auf­nah­me in den ein­heit­li­chen Bewer­tungs­maß­stab. Damit gab das Bun­des­so­zi­al­ge­richt

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erhöhten Säumniszuschlägen auf die Beitragsrückstände freiwillig Krankenversicherter

erhöh­ten Säum­nis­zu­schlä­gen auf die Bei­trags­rück­stän­de frei­wil­lig Kran­ken­ver­si­cher­ter

Eine gesetz­li­che Kran­ken­kas­se kann auf­grund einer ent­spre­chen­den sat­zungs­mä­ßi­gen Bestim­mung von ihren frei­wil­lig ver­si­cher­ten Mit­glie­dern erhöh­te Säum­nis­zu­schlä­ge – im Streit­fall in Höhe von 5 % statt 1 % – auf die geschul­de­ten Bei­trä­ge zur frei­wil­li­gen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­lan­gen, mit denen das Mit­glied län­ger als einen Monat säu­mig ist. Rechts­grund­la­ge hier­für ist § 24 Abs

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Auch weiterhin keine rezeptfreien Medikamente auf Kassenrezept

Auch wei­ter­hin kei­ne rezept­frei­en Medi­ka­men­te auf Kas­sen­re­zept

Für das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt ist es ver­fas­sungs­recht­lich nicht zu bean­stan­den, dass der Gesetz­ge­ber nicht­ver­schrei­bungs­pflich­ti­ge Arz­nei­mit­tel aus dem Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung aus­ge­schlos­sen hat. Die Belas­tung der Ver­si­cher­ten mit Zusatz­kos­ten steht nach Ansicht des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts dabei in ange­mes­se­nem Ver­hält­nis zu dem unter ande­rem vom Gesetz­ge­ber ver­folg­ten Ziel, die Kos­ten im Gesund­heits­we­sen zu

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"Mindestmenge" zu behandelnder Frühgeborener

"Min­dest­men­ge" zu behan­deln­der Früh­ge­bo­re­ner

Die Erhö­hung der "Min­dest­men­ge" zu behan­deln­der Früh­ge­bo­re­ner mit Geburts­gewicht unter 1250 Gramm von 14 auf 30 Gebur­ten pro Jahr für Kran­ken­häu­ser ist nich­tig. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt gab zwar dem Gemein­sa­men Bun­des­aus­schuss im Aus­gangs­punkt Recht, dass die Behand­lung Früh­ge­bo­re­ner mit Geburts­ge­wicht unter 1250 Gramm eine plan­ba­re Leis­tung dar­stellt, für die er ver­fas­sungs­kon­form

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Falsche Leistungszusagen eines Krankenversicherungsmitarbeiters und die Folgen

Fal­sche Leis­tungs­zu­sa­gen eines Kran­ken­ver­si­che­rungs­mit­ar­bei­ters und die Fol­gen

Macht ein Mit­ar­bei­ter einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se fal­sche Anga­ben über den Umfang der Leis­tun­gen der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung, so haf­tet die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se gemäß § 839 BGB i.V.m. Arti­kel 34 GG wegen Amts­pflicht­ver­let­zun­gen. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall einer Klä­ge­rin ent­schie­den, der ein Mit­ar­bei­ter einer gesetz­li­chen Kran­ken­kas­se

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Verbandsumlagen des BKK-Bundesverbandes

Ver­bands­um­la­gen des BKK-Bun­des­ver­ban­des

Die Erhe­bung von Ver­bands­um­la­gen durch den BKK-Bun­­­des­­ver­­­band zum Aus­gleich von ins­ge­samt 53 Mio. € gezahl­ter finan­zi­el­ler Hil­fen für drei "not­lei­den­de" Betriebs­kran­ken­kas­sen war rechts­wid­rig. Das Bun­des­so­zi­al­ge­richt ent­schied jetzt, dass die drei Beschei­de, mit denen der BKK-Bun­­­des­­ver­­­band im Jahr 2006 von einer in Baden-Wür­t­­te­m­berg ansäs­si­gen (kla­gen­den) BKK die Zah­lung von ca 500

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Beitragsbemessungsvorschriften für freiwillig Krankenversicherte

Bei­trags­be­mes­sungs­vor­schrif­ten für frei­wil­lig Kran­ken­ver­si­cher­te

Die "Ein­heit­li­chen Grund­sät­ze zur Bei­trags­be­mes­sung frei­wil­li­ger Mit­glie­der der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) und wei­te­rer Mit­glie­der­grup­pen sowie zur Zah­lung und Fäl­lig­keit der von Mit­glie­dern selbst zu ent­rich­ten­den Bei­trä­ge" ("Bei­trags­ver­fah­rens­grund­sät­ze Selbst­zah­ler"), die der Vor­stand des GKV-Spit­zen­­ver­­ban­­des am 27. Okto­ber 2008 erließ, sind nach einem jetzt ver­kün­de­ten Urteil des Bun­des­so­zi­al­ge­richts grund­sätz­lich nicht zu bean­stan­den.

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Vollversorgung mit Arzneimitteln ohne Begrenzung auf den Festbetrag

Voll­ver­sor­gung mit Arz­nei­mit­teln ohne Begren­zung auf den Fest­be­trag

Rechts­grund­la­ge des Anspruchs gegen die Kran­ken­kas­se auf zukünf­ti­ge fest­be­trags­freie Arz­nei­mit­tel­ver­sor­gung als Natu­ral­leis­tung ist § 27 Abs 1 S 2 Nr 3, § 31 SGB V. Dar­an knüpft auch der Anspruch auf Erstat­tung der der Klä­ge­rin ent­stan­de­nen Kos­ten für die Ver­gan­gen­heit nach § 13 Abs 3 S 1 Fall 2 SGB V an (idF durch Art

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Vorläufige Krankenversicherung

Vor­läu­fi­ge Kran­ken­ver­si­che­rung

Mit der vor­läu­fi­gen Ver­pflich­tung der Kran­ken­kas­se, Leis­tun­gen der GKV zu gewäh­ren, wenn im Eil­ver­fah­ren nicht auf­ge­klärt wer­den kann, ob der Antrag­stel­ler in der Ver­gan­gen­heit gesetz­lich kran­ken­ver­si­chert gewe­sen ist, hat­te sich aktu­ell das Sozi­al­ge­richt Ham­burg zu befas­sen: Nach § 5 Abs. 1 Nr. 13 SGB V sind ver­si­che­rungs­pflich­tig Per­so­nen, die kei­nen ander­wei­ti­gen Anspruch

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Arbeitsunfähigkeit und Krankengeldanspruch

Arbeits­un­fä­hig­keit und Kran­ken­geld­an­spruch

Für die Auf­recht­erhal­tung der Pflicht­mit­glied­schaft Beschäf­tig­ter durch einen Kran­ken­geld-Anspruch am Tag nach Been­di­gung der Beschäf­ti­gung reicht es aus, dass sie am letz­ten Tag der Beschäf­ti­gung alle Vor­aus­set­zun­gen erfül­len, um spä­tes­tens mit Been­di­gung die­ses Tages einen Kran­ken­geld-Anspruch ent­ste­hen zu las­sen. So die Ent­schei­dung des Bun­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines

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Rabattgutscheine zur Mitgliederwerbung für die Krankenkasse

Rabatt­gut­schei­ne zur Mit­glie­der­wer­bung für die Kran­ken­kas­se

Trotz Kon­kur­renz der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen dür­fen die­se sich jedoch nicht alle Frei­hei­ten des Mark­tes zunut­ze machen. Vor dem Hin­ter­grund des Gebots der Zusam­men­ar­beit der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen sind zur Wer­bung von Mit­glie­dern nur sol­che Mit­tel erlaubt, die einen Bezug zur Gesund­heit auf­wei­sen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Sozi­al­ge­richt Ber­lin in dem

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Die Kostenübernahme eines Psychotherapeuten nach dem Heilpraktikergesetz

Die Kos­ten­über­nah­me eines Psy­cho­the­ra­peu­ten nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz

Es fehlt die gene­rel­le Qua­li­fi­ka­ti­on zur Aus­übung der Heil­kun­de im Bereich der Psy­cho­the­ra­pie, wenn ein The­ra­peut zwar die Erlaub­nis zur Aus­übung der Psy­cho­the­ra­pie nach dem Heil­prak­ti­ker­ge­setz besitzt – aber kei­ne Appro­ba­ti­on nach dem Psy­cho­the­ra­peu­ten­ge­setz. Daher besteht für einen Ver­si­cher­ten in der Gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung kein Anspruch auf Kos­ten­über­nah­me für eine Behand­lung

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Das Speedy-Tandem von der Krankenkasse

Das Spee­dy-Tan­dem von der Kran­ken­kas­se

Es besteht für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cher­te ein Anspruch auf Ver­sor­gung mit Hilfs­mit­teln, die erfor­der­lich sind für einen Behin­de­rungs­aus­gleich, zu dem auch das Erschlie­ßen eines gewis­sen kör­per­li­chen Frei­raums gehört. Maß­ge­bend ist dabei eine eigen­stän­di­ge Fort­be­we­gung mit dem Hilfs­mit­tel. Das ist bei Fahr­rä­dern, die als Zug­ge­rät an einen Roll­stuhl gekop­pelt wer­den (Spee­­dy-Tan­­dem) nicht

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Spitzenmedizin um jeden Preis - und die gesetzlichen Krankenkassen

Spit­zen­me­di­zin um jeden Preis – und die gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen

Ein Anspruch auf Kos­ten­er­stat­tung durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se besteht auch bei lebens­be­droh­li­chen Erkran­kun­gen nur für Leis­tun­gen aus dem gesetz­li­chen Leis­tungs­ka­ta­log, die all­ge­mein aner­kann­ten medi­zi­ni­schen Stan­dards ent­spre­chen. Ein Anspruch auf „Spit­zen­me­di­zin um jeden Preis“ besteht nicht. So die Ent­schei­dung des Hes­si­schen Lan­des­so­zi­al­ge­richts in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines an Krebs erkrank­ten

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Kostenübernahme einer Fettabsaugung

Kos­ten­über­nah­me einer Fett­ab­sau­gung

Es ist als Sys­tem­feh­ler zu bewer­ten, wenn trotz vom Sach­ver­stän­di­gen emp­foh­le­ner Behand­lung bei feh­len­der gesi­cher­ter kon­ven­tio­nel­ler Behand­lungs­me­tho­de kei­ne Kos­ten­über­nah­me durch die gesetz­li­che Kran­ken­kas­se mög­lich ist. Die­se Sys­tem­stö­rung im Leis­tungs­ka­ta­log der gesetz­li­chen Kran­ken­ver­si­che­rung ver­pflich­tet die Kran­ken­kas­se zur Über­nah­me der Behand­lungs­kos­ten, auch wenn die­se Behand­lungs­form nicht zum Leis­tungs­um­fang der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen gehört.

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