Geson­der­te Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen – brut­to oder net­to?

Bei der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen nach § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO sind § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG anzu­wen­den, so dass die Ein­künf­te nach Anwen­dung die­ser Vor­schrif­ten grund­sätz­lich "net­to" fest­zu­stel­len sind. Zuläs­sig ist aber auch, die § 3 Nr. 40, § 3c Abs. 2 EStG unter­lie­gen­den

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Kla­ge gegen die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung ver­re­chen­ba­rer Ver­lus­te – und die Kla­ge­be­fug­nis

Wer­den ver­re­chen­ba­re Ver­lus­te nach § 15b Abs. 4 Satz 5 EStG geson­dert und ein­heit­lich fest­ge­stellt, gel­ten für die Kla­ge­be­fug­nis die­sel­ben Grund­sät­ze wie für die Anfech­tung einer geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Ein­künf­te. Die Kla­ge­be­fug­nis in Bezug auf Beschei­de über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen rich­tet sich nach § 48 FGO.

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Geson­der­te Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Spen­den­vor­trags

Ein ver­blei­ben­der Spen­den­vor­trag für eine Ver­mö­gens­stockspen­de nach § 10b Abs. 1a EStG ist erst­mals zum Schluss des Ver­an­la­gungs­zeit­raums des Zuwen­dungs­jah­res geson­dert fest­zu­stel­len (§ 10b Abs. 1a Satz 4 EStG i.V.m. § 10d Abs. 4 EStG). Die­ser Bescheid hat für die nach­fol­gen­den Ein­kom­men­steu­er­be­schei­de hin­sicht­lich der tat­be­stand­li­chen Vor­aus­set­zun­gen des § 10b Abs. 1a EStG

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Geson­der­te Fest­stel­lung bei der Grund­er­werb­steu­er – und der Bewer­tungs­zeit­punkt

Gegen­stand der geson­der­ten Fest­stel­lung nach § 17 Abs. 3 GrEStG ist auch der Zeit­punkt, auf den der Grund­be­sitz der Per­so­nen­ge­sell­schaft nach § 8 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 GrEStG zu bewer­ten ist. Gehört zum Ver­mö­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ein inlän­di­sches Grund­stück und ändert sich inner­halb von fünf Jah­ren der Gesell­schaf­ter­be­stand unmit­tel­bar oder mit­tel­bar der­ge­stalt, dass

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Über­gang zur Ton­nage­ge­winn­ermitt­lung – und die Fest­stel­lung des Unter­schieds­be­trags

Ob die Vor­aus­set­zun­gen für die Wahl der Ton­nage­be­steue­rung vor­ge­le­gen haben, ist für die Fest­stel­lung des Unter­schieds­be­trags nach § 5a Abs. 4 EStG ohne Bedeu­tung, wenn für das Fol­ge­jahr erst­mals ein Bescheid über die geson­der­te und ein­heit­li­che Fest­stel­lung der Ein­künf­te auf der Grund­la­ge einer Gewinn­ermitt­lung nach § 5a Abs. 1 EStG ergan­gen ist.

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Grund­er­werb­steu­er – und die geson­der­te Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen

Der Fest­stel­lungs­be­scheid nach § 17 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GrEStG ist sowohl Grund­la­gen­be­scheid für den Bescheid über die Fest­stel­lung des Grund­be­sitz­werts als auch für den Grund­er­werb­steu­er­be­scheid. Gehört zum Ver­mö­gen einer Per­so­nen­ge­sell­schaft ein inlän­di­sches Grund­stück und ändert sich inner­halb von fünf Jah­ren der Gesell­schaf­ter­be­stand unmit­tel­bar oder mit­tel­bar der­ge­stalt, dass min­des­tens 95 vom

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Grund­er­werb­steu­er, Rück­erwerb – und die geson­der­te Fest­stel­lung des steu­er­ba­ren Vor­gangs

Die geson­der­te Fest­stel­lung des steu­er­ba­ren Vor­gangs nach § 1 Abs. 2a GrEStG hat­te nicht wegen eines Rück­erwerbs i.S. des § 16 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG zu unter­blei­ben. Die Anwen­dung des § 16 Abs. 2 Nr. 1 GrEStG ist schon des­halb aus­ge­schlos­sen, weil es an einer ord­nungs­ge­mä­ßen Anzei­ge des Erwerbs­vor­gangs fehlt (§ 16 Abs. 5 GrEStG).

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Der bestands­kräf­ti­ge Ein­kom­men­steu­er­be­scheid – und die geson­der­te Ver­lust­fest­stel­lung

Das Finanz­amt ist nicht gehin­dert, bei der mate­­ri­ell-rech­t­­lich zutref­fen­den Ermitt­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trags die "nach Absatz 2 abzieh­ba­ren Beträ­ge" (§ 10d Abs. 4 Satz 2 EStG) ohne Bin­dung an einen bestands­kräf­ti­gen Ein­kom­men­steu­er­be­scheid neu zu bestim­men und die dabei fest­ge­stell­ten mate­­ri­ell-rech­t­­li­chen Feh­ler im Rah­men der Ände­rung des Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheids zu kor­ri­gie­ren. Nach § 177 Abs.

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Ton­nage­be­steue­rung – und die geson­der­te Gewinn­fest­stel­lung

Bei der Fest­stel­lung eines Gewinns aus dem Betrieb von Han­dels­schif­fen im inter­na­tio­na­len Ver­kehr i.S. des § 5a EStG han­delt es sich um eine geson­dert fest­zu­stel­len­de Besteue­rungs­grund­la­ge. Nach § 5a Abs. 1 Satz 1 EStG ist bei einem Gewer­be­be­trieb mit Geschäfts­lei­tung im Inland der Gewinn, soweit er auf den Betrieb von Han­dels­schif­fen im

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Geson­der­te Fest­stel­lung des ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trags – und Bin­dungs­wir­kung der Fest­stel­lung

Ist der Ein­kom­men­steu­er­be­scheid des Ver­lust­ent­ste­hungs­jah­res bestands­kräf­tig und berück­sich­tigt er kei­nen Ver­lust, ist der erst­ma­li­ge Erlass eines Fest­stel­lungs­be­scheids über den ver­blei­ben­den Ver­lust­vor­trag nach § 10d Abs. 4 Satz 4 EStG i.d.F. des JStG 2010 nur zuläs­sig, soweit eine Kor­rek­tur die­ses Steu­er­be­scheids nach den Vor­schrif­ten der Abga­ben­ord­nung hin­sicht­lich der bei der Ermitt­lung des Gesamt­be­trags

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Der per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­ter einer KGaA – und die geson­der­te Fest­stel­lung sei­nes Gewinn­an­teils

Hin­sicht­lich des Gewinn­an­teils per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter einer KGaA ist eine geson­der­te Fest­stel­lung erfor­der­lich. Ein Fest­stel­lungs­ver­fah­ren nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO ist bereits dann durch­zu­füh­ren, wenn zwei­fel­haft ist, ob die hier­für erfor­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen. Letz­te­res ergibt sich dar­aus, dass die Ent­schei­dung über das Erfor­der­nis oder Nicht­er­for­der­nis einer geson­der­ten Fest­stel­lung

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Die ver­bind­li­che Zusa­ge des Finanz­am­tes – und der Umfang ihrer Bin­dungs­wir­kung

Eine ver­bind­li­che Zusa­ge des Finanz­amt ent­fal­tet Bin­dungs­wir­kung nur zuguns­ten, nicht zulas­ten des Steu­er­pflich­ti­gen. Betrifft sie eine ein­heit­li­che und geson­der­te Fest­stel­lung, so kön­nen sich die anfech­tungs­be­rech­tig­ten Fest­stel­lungs­be­tei­lig­ten grund­sätz­lich nur ein­ver­nehm­lich auf sie beru­fen. Geschieht dies nicht, so ent­fällt die Bin­dungs­wir­kung auch dann, wenn sich ein­zel­ne Fest­stel­lungs­be­tei­lig­te unter Ver­stoß gegen ihre gesell­schafts­recht­li­che

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Freie Mit­ar­beit in aus­wär­ti­ger Steu­er­be­ra­tungs­pra­xis – und die ört­li­che Zustän­dig­keit des Finanz­am­tes

Nach §§ 179 Abs. 1, 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. b AO sind die Ein­künf­te aus frei­be­ruf­li­cher Tätig­keit im Wege geson­der­ter Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen fest­zu­stel­len, wenn das für die geson­der­te Fest­stel­lung zustän­di­ge Finanz­amt nicht auch für die Steu­ern vom Ein­kom­men zustän­dig ist. Die­se Vor­aus­set­zung ist im Fal­le von Ein­künf­ten aus selb­stän­di­ger

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Zustän­dig­keit zur geson­der­ten Fest­stel­lung frei­be­ruf­li­cher Ein­künf­te bei spä­te­rer Ver­le­gung des Tätig­keits­orts

Grund­sätz­lich ist für die Steu­ern vom Ein­kom­men natür­li­cher Per­so­nen gemäß § 19 Abs. 1 Satz 1 AO das Finanz­amt ört­lich zustän­dig, in des­sen Bezirk der Steu­er­pflich­ti­ge sei­nen Wohn­sitz oder gewöhn­li­chen Auf­ent­halt hat. Maß­geb­lich für die Bestim­mung der Zustän­dig­keit ist inso­weit der Zeit­punkt der Ver­an­la­gung bzw. des Ver­wal­tungs­han­delns . Geht die ört­li­che Zustän­dig­keit

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Fest­stel­lungs­ver­jäh­rung bei Abga­be einer for­mal

Gemäß § 181 Abs. 1 Satz 1 AO gel­ten die Vor­schrif­ten über die Durch­füh­rung der Besteue­rung sinn­ge­mäß für die geson­der­te Fest­stel­lung. Nach Satz 2 der Vor­schrift ist Steu­er­erklä­rung i.S. des § 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO die Erklä­rung zur geson­der­ten Fest­stel­lung. Gemäß den §§ 181 Abs. 1 Satz 1, 170 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 AO

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Inhalts­adres­sat von Fest­stel­lungs­be­schei­den bei dop­pel­stö­cki­gen Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten

Sowohl Fest­stel­lungs­be­schei­de nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO als auch die Beschei­de zur Fest­stel­lung von Besteue­rungs­grund­la­gen gemäß § 180 Abs. 5 Nr. 1 AO (hier: § 2a Abs. 4 Nr. 2 EStG 1997 i.d.F. des StBereinG) sind nicht an die Per­so­nen­ge­sell­schaft selbst, son­dern an die an ihr betei­lig­ten Gesell­schaf­ter (Mit­un­ter­neh­mer) zu rich­ten. Ein

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