Arglist des Versicherungsnehmers - und die Belehrungspflicht des Versicherers

Arg­list des Ver­si­che­rungs­neh­mers – und die Beleh­rungs­pflicht des Versicherers

Ein Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ist selbst dann, wenn es über die mög­li­chen Fol­gen von Falsch­an­ga­ben nicht aus­rei­chend belehrt hat, zum Rück­tritt vom Ver­si­che­rungs­ver­trag berech­tigt, wenn der Ver­si­che­rungs­neh­mer oder der für ihn han­deln­de Mak­ler arg­lis­tig fal­sche Anga­ben im Antrag gemacht hat. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall stell­te der Klä­ger, der zuvor

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Falsch beantwortete Gesundheitsfragen beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Falsch beant­wor­te­te Gesund­heits­fra­gen beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Bei falsch beant­wor­te­ten Gesund­heits­fra­gen besteht kein Anspruch auf Leis­tun­gen aus der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung, der Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rer kann auf­grund der falsch beant­wor­te­ter Gesund­heits­fra­gen den Ver­si­che­rungs­ver­trag wegen arg­lis­ti­ger Täu­schung anfech­ten. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Karls­ru­he ent­schie­de­nen Fall bean­trag­te der Klä­ger, von Beruf Bau­schlos­ser und Lager­ar­bei­ter, im Janu­ar 2001 bei der Beklag­ten eine Berufsunfähigkeitsversicherung.

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Verschwiegene Erkrankungen bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Ver­schwie­ge­ne Erkran­kun­gen bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Wer­den beim Abschluss einer Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung objek­tiv fal­sche Anga­ben im Antrag gemacht und Erkran­kun­gen ver­schwie­gen, hat der Ver­si­che­rungs­neh­mer kei­nen Anspruch auf die Berufs­un­fä­hig­keits­ren­te. So das Land­ge­richt Coburg in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers, des­sen Ver­si­che­rung wegen der ver­schwie­ge­nen Vor­er­kran­kun­gen den Rück­tritt erklär­te und den Ver­trag ange­foch­ten hat. Im Febru­ar 2007

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Leistungspflicht bei Berufsunfähigkeitsversicherung

Leis­tungs­pflicht bei Berufsunfähigkeitsversicherung

Unter einer Gesund­heits­stö­rung ver­steht man kei­nen ver­ein­zel­ten erhöh­ten Blut­wert. Die­ser kann nur ein Para­me­ter bei der Dia­gno­se von Krank­hei­ten sein. Erst bei der Dia­gno­se einer Krank­heit oder beim Auf­tre­ten von Beschwer­den, die den Ver­dacht auf das Vor­lie­gen einer behand­lungs­be­dürf­ti­gen Krank­heit begrün­den, liegt nach dem all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauch eine Gesund­heits­stö­rung vor. Wer­den beim

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Anfechtung einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Anfech­tung einer Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men kann eine bei ihm abge­schlos­se­ne Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung anfech­ten, wenn im Ver­si­che­rungs­an­trag Erkran­kun­gen ver­schwie­gen wer­den. Dies gilt auch dann, wenn der Gesund­heits­fra­ge­bo­gen von dem Ver­si­che­rungs­agen­ten aus­ge­füllt wird, der dabei nicht alle Anga­ben des Ver­si­che­rungs­neh­mers über­nimmt. In dem hier vom Ober­lan­des­ge­richt Bam­berg ent­schie­de­nen Fall schloss der Ehe­mann auch zu Guns­ten seiner

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