Raub, Gewalt, Drohung - und der Finalzusammenhang

Raub, Gewalt, Dro­hung – und der Final­zu­sam­men­hang

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung muss zwi­schen der Dro­hung mit oder dem Ein­satz von Gewalt und der Weg­nah­me beim Raub eine fina­le Ver­knüp­fung bestehen; Gewalt oder Dro­hung müs­sen das Mit­tel zur Ermög­li­chung der Weg­nah­me sein. An einer sol­chen Ver­knüp­fung fehlt es, wenn eine Nöti­gungs­hand­lung nicht zum Zwe­cke der Weg­nah­me vor­ge­nom­men wird, son­dern

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Vergewaltigung - und ein

Ver­ge­wal­ti­gung – und ein "Kli­ma der Gewalt"

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs kön­nen auch frü­he­re Dro­hun­gen wie frü­he­re Miss­hand­lun­gen eine in die Tat­ge­gen­wart fort­wir­ken­de Droh­wir­kung ent­fal­ten. Das das Aus­nut­zen eines "Kli­mas der Gewalt" erfüllt aber nur dann die Vor­aus­set­zun­gen einer sexu­el­len Nöti­gung oder Ver­ge­wal­ti­gung im Sin­ne von § 177 StGB aF, wenn durch eine aus­drück­li­che oder

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Raub - und die finale Verknüpfung zwischen Gewalt und Wegnahme

Raub – und die fina­le Ver­knüp­fung zwi­schen Gewalt und Weg­nah­me

Nach stän­di­ger Recht­spre­chung muss zwi­schen der Dro­hung mit oder dem Ein­satz von Gewalt und der Weg­nah­me beim Raub eine fina­le Ver­knüp­fung bestehen; Gewalt oder Dro­hung müs­sen das Mit­tel zur Ermög­li­chung der Weg­nah­me sein. An einer sol­chen Ver­knüp­fung fehlt es, wenn eine Nöti­gungs­hand­lung nicht zum Zwe­cke der Weg­nah­me vor­ge­nom­men wird, son­dern

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Raub - und die fortwirkende Gewalt

Raub – und die fort­wir­ken­de Gewalt

§ 249 StGB setzt vor­aus, dass die ein­ge­setz­te Gewalt oder Dro­hung Mit­tel gera­de zur Ermög­li­chung der Weg­nah­me ist. Folgt die Weg­nah­me der Anwen­dung der Nöti­gungs­mit­tel zu ande­ren Zwe­cken nur zeit­lich nach, ohne dass die­se fina­le Ver­knüp­fung besteht, so schei­det ein Schuld­spruch wegen Rau­bes aus. Zwar genügt es, wenn die zunächst

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Schwerer Raub - Schläge gegen den Kopf und die Frage des Vorsatzes

Schwe­rer Raub – Schlä­ge gegen den Kopf und die Fra­ge des Vor­sat­zes

§ 250 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. b StGB setzt zumin­dest beding­ten Vor­satz des Täters in Bezug auf den Ein­tritt der kon­kre­ten Gefahr des Todes vor­aus1. Es ver­steht sich indes weder von selbst, dass der Ange­klag­te die Mög­lich­keit erkann­te, den Geschä­dig­ten durch die "hef­ti­gen Schlä­ge gegen Ober­kör­per und Kopf" in kon­kre­te Lebens­ge­fahr gebracht

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