Ins Industriegebiet oder ins Gewerbegebiet?

Ins Indus­trie­ge­biet oder ins Gewer­be­ge­biet?

Nach § 9 Abs. 1 BauN­VO die­nen Indus­trie­ge­bie­te aus­schließ­lich der Unter­brin­gung von Gewer­be­be­trie­ben, und zwar über­wie­gend sol­cher Betrie­be, die in ande­ren Bau­ge­bie­ten unzu­läs­sig sind. Im Kon­text mit § 8 Abs. 1 BauN­VO, wonach Gewer­be­ge­bie­te vor­wie­gend der Unter­brin­gung von nicht erheb­lich beläs­ti­gen­den Gewer­be­ge­bie­ten die­nen, ergibt sich aus § 9 Abs. 1 BauN­VO, dass die Zweck­be­stim­mung eines Indus­trie­ge­biets

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Straßenbaubeiträge - und der gebietsbezogene Artzuschlag

Stra­ßen­bau­bei­trä­ge – und der gebiets­be­zo­ge­ne Art­zu­schlag

Die Beschrän­kung des gebiets­be­zo­ge­nen Art­zu­schla­ges in einer Stra­ßen­aus­bau­bei­trag­sat­zung auf Grund­stü­cke in (fest­ge­setz­ten oder fak­ti­schen) Gewer­be­ge­bie­ten nach § 8 BauN­VO, Indus­trie­ge­bie­ten nach § 9 BauN­VO, Kern­ge­bie­ten nach § 7 BauN­VO oder in sons­ti­gen Son­der­ge­bie­ten nach § 11 BauN­VO ist eben­so zuläs­sig, wie der Ansatz eines gegen­über dem nut­zungs­be­zo­ge­nen Art­zu­schlag erhöh­ten Ver­viel­fäl­ti­gers. Eine Maß­stabs­re­ge­lung, die

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Flüchtlingsunterkunft im Gewerbegebiet

Flücht­lings­un­ter­kunft im Gewer­be­ge­biet

Im Gewer­be­ge­biet in Köln-Löve­­nich dür­fen nach einer Ent­schei­dung des Ober­ver­wal­tungs­ge­richts des Lan­des Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len vor­läu­fig Flücht­lin­ge unter­ge­bracht wer­den. Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt in Müns­ter hat die Anträ­ge auf Gewäh­rung vor­läu­fi­gen Rechts­schut­zes abge­lehnt, die zwei benach­bar­te Gewer­be­be­trie­be gestellt hat­ten, und damit die gegen­tei­li­gen erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dun­gen des Ver­wal­tungs­ge­richts Köln geän­dert. Die Gewer­be­be­trie­be hat­ten sich gegen

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Auswirkungen eines weiteren Bordells auf ein Gewerbegebiet

Aus­wir­kun­gen eines wei­te­ren Bor­dells auf ein Gewer­be­ge­biet

Ist bei der Zulas­sung eines wei­te­ren Bor­dell­stand­orts in einem Gewer­be­ge­biet mit einer gebiets­un­ver­träg­li­chen Kon­zen­tra­ti­on des Sex­ge­wer­bes zu rech­nen, kann die Ansied­lung unzu­läs­sig sein. So hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Neu­stadt in dem hier vor­lie­gen­den Fall eines Klä­gers ent­schie­den, der ein wei­te­res Bor­dell im Gewer­be­ge­biet „Alte Rhein­häu­ser Wei­de” in Spey­er errich­ten woll­te. Der

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Nutzungsuntersagung eines bordellartigen Betriebes

Nut­zungs­un­ter­sa­gung eines bor­dell­arti­gen Betrie­bes

Ein bor­dell­arti­ger Betrieb kann in einem fak­ti­schen Gewer­be­ge­biet zuge­las­sen wer­den, wenn von ihm kei­ne Beläs­ti­gun­gen oder Stö­run­gen aus­ge­hen, die im Bau­ge­biet selbst oder in des­sen Umge­bung unzu­mut­bar sind und er gegen­über der Nachbbaschaft nicht rück­sichts­los ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ver­wal­tungs­ge­rich Karls­ru­he in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Unter­sa­gungs­ver­fü­gung

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4 Fachmärkte oder ein Einkaufszentrum

4 Fach­märk­te oder ein Ein­kaufs­zen­trum

Grund­sätz­lich sind meh­re­re Fach­märk­te unte­r­ei­nem Dach mit einer Ver­kaufs­flä­che von jeweils weni­ger als 800 m² grund­sätz­lich in einem Gewer­be­ge­biet zuläs­sig, aber nach der Vor­schrift des § 11 Abs. 3 Bau­nut­zungs­ver­ord­nung kön­nen­groß­flä­chi­ge Ein­zel­han­dels­be­trie­be und Ein­kaufs­zen­tren nur in sog. Son­der­ge­bie­ten ver­wirk­licht wer­den. Vier Fach­märk­te unter einem Dach sind als Enkaufs­zen­trum zu qua­li­fi­zie­ren. Mit

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