Gewerbliche Einkünfte - und der Ermäßigungshöchstbetrag bei Zusammenveranlagung

Gewerb­li­che Ein­künf­te – und der Ermä­ßi­gungs­höchst­be­trag bei Zusam­men­ver­an­la­gung

Bei der Ermitt­lung des Ermä­ßi­gungs­höchst­be­trags nach § 35 EStG ist kei­ne quel­len­be­zo­ge­ne Betrach­tung anzu­stel­len. Inner­halb einer Ein­kunfts­art sind somit posi­ti­ve und nega­ti­ve Ergeb­nis­se aus ver­schie­de­nen Quel­len zu sal­die­ren . Bei Ehe­gat­ten sind posi­ti­ve Ein­künf­te des einen Ehe­gat­ten nicht mit nega­ti­ven Ein­künf­ten des ande­ren aus der glei­chen Ein­kunfts­art zu ver­rech­nen. Nach

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Umwandlung einer Organgesellschaft in eine Personengesellschaft - und die Gewerbesteueranrechnung für Veräußerungsgewinne

Umwand­lung einer Organ­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Gewer­be­steu­er­an­rech­nung für Ver­äu­ße­rungs­ge­win­ne

Die im Anschluss an die Umwand­lung einer Organ­ge­sell­schaft in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft erziel­ten und mit Gewer­be­steu­er belas­te­ten Ver­­äu­­ße­­rungs- und Auf­ga­be­ge­win­ne unter­lie­gen der Steu­er­ermä­ßi­gung des § 35 Abs. 2 EStG. Nach § 35 Abs. 1 EStG ermä­ßigt sich die um sons­ti­ge Steu­er­ermä­ßi­gun­gen mit Aus­nah­me der §§ 34f und 34g EStG ver­min­der­te tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er, soweit

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Anrechnung ausländischer Steuern und das EU-Recht

Anrech­nung aus­län­di­scher Steu­ern und das EU-Recht

Der Bun­des­fi­nanz­hof hat dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on die Rechts­fra­ge vor­ge­legt, ob die Rege­lun­gen in § 34c EStG über die Anrech­nung aus­län­di­scher Steu­ern auf die fest­ge­setz­te deut­sche Ein­kom­men­steu­er in Ein­klang mit den uni­ons­recht­li­chen Dis­­kri­­mi­­nie­­rungs- und Beschrän­kungs­ver­bo­ten steht. Dem Gerichts­hof der Euro­päi­schen Uni­on wird die fol­gen­de Rechts­fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt: Steht

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Verfall von Anrechnungsüberhängen

Ver­fall von Anrech­nungs­über­hän­gen

Wie der Bun­des­fi­nanz­hof jetzt ent­schie­den hat, kann ein Steu­er­ermä­ßi­gungs­be­trag gemäß § 35 Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG) nicht bean­sprucht wer­den, wenn der Steu­er­pflich­ti­ge auf­grund eines Ver­lust­ab­zugs gemäß § 10d EStG kei­ne tarif­li­che Ein­kom­men­steu­er schul­det, obwohl er gleich­zei­tig mit Gewer­be­steu­er belas­tet ist.

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