Die auf 0 € lau­ten­den Gewer­be­steu­er­mess­be­schei­de – und die Beschwer

Die Gewer­be­trei­ben­de ist durch die auf 0 € lau­ten­den, geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lungs­be­schei­de beschwert, wenn die Fest­stel­lung einer unzu­tref­fen­den Ein­kunfts­art eine Rechts­ver­let­zung i.S. des § 40 Abs. 2 FGO dar­stellt . Dabei ist nicht zu ermit­teln, wie sich die Ein­kom­men­steu­er der Gesell­schaf­ter der GbR durch die von ihnen begehr­te Ände­rung der Ein­kunfts­art

Lesen

Gewer­be­steu­er­mess­be­schei­de – und die Kla­ge­be­fug­nis der Gemein­den

Gegen Gewer­be­steu­er­mess­be­schei­de steht den Gemein­den grund­sätz­lich kei­ne Kla­ge­be­fug­nis zu. Die Fra­ge, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen eine Gemein­de in ihrer Eigen­schaft als Gewer­be­steu­er­be­rech­tig­te nach § 40 Abs. 3 FGO befugt ist, wegen der Fest­set­zung eines Gewer­be­steu­er­mess­be­trags Kla­ge zu erhe­ben, ist in der Recht­spre­chung des BFH geklärt. Dabei kann dahin­ge­stellt blei­ben, ob eine Gemein­de

Lesen

Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid – und die Bin­dungs­wir­kung des Gewer­be­steu­er­mess­be­scheids

Der Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid des Erhe­bungs­zeit­raums, auf des­sen Ende der vor­trags­fä­hi­ge Fehl­be­trag nach § 10a GewStG geson­dert fest­zu­stel­len ist, ist für den Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid die­ses Erhe­bungs­zeit­raums kein Grund­la­gen­be­scheid i.S. des § 171 Abs. 10 AO, soweit das Merk­mal der sach­li­chen Steu­er­pflicht für die Beur­tei­lung des Merk­mals der Unter­neh­mens­iden­ti­tät von Bedeu­tung ist. Im Ver­lust­fest­stel­lungs­ver­fah­ren

Lesen

Auf­he­bung des Ein­kom­men­steu­er­be­schei­des – und kei­ne Fol­gen für den Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid

Nach § 35b Abs. 1 GewStG ist der Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid oder Ver­lust­fest­stel­lungs­be­scheid von Amts wegen auf­zu­he­ben oder zu ändern, wenn der Ein­kom­men­steu­er­be­scheid, der Kör­per­schaft­steu­er­be­scheid oder ein Fest­stel­lungs­be­scheid auf­ge­ho­ben oder geän­dert wer­den und die Auf­he­bung oder Ände­rung den Gewinn aus Gewer­be­be­trieb berührt. Die­se Rege­lung bezweckt, unnö­ti­ge Dop­pel­ver­fah­ren zu ver­mei­den. Der Steu­er­pflich­ti­ge soll sich

Lesen

Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid – und die Steu­er­hin­ter­zie­hung

In einem unrich­ti­gen Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid kann ein nicht gerecht­fer­tig­ter Steu­er­vor­tei­le im Sin­ne des § 370 Abs. 1 AO lie­gen. Ein unrich­ti­ger Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid stellt eben­so wie ein unrich­ti­ger Fest­stel­lungs­be­scheid zur ein­heit­li­chen und geson­der­ten Fest­stel­lung des Gewinns nach § 180 AO und die Fest­stel­lung eines zu hohen vor­trags­fä­hi­gen Gewer­be­ver­lus­tes nach § 10a GewStG nicht

Lesen

Ein­heit­li­cher Gewer­be­be­trieb – und der Rechts­schutz

Behan­delt das Finanz­amt zwei Kiosk­be­trie­be als ein­heit­li­chen Gewer­be­be­trieb und erlässt nur einen Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid, kann der Inha­ber der Kios­ke hier­ge­gen nur ein­mal Ein­spruch ein­le­gen und Kla­ge erhe­ben mit der Begrün­dung, der Steu­er­ge­gen­stand sei unrich­tig bestimmt. Nach § 2 Abs. 1 GewStG bil­det jeder ste­hen­de Gewer­be­be­trieb einen Steu­er­ge­gen­stand der Gewer­be­steu­er. Unter­hält ein Unter­neh­mer gleich­zei­tig

Lesen

Anrech­nung aus­län­di­scher Quel­len­steu­er auf die deut­sche Gewer­be­steu­er

Für die Anrech­nung aus­län­di­scher Quel­len­steu­er auf die deut­sche Gewer­be­steu­er auf­grund eines Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens ist das Finanz­amt und nicht die Gemein­de zustän­dig. Die Fra­ge der Anre­chen­bar­keit der (hier: kana­di­schen) Quel­len­steu­er fällt in die aus­schließ­li­che Zustän­dig­keit des Finanz­am­tes fällt, das den Steu­er­mess­be­trag nach § 11 GewStG i.V.m. § 22 Abs. 1, § 18

Lesen

Ablauf­hem­mung im Gewer­be­steu­er­ver­fah­ren

Die Ablauf­hem­mung des § 171 Abs. 14 AO ist auf den Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid als Grund­la­gen­be­scheid weder unmit­tel­bar noch sinn­ge­mäß anwend­bar. Der gemäß § 181 Abs. 5 Satz 2 AO erfor­der­li­che Hin­weis dient nicht nur der Begrün­dung, son­dern hat Rege­lungs­cha­rak­ter. Nach § 171 Abs. 14 AO endet die Fest­set­zungs­frist für einen Steu­er­an­spruch nicht, soweit

Lesen

Die mit­ar­bei­ten­de Zahn­arzt­frau

Die sozi­al- und arbeits­recht­li­che Ein­ord­nung hat für die steu­er­recht­li­che Beur­tei­lung, ob eine selb­stän­di­ge oder unselb­stän­di­ge Tätig­keit vor­liegt, kei­ne Bin­dungs­wir­kung. Der steu­er­li­che Arbeit­neh­mer­be­griff ist eigen­stän­di­ger Natur und nach den für das Steu­er­recht maß­ge­ben­den Grund­sät­zen aus­zu­le­gen. Mit die­ser Begrün­dung hat das Finanz­ge­richt Rhein­­land-Pfalz in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Kla­ge der Frau

Lesen

Streit­wert in Gewer­be­steu­er­sa­chen

Streit­wer­te für die Streit­ge­gen­stän­de "Gewer­be­steu­er­mess­be­schei­de" sind auf der Grund­la­ge des § 52 Abs. 1 GKG nach der Dif­fe­renz zwi­schen fest­ge­setz­tem und begehr­tem Steu­er­mess­be­trag, ver­viel­fäl­tigt mit dem für das jewei­li­ge Jahr gel­ten­den Hebe­satz der zustän­di­gen Gemein­de, zu ermit­teln . Ein Bescheid über die Fest­stel­lung des vor­trags­fä­hi­gen Gewer­be­ver­lusts (§ 10a GewStG) ist nicht

Lesen

Inhalt­li­che Bestimmt­heit von Gewer­be­steu­er­mess­be­schei­den bei meh­re­ren Betrie­ben

Gemäß § 119 Abs. 1 AO muss ein Ver­wal­tungs­akt –gemäß § 155 Abs. 1 Satz 2 i.V.m. § 184 Abs. 1 AO auch ein Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid– inhalt­lich hin­rei­chend bestimmt sein. Ein inhalt­lich nicht hin­rei­chend bestimm­ter Ver­wal­tungs­akt kann in der Regel nicht wirk­sam wer­den, weil er kei­nen voll­zieh­ba­ren Inhalt hat . Bei Per­so­nen­steu­ern gehört die

Lesen

Bestim­mung der hebe­be­rech­tig­ten Gemein­de im Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid

Ein Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid ent­fal­tet kei­ne Bin­dungs­wir­kung für den Gewer­be­steu­er­be­scheid hin­sicht­lich der Bestim­mung der hebe­be­rech­tig­ten Gemein­de. In der Recht­spre­chung des Bun­des­fi­nanz­hofs ist geklärt, dass das Finanz­amt in einem Gewer­be­steu­er­mess­be­scheid nicht mit bin­den­der Wir­kung für den Gewer­be­steu­er­be­scheid auch die hebe­be­rech­tig­te Gemein­de bestimmt. Die­se Bestim­mung ist als mate­­ri­ell-rech­t­­li­che Vor­aus­set­zung viel­mehr eigen­stän­dig beim Erlass des

Lesen

Rechts­mit­tel­be­fug­nis eines Nicht­be­tei­lig­ten

Zur Ein­le­gung eines Rechts­mit­tels (Revi­si­on, Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de) ist zwar nur der­je­ni­ge berech­tigt, der in der Vor­in­stanz am Ver­fah­ren betei­ligt (vgl. § 57 FGO) war. Maß­ge­bend ist inso­weit grund­sätz­lich die tat­säch­li­che Betei­li­gung, so dass auch sol­che Per­so­nen nicht zur Ein­le­gung eines Rechts­mit­tels berech­tigt sind, die am Ver­fah­ren der Vor­in­stanz hät­ten betei­ligt wer­den

Lesen

Scha­dens­er­satz wegen ver­schus­sel­ter Gewer­be­steu­er

Eine Gemein­de kann weder gestützt auf den all­ge­mei­nen Fol­gen­be­sei­ti­gungs­an­spruch noch nach den Grund­sät­zen über die sinn­ge­mä­ße Anwen­dung des ver­trag­li­chen Schuld­rechts auf öffen­t­­lich-rech­t­­li­che Son­der­be­zie­hun­gen ver­lan­gen, dass das Land Baden-Wür­t­­te­m­berg als Trä­ger der Finanz­ver­wal­tung für einen Gewer­be­steu­er­aus­fall Ersatz leis­tet, der infol­ge eines dem Finanz­amt im Gewer­be­steu­er­mess­ver­fah­ren unter­lau­fe­nen Feh­lers ent­stan­den ist. Ver­wal­tungs­ge­richts­hof Baden-Wür­t­­te­m­berg,

Lesen