Ein­künf­te aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft

Ein­künf­te aus ruhen­dem Gewer­be­be­trieb stel­len ori­gi­när gewerb­li­che Ein­künf­te dar. Ruht der Gewer­be­be­trieb einer Per­so­nen­ge­sell­schaft, kann die­se schon des­halb kei­ne gewerb­lich gepräg­te Gesell­schaft i.S. des § 15 Abs. 3 Nr. 2 EStG sein. Gemäß § 179 Abs. 1 i.V.m. § 180 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 Buchst. a AO wer­den ein­­kom­­men- und kör­per­schaft­steu­er­pflich­ti­ge Ein­künf­te geson­dert und

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Gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten – und die Unter­neh­mens­iden­ti­tät

Auch bei einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft (§ 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 1 EStG) ist die Unter­neh­mens­iden­ti­tät Vor­aus­set­zung des Abzugs des Gewer­be­ver­lus­tes nach § 10a GewStG. Die Unter­neh­mens­iden­ti­tät kann des­halb feh­len, wenn eine Per­so­nen­ge­sell­schaft zunächst ori­gi­när gewerb­lich tätig ist, anschlie­ßend Ein­künf­te aus Gewer­be­be­trieb kraft gewerb­li­cher Prä­gung erzielt und dabei Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen hin­sicht­lich einer

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Gewerb­lich gepräg­te Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die sach­li­che Gewer­be­steu­er­pflicht

Besteue­rungs­grund­la­ge für die Gewer­be­steu­er ist der Gewer­be­er­trag (§ 6 GewStG); maß­ge­bend ist dabei der Gewer­be­er­trag, der in dem Erhe­bungs­zeit­raum bezo­gen wor­den ist, für den der Steu­er­mess­be­trag (§ 14 GewStG) fest­ge­setzt wird (§ 10 Abs. 1 GewStG). Erhe­bungs­zeit­raum ist nach § 14 Satz 1 GewStG grund­sätz­lich das Kalen­der­jahr. Besteht die Gewer­be­steu­er­pflicht jedoch nicht wäh­rend

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Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen – oder doch schon der Beginn einer gewerb­li­chen Tätig­keit?

Mit Ein­künf­te­er­zie­lungs­ab­sicht unter­nom­me­ne ver­mö­gens­ver­wal­ten­de Tätig­kei­ten einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft stel­len kei­ne blo­ßen Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen einer wer­ben­den ori­gi­när gewerb­li­chen Tätig­keit, son­dern eine eigen­stän­di­ge wer­ben­de Tätig­keit dar, wenn sie das Maß des­sen über­schrei­ten, was zur Auf­nah­me der ori­gi­när gewerb­li­chen Tätig­keit erfor­der­lich und üblich ist. Hand­lun­gen, die kei­ne blo­ßen Vor­be­rei­tungs­hand­lun­gen eines spä­te­ren Schiffs­be­triebs dar­stel­len,

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Betei­li­gungs­er­trä­ge gemein­nüt­zi­ger Kör­per­schaf­ten

Betei­ligt sich eine gemein­nüt­zi­ge Stif­tung an einer gewerb­lich gepräg­ten ver­mö­gens­ver­wal­ten­den Per­so­nen­ge­sell­schaft, unter­hält sie auch dann kei­nen wirt­schaft­li­chen Geschäfts­be­trieb, wenn die Per­so­nen­ge­sell­schaft zuvor ori­gi­när gewerb­lich tätig war . Nach § 14 AO ist ein wirt­schaft­li­cher Geschäfts­be­trieb eine selb­stän­di­ge nach­hal­ti­ge Tätig­keit, durch die Ein­nah­men und ande­re wirt­schaft­li­che Vor­tei­le erzielt wer­den und die

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Ver­lust­zu­rech­nung bei der GmbH & Co. KG – Nieß­brauch­vor­be­halt und die Mit­un­ter­neh­merstel­lung

Für die Zurech­nung der Ver­lus­te im Rah­men der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der gewerb­li­chen Ein­künf­te einer ori­gi­när gewerb­lich täti­gen oder einer gewerb­lich gepräg­ten Per­so­nen­ge­sell­schaft ist erfor­der­lich, dass der Ver­lust­tra­gen­de als Mit­un­ter­neh­mer anzu­se­hen ist. Die Mit­un­ter­neh­merstel­lung der Kom­man­di­tis­ten ergibt sich dar­aus, dass sie Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve ent­fal­ten kön­nen und Mit­un­ter­neh­mer­ri­si­ko tra­gen. Die Mit­un­ter­neh­mer­initia­ti­ve

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Nieß­brauchs­vor­be­halt – und die Ver­lust­zu­rech­nung bei der GmbH & Co. KG

Ob die auf einen mit einem Nieß­brauch belas­te­ten Gesell­schafts­an­teil ent­fal­len­den Ver­lus­te dem Gesell­schaf­ter oder dem Nieß­brau­cher zuzu­rech­nen sind, rich­tet sich grund­sätz­lich danach, wer die Ver­lus­te nach den ver­trag­li­chen Abre­den wirt­schaft­lich zu tra­gen hat. Die Ver­lus­te wer­den in der Regel immer dann dem Nieß­brau­cher zuge­rech­net, wenn in dem Ver­trag über die

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