Ein­nah­men aus Bank­gut­ha­ben – und ihre steu­er­li­che Zuord­nung

Für die steu­er­li­che Zuord­nung der Ein­nah­men und der ent­stan­de­nen Aus­ga­ben ist von Bedeu­tung, ob die Bank­gut­ha­ben des Ange­klag­ten zu den Tat­zei­ten Teil sei­nes Pri­vat­ver­mö­gens und die Wert­pa­pier­käu­fe eine pri­va­te Ver­mö­gens­an­la­ge waren (bzw. gewor­den waren), die Zins­er­trä­ge damit Ein­künf­te aus Kapi­tal­ver­mö­gen sind, oder ob der Ver­mö­gens­stock in Gestalt der strei­ti­gen Wert­pa­pie­re

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Die teil­wei­se betrieb­lich genutz­te Dop­pel­ga­ra­ge – und das gewill­kür­te Betriebs­ver­mö­gen

Hin­sicht­lich der Zuord­nung zum Betriebs­ver­mö­gen ist bei selb­stän­di­gen Gebäu­de­tei­len auf den Raum als Gan­zes abzu­stel­len. Hat die Dop­pel­ga­ra­ge nach den Grund­sät­zen, die für die bilanz­steu­er­recht­li­che Auf­tei­lung von Gebäu­den mit unter­schied­li­chen Nut­zun­gen gel­ten, nicht zum not­wen­di­gen Betriebs­ver­mö­gen des Unter­neh­mers gehört, setzt die Rea­li­sie­rung eines Ent­nah­me­ge­winns vor­aus, dass die Dop­pel­ga­ra­ge Teil des

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Betriebs­fahr­zeug – und die hal­be Dop­pel­ga­ra­ge als Betriebs­ver­mö­gen?

Für die Prü­fung, ob eine Gara­ge Neben­ge­bäu­de des Wohn­ge­bäu­des ist oder nicht, ist es grund­sätz­lich uner­heb­lich, ob der in der Gara­ge unter­ge­stell­te PKW von einem Gewer­be­trei­ben­den oder selbst­stän­dig Täti­gen für Fahr­ten zu sei­nem Betrieb, von einem Arbeit­neh­mer für Fahr­ten zur Arbeits­stät­te oder von einem nicht beruf­lich Täti­gen aus­schließ­lich für Pri­vat­fahr­ten

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Ver­bil­ligt ver­mie­te­te Woh­nun­gen als gewill­kür­tes Betriebs­ver­mö­gen

Wird ein Gewer­be­be­trieb als Gan­zes ver­pach­tet, so kann der Ver­päch­ter erklä­ren, ob er den Vor­gang als Betriebs­auf­ga­be i.S. des § 16 Abs. 3 EStG behan­deln und damit die Gegen­stän­de sei­nes Betriebs in sein Pri­vat­ver­mö­gen über­füh­ren oder ob und wie lan­ge er das Betriebs­ver­mö­gen wäh­rend der Ver­pach­tung fort­füh­ren will . Die im

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Absen­kung der betrieb­li­chen PKW-Nut­zung

Ein PKW wird nicht dadurch aus dem Betriebs­ver­mö­gen ent­nom­men, dass der Anteil der betrieb­li­chen Nut­zung auf unter 10 % sinkt. Ver­min­dert sich der Umfang der betrieb­li­chen Nut­zung eines Kfz, das dem gewill­kür­ten Betriebs­ver­mö­gen eines Unter­neh­mens in einem frü­he­ren Ver­an­la­gungs­zeit­raum wegen einer mehr als 10 %igen betrieb­li­chen Nut­zung zuge­ord­net wur­de, in einem

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Zuord­nung eines gemischt genutz­ten Gebäu­des zum Unter­neh­men

Mit der Zuord­nung eines gemischt genutz­ten Gebäu­des zum Unter­neh­men und zur beab­sich­tig­ten steu­er­pflich­ti­gen Nut­zung des Gebäu­des hat­te sich – wie­der ein­mal – der Bun­des­fi­nanz­hof zu befas­sen: Der Unter­neh­mer kann nach § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 UStG die gesetz­lich geschul­de­te Steu­er für Lie­fe­run­gen und sons­ti­ge Leis­tun­gen, die von einem ande­ren Unter­neh­mer

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Ein­la­ge­hand­lun­gen in das (gewill­kür­te) Betriebs­ver­mö­gen

Zum Betriebs­ver­mö­gen gehö­ren alle Wirt­schafts­gü­ter, die aus betrieb­li­cher Ver­an­las­sung ange­schafft, her­ge­stellt oder ein­ge­legt wer­den. Eine betrieb­li­che Ver­an­las­sung liegt vor, wenn ein objek­ti­ver wirt­schaft­li­cher und tat­säch­li­cher Zusam­men­hang mit dem Betrieb besteht. Wirt­schafts­gü­ter des Betriebs­ver­mö­gens (§ 4 Abs.1, § 5 EStG) kön­nen sol­che des not­wen­di­gen oder des gewill­kür­ten Betriebs­ver­mö­gens sein . Eine Ein­la­ge aus

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Ansprü­che aus Unfall­ver­si­che­rungs­ver­trag als Betriebs­ver­mö­gen?

Ob Ansprü­che und Ver­pflich­tun­gen aus einem Ver­si­che­rungs­ver­trag zum Betriebs­ver­mö­gen eines Unter­neh­mens gehö­ren, beur­teilt sich grund­sätz­lich nach der Art des ver­si­cher­ten Risi­kos. Bezieht sich die Ver­si­che­rung auf ein betrieb­li­ches Risi­ko, führt sie zu Betriebs­aus­ga­ben und Betriebs­ein­nah­men; ist dage­gen ein außer­be­trieb­li­ches Risi­ko ver­si­chert, kön­nen Aus­ga­ben allen­falls als Son­der­aus­ga­ben i.S. von § 10

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Wert­pa­pie­re im Betriebs­ver­mö­gen eines Arz­tes

In das Betriebs­ver­mö­gen eines Arz­tes kön­nen Wert­pa­pie­re ein­ge­legt wer­den, so der Bun­des­fi­nanz­hof in dem hier ent­schie­de­nen Fall, wenn ihre Anschaf­fung, das Hal­ten und ihr Ver­kauf ein Hilfs­ge­schäft der frei­be­ruf­li­chen Tätig­keit dar­stel­len, z.B. in Form eines ver­bind­lich ver­ein­bar­ten Finan­zie­rungs­kon­zepts für den ärzt­li­chen Betrieb. Ihre Ein­la­ge min­dert den Betrag der Über­ent­nah­men i.S.

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Die Genos­sen­schafts­an­tei­le eines Land­wirts

Genos­sen­schafts­an­tei­le kön­nen gewill­kür­tes Betriebs­ver­mö­gen eines land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betriebs sein, wenn sie objek­tiv geeig­net sind, den Betrieb zu för­dern. Ein der­ar­ti­ger För­der­zu­sam­men­hang kann bestehen, wenn es sich um eine Betei­li­gung an einem Unter­neh­men han­delt, mit dem der land- und forst­wirt­schaft­li­che Betrieb typi­scher­wei­se Geschäfts­be­zie­hun­gen unter­hält. Bun­des­fi­nanz­hof, Urteil vom 23. Sep­tem­ber 2009

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