Gewinn­an­teil aus einer gewerb­lich gepräg­ten Fonds­ge­sell­schaft – und sei­ne Umqua­li­fi­zie­rung zu einer Tätig­keits­ver­gü­tung

Ob eine gewerb­lich gepräg­te Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft aus einer gewerb­lich gepräg­ten Unter­per­so­nen­ge­sell­schaft einen Gewinn­an­teil i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG samt dar­in ent­hal­te­ner gemäß § 3 Nr. 40 Satz 1 EStG steu­er­frei­er Ein­nah­men bezieht oder die­se Ein­nah­me gemäß § 18 Abs. 1 Nr. 4 EStG bei der Ober­per­so­nen­ge­sell­schaft als Tätig­keits­ver­gü­tung zu qua­li­fi­zie­ren ist, betrifft

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Gewinn­an­tei­le eines Unter­be­tei­lig­ten – als Son­der­be­triebs­aus­ga­ben des Haupt­be­tei­lig­ten

Zu den gewerb­li­chen Ein­künf­ten des Gesell­schaf­ters einer Per­so­nen­ge­sell­schaft i.S. des § 15 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 EStG gehö­ren alle Ein­nah­men und Betriebs­aus­ga­ben, die ihre Ver­an­las­sung in der Betei­li­gung des Steu­er­pflich­ti­gen an einer gewerb­lich täti­gen Per­so­nen­ge­sell­schaft haben. Sie sind bei ihm als Son­der­be­triebs­ein­nah­men oder Son­der­be­triebs­aus­ga­ben zu erfas­sen . Ent­spre­chen­des gilt nach §

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Gewinn­an­tei­le an aus­län­di­schen Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten – und die Hin­zu­rech­nung nicht­ab­zieh­ba­rer Betriebs­aus­ga­ben

Von den nach § 8b Abs. 1 KStG bei der Ermitt­lung des Ein­kom­mens außer Ansatz geblie­be­nen Gewinn­an­tei­len aus Antei­len an aus­län­di­schen (hier: chi­ne­si­schen und tür­ki­schen) Kapi­tal­ge­sell­schaf­ten gel­ten 5% als Aus­ga­ben, die nach § 8b Abs. 5 KStG nicht als Betriebs­aus­ga­ben abge­zo­gen wer­den dür­fen. Nach § 8b Abs. 1 KStG blei­ben Bezü­ge i.S. des

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Der per­sön­lich haf­ten­de Gesell­schaf­ter einer KGaA – und die geson­der­te Fest­stel­lung sei­nes Gewinn­an­teils

Hin­sicht­lich des Gewinn­an­teils per­sön­lich haf­ten­der Gesell­schaf­ter einer KGaA ist eine geson­der­te Fest­stel­lung erfor­der­lich. Ein Fest­stel­lungs­ver­fah­ren nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO ist bereits dann durch­zu­füh­ren, wenn zwei­fel­haft ist, ob die hier­für erfor­der­li­chen Vor­aus­set­zun­gen vor­lie­gen. Letz­te­res ergibt sich dar­aus, dass die Ent­schei­dung über das Erfor­der­nis oder Nicht­er­for­der­nis einer geson­der­ten Fest­stel­lung

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Betei­li­gung an einer Per­so­nen­ge­sell­schaft – und die Ein­kom­men­steu­er als Mas­se­schuld

Die Ein­kom­men­steu­er­schul­den, die aus der Ver­wal­tung eines zur Mas­se gehö­ren­den Gesell­schafts­an­teils ent­ste­hen, der ent­we­der nach der Insol­venz­eröff­nung fort­ge­führt oder durch den Insol­venz­ver­wal­ter neu begrün­det und nicht vom Insol­venz­ver­wal­ter frei­ge­ge­ben wor­den ist, stel­len Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten (§ 55 Abs. 1 Nr. 1 Halb­satz 2 InsO) dar. Nach der Eröff­nung des Insol­venz­ver­fah­rens begrün­de­te Steu­er­an­sprü­che, die als Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten

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Die Kauf­preis­ver­pflich­tung des Neu­ge­sell­schaf­ters – und ihre Til­gung aus künf­ti­gen Gewin­nen

Ver­äu­ße­rungs­ent­gelt für die Über­tra­gung eines Teil­mit­un­ter­neh­mer­an­teils gemäß § 16 Abs. 2 EStG ist auch eine der Höhe nach fest­ste­hen­de Kauf­preis­for­de­rung, die der Neu­ge­sell­schaf­ter wäh­rend des Bestehens der Gesell­schaft durch Ver­zicht auf Tei­le des ihm nach dem all­ge­mei­nen Gewinn­ver­tei­lungs­schlüs­sel zuste­hen­den Gewinns zuguns­ten des Alt­ge­sell­schaf­ters oder bei vor­zei­ti­ger Been­di­gung der Gesell­schaft im Rah­men

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Kor­rek­tur unan­ge­mes­se­ner Gewinn­ver­tei­lung bei GmbH & aty­pisch Still

Betei­ligt sich der Gesell­schaf­ter einer Kapi­tal­ge­sell­schaft an die­ser zugleich als aty­pisch stil­ler Gesell­schaf­ter und ver­zich­tet die Kapi­tal­ge­sell­schaft im Inter­es­se des stil­len Gesell­schaf­ters auf eine fremd­üb­li­che Gewinn­be­tei­li­gung, wird der Kapi­tal­ge­sell­schaft bei der geson­der­ten und ein­heit­li­chen Fest­stel­lung der Ein­künf­te der aty­pisch stil­len Gesell­schaft der ange­mes­se­ne Gewinn­an­teil zuge­rech­net. Begrün­det der Inha­ber eines Han­dels­ge­wer­bes

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Die Gewinn­an­tei­le des Insol­venz­schuld­ners

Die Gewin­ne von Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten, an denen der Insol­venz­schuld­ner betei­ligt war, haben unab­hän­gig vom Zufluss zur Mas­se zur Fol­ge, dass die hin­sicht­lich sei­ner Gewinn­an­tei­le fest­zu­set­zen­den Ein­kom­men­steu­ern Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten sind. Sons­ti­ge Mas­se­ver­bind­lich­kei­ten im Sin­ne des hier allein anzu­wen­den­den § 55 Abs. 1 Nr. 1 InsO sind u.a. Ver­bind­lich­kei­ten, die durch Hand­lun­gen des Insol­venz­ver­wal­ters oder in

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Gewinn­an­tei­le eines stil­len Gesell­schaf­ters – und ihre gewer­be­steu­er­li­che Hin­zu­rech­nung

Nach § 8 Nr. 3 GewStG 1999/​2002 a.F. sind dem Gewinn aus Gewer­be­be­trieb (§ 7 GewStG 1999/​2002 a.F.) die Gewinn­an­tei­le eines stil­len Gesell­schaf­ters hin­zu­zu­rech­nen, soweit sie bei der Ermitt­lung des Gewinns abge­setzt wor­den sind und wenn sie beim Emp­fän­ger nicht zur Steu­er nach dem Gewer­be­er­trag her­an­zu­zie­hen sind. Der Begriff "Gewinn­an­tei­le des stil­len Gesell­schaf­ters"

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